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Stauden: Bitte teilen! So gelingt die Verjüngungskur

Gartentipps  

Stauden: Bitte teilen! So gelingt die Verjüngungskur

09.08.2019, 06:58 Uhr | sm, dpa

Stauden: Bitte teilen! So gelingt die Verjüngungskur. Taglilie: Ältere Stauden lassen sich gut vermehren und damit verjüngen.  (Quelle: imago images/Imagebroker)

Taglilie: Ältere Stauden lassen sich gut vermehren und damit verjüngen. (Quelle: Imagebroker/imago images)

Stauden können viele Jahre leben. Aber auch sie zeigen Altersbeschwerden. Sie verlieren ihre Blütenpracht, manche werden sogar kahl. Da hilft eine einfache Schönheits-OP.

Mit einfachen Schritten kann man Stauden nicht nur jünger wirken lassen, sondern ihnen auch neue Vitalität geben. Gartenprofis sprechen hierbei vom Verjüngen oder vom Teilen. Und so einfach geht’s:

  • Den Wurzelballen ausgraben und mit den Händen, einem Spaten oder einem Messer in mehrere Teile zerlegen.
  • Den Ballen mit Wasser abspritzen, damit man den Wurzelverlauf besser sieht.
  • Die Schnittstellen mit etwas Holzkohle einpudern, um die Bildung von Fäulnis an den Wunden zu vermeiden.
  • Die einzelnen Teile wieder in die Erde bringen.

Mit diesem Schritten hat man nicht nur mehrere Pflanzen, sondern auch welche, die im Folgejahr wieder prächtig blühen.

Wann sollten Stauden geteilt werden

Stauden sind hoch und über viele Jahre wachsende Pflanzen. Ihre einprägsamste Eigenschaft: Wenn sie verblüht sind, sterben in der Regel die oberflächlichen Teile ab. Aber der Wurzelstock bleibt erhalten, überwintert und treibt im Folgejahr wieder aus. Übrigens: Stauden wachsen am besten in Gruppen. Dabei können auch verschiedene Arten miteinander kombiniert werden.
 

 

Die beste Zeit für die Teilung ist rund zwei Wochen nach der Blüte – wahlweise im Herbst zur üblichen Stauden-Pflanzzeit. Dafür geeignet sind zum Beispiel Funkien, Taglilien, Pfingstrosen oder der Rittersporn. Stauden mit Pfahlwurzeln lassen sich nicht teilen. Achten Sie darauf, das Pflanzen der Stauden auf einen trüben Tag zu legen. Die Jungpflanzen können so besser vor der Sonne geschützt werden.

Verwendete Quellen:
  • Gartenakademie Rheinland-Pfalz
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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