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Papierfischchen bekämpfen: Fiese Schädlinge verstecken sich in Paketen


Diese fiesen Schädlinge verstecken sich in Ihren Online-Bestellungen


Aktualisiert am 09.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Papierfischchen: Die Schädlinge verstecken sich auch hinter oder sogar in Bilderrahmen.
Papierfischchen: Die Schädlinge verstecken sich auch hinter oder sogar in Bilderrahmen. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Sie verstecken sich in Paketen oder Umschlägen von Online-Bestellungen und gelangen somit unentdeckt in die Wohnung. So können Sie die Schädlinge bekämpfen.

Das Wichtigste im Überblick


Papierfischchen (Ctenolepisma longicaudata) ähneln Silberfischchen (Lepisma saccharina). Allerdings ernähren sich die Schädlinge, wie der Name bereits verrät, von Papier: Sie fressen Dokumente, Bücher, Fotos und Tapeten. Es ist daher wichtig, Papierfischchen bei einem Befall schnellstmöglich zu bekämpfen.

Wie kann man Papierfischchen bekämpfen?

Papierfische können Sie mit Klebefallen für Silberfische bekämpfen. Auch entsprechende Köderfallen eignen sich. Die Produkte sind im Supermarkt, in Drogerien und im Fachhandel erhältlich.

Zusätzlich sollten Sie Ihre Wohnung intensiv reinigen (besonders gründliches Saugen kann helfen). Vergessen Sie dabei potenzielle Versteckmöglichkeiten – in Regalen, in Schränken und Ähnlichem, hinter Gemälden – nicht. Vor allem die Orte, an denen sich zellulosehaltige oder stärkehaltige Stoffe (Akten, Fotos, Bücher) befinden, sollten Sie genau unter die Lupe nehmen.

Auch selbstgebastelte Fallen können helfen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Was kann man noch gegen Papierfische tun?

Die sicherste Maßnahme, eine Papierfisch-Plage in den eigenen vier Wänden zu vermeiden, ist Vorsicht. Das bedeutet, alle Warensendungen vor der Wohnung oder dem Haus zu öffnen und im besten Fall direkt zu entsorgen.

Diese Methode ist zwar effektiv, hat jedoch einen Haken: wenn Sie den Karton für die Rücksendung benötigen. Es kann dennoch sehr sinnvoll sein, die Post im Freien zu öffnen und auf einen möglichen Schädlingsbefall hin zu untersuchen. Notfalls können Sie den Karton auch in der Garage oder im Geräteschuppen zwischenlagern. Gebrauchte Umzugskartons sollten Sie eher meiden und entsorgen.

Sie können zudem einem Befall vorbeugen und die Verbreitung der Schädlinge unterbinden, indem Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung möglichst gering halten. Denn wie auch Silberfische bevorzugen Papierfische ein feuchtes Raumklima. Hierbei hilfreich ist richtiges Lüften oder das Aufstellen eines Luft- beziehungsweise Raumentfeuchters.

Auch sollten Sie in Erwägung ziehen, die Anzahl Ihrer Pflanzen in den Räumen zu reduzieren, da diese teilweise die Luftfeuchtigkeit erhöhen können.

Ein weiterer Tipp ist, die Raumtemperatur zu senken. Papierfische mögen es wie Silberfische eher warm. Je höher die Temperatur ist, desto wohler fühlen sie sich und sind dementsprechend aktiver – und auch vermehrungsfreudiger. Ideal wären 15 Grad Celsius, da die Insekten dann keine Eier mehr produzieren und sich somit auch nicht vermehren können. Aber auch 20 Grad Celsius können schon helfen, die Schädlinge zu vertreiben.

Fazit: Um Papierfische zu bekämpfen, sollte der Raum möglichst kühl und die Luftfeuchtigkeit gering sein.

Interessant
Museen und Bibliotheken bieten Papierfischchen optimale Lebensbedingungen: die Temperatur ist angenehm, die Luftfeuchtigkeit nicht zu gering und es gibt ausreichend Nahrung. Damit die Schädlinge sich aber nicht über die wertvollen Papiergegenstände hermachen, werden die Objekte – wenn möglich – mit Stickstoff behandelt.

Wie kommen Papierfischchen in die Wohnung?

Papierfische breiten sich in Deutschland immer weiter (und auch schneller) aus. Das ist vor allem durch den Onlineshopping-Boom der vergangenen Jahre bedingt. Denn dadurch haben es die Schädlinge leicht, sich flächenmäßig schnell auszubreiten. Hinzu kommt, dass die großen Kartons den Tieren zum einen als Nahrung, zum anderen als Versteck dienen. Kartonagen, Umschläge und sogar einige Lebensmittelverpackungen sind also ein idealer Lebensraum (und Reiseort) für Papierfischchen.

Die Schädlinge können sich allerdings auch in Umzugskartons beziehungsweise in den Umzugswagen verstecken, von wo aus sie dann in die Umzugskartons kriechen und so in die neue Wohnung gelangen.

Papierfisch oder Silberfisch?

Schädlinge: Im direkten Vergleich ist der Unterschied zwischen Silberfischchen (oben) und Papierfischchen (unten) deutlich erkennbar.
Schädlinge: Im direkten Vergleich ist der Unterschied zwischen Silberfischchen (oben) und Papierfischchen (unten) deutlich erkennbar. (Quelle: blickwinkel, imagebroker)

Papierfische leben meist in allen Räumen der Wohnung, Silberfische halten sich bevorzugt im Keller oder im Badezimmer auf. Und auch ihre Ernährung unterscheidet sich: Papierfische fressen zellulose- und stärkehaltige Gegenstände, Silberfische hingegen bevorzugen Dinge, die viel Zucker oder Stärke enthalten – ist nichts davon vorhanden, fressen sie allerdings auch alles andere.

Sind Papierfischchen gefährlich?

Papierfische sind für Menschen ungefährlich. Für Gegenstände aus Zellulose oder Stärke wie Papier, Pappe und Co. stellen sie jedoch eine Gefahr dar – schließlich sind diese Gegenstände die Nahrung der Schädlinge.

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Verwendete Quellen
  • Geo.de: "Achtung, Papierfischchen! Sie kommen mit der Post"
  • Bayern1: "Sind sie schädlich? Woher kommen sie?"
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Silberfische im Bett – das ist jetzt zu tun
  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
Schädling

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