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GefÀhrliche Ambrosia-Pflanzen breiten sich immer mehr aus

Von dpa
Aktualisiert am 21.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Ambrosia-Pflanze: Das Ackerkraut breitet sich unkrontrolliert in Deuschland aus.
Ambrosia-Pflanze: Das Ackerkraut breitet sich unkrontrolliert in Deuschland aus. (Quelle: Soeren Stache/dpa-bilder)
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Sie breitet sich in Deutschland – und vor allem in Bayern – immer stĂ€rker aus und gilt als eine der stĂ€rksten Allergene. Denn ihre Pollen können Allergien und sogar Asthma auslösen. Was will der Freistaat dagegen tun?

Die gesundheitsgefĂ€hrdende Allergiepflanze Ambrosia breitet sich in Bayern immer weiter aus. "Bei den Untersuchungen im Jahr 2019 wurden 45 neue große Ambrosia-BestĂ€nde gefunden, sodass die Gesamtzahl der erkannten großen BestĂ€nde auf 509 anstieg", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag bei der Besichtigung eines Ambrosia-Bestandes in GeorgensgmĂŒnd im Landkreis Roth. Die Dunkelziffer dĂŒrfe deutlich höher liegen. Roth sei der mit am stĂ€rksten betroffene Landkreis in Bayern. 34 große BestĂ€nde mit jeweils mehr als 100 Pflanzen wurden seit 2007 dort entdeckt.


Foto-Show: Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekÀmpfen

Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekÀmpfen.
Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekÀmpfen.
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"Die Pollen der nordamerikanischen Beifuß-Ambrosie, die kurz vor der BlĂŒte steht, können bei Menschen heftige allergische Reaktionen auslösen. Deshalb ist es unser Ziel, die Ausbreitung der Pflanze in Bayern so weit wie möglich zu stoppen", betonte Huml. JĂ€hrlich investiere der Freistaat 90.000 Euro in das Ambrosia-Monitoring. Auf freiwilliger Basis sei es zwar gelungen, die unkontrollierte Ausbreitung der Allergiepflanze zu verlangsamen. "Aber wie unser begleitendes Monitoring zeigt, steigen die Zahlen immer noch an. Deshalb arbeiten wir an einer weiterfĂŒhrenden Strategie."

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80 Prozent aller Pollenallergiker wĂŒrden auf Ambrosia reagieren

Die Pollen der Ambrosia können beim Menschen schon in kleinen Mengen allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Bindehautreizungen und allergisches Asthma auslösen. Die Ambrosiapollen hĂ€tten ein fĂŒnf Mal höheres Allergiepotenzial als GrĂ€serpollen. Rund 80 Prozent aller Pollenallergiker wĂŒrden auch auf Ambrosia reagieren.

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Die ursprĂŒnglich in den USA beheimatete Pflanze Beifuß-Ambrosie breitet sich seit den 1990er Jahren in Bayern aus. Eine Ambrosia-Pflanze kann zwischen 3.000 und 60.000 Samen in ihrem einjĂ€hrigen Lebenszyklus abwerfen. Außerdem kann sie bis zu eine Milliarde Pollen in die Luft entlassen. Zur HauptblĂŒte kommt Ambrosia erst spĂ€t im Jahr – je nach Wetterlage zwischen August und September.

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Von Jennifer Buchholz
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