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Brauner Schimmel an der Wand: Wie Sie ihn erkennen und beseitigen


Brauner Schimmel an der Wand: Wie Sie ihn erkennen und beseitigen

t-online, Annika Lange

22.02.2023Lesedauer: 3 Min.
Brauner Schimmel an der Wand: Diese Schimmelart finden Sie häufig auf harten Oberflächen.
Brauner Schimmel an der Wand: Diese Schimmelart finden Sie häufig auf harten Oberflächen, wie hier im Badezimmer an der Fuge zur Duschabtrennung. (Quelle: Iuliia Mikhalitskaia/Getty Images)
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Neben anderen Schimmelarten stellt besonders brauner Schimmel ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar. Wir erklären, wie Sie vorbeugen und ihn eindämmen.

Ob schwarzer, grüner, roter, weißer oder brauner Schimmel, seine Entdeckung ist für viele Menschen häufig mit Ekel verbunden. Schimmel zu Hause ist nicht nur unansehnlich, sondern ist auch schädlich für Ihre Wohnung sowie sämtliche Bewohner. Haben Sie braunen Schimmel in der Wohnung entdeckt, sollten Sie daher zügig handeln.

Wie sieht brauner Schimmel aus?

Braunen Schimmel erkennen Sie an seiner dicken, pelzigen Struktur. Die Brauntöne variieren von hellbraun bis tiefdunkel und sogar schwarz. Verantwortlich für die Farbe ist der Fruchtkörper des Schimmelpilzes. Diese Farbe kann sich im Laufe der Zeit verändern. Brauner Schimmel wächst häufig auf harten Oberflächen, zum Beispiel auf Holz, Wänden, Fußbodenbelägen oder Fliesen.

Entstehung von braunem Schimmel

Durch die Umgebungsluft gelangen Schimmelsporen in das Innere von Häusern. Dort breiten sie sich an kühlen und feuchten Oberflächen aus. Raumtemperaturen unter 16 Grad Celsius stellen ideale Bedingungen für die Entstehung von Schimmel dar. Achten Sie im Winter darauf, dass Sie Ihre Wohnräume ausreichend beheizen.

Stoßlüften beugt vor

Wenn Sie regelmäßig bis zu zehn Minuten lang stoßlüften, wirken Sie der Bildung von Schimmel entgegen. Dies ist besonders im Badezimmer und dort, wo Sie Ihre frische Wäsche zum Trocknen aufhängen, wichtig. Die frische Luft von draußen gelangt ins Zimmer, während die feuchte, warme Luft das Zimmer verlässt. Dadurch haben die Schimmelsporen nicht die nötigen Bedingungen, um den schädlichen Schimmel zu entwickeln. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie richtig lüften und heizen sollten, um Schimmel vorzubeugen.

Gefahr von braunem Schimmel

Wie auch jede andere Schimmelart birgt brauner Schimmel ein Gesundheitsrisiko. Schimmelsporen gelangen lange Zeit unbemerkt über die Luft in die Atemwege, wo sie Atemwegserkrankungen, wie etwa Asthma oder Allergien, auslösen können. Ab welcher Konzentration Schimmelpilze eine Gesundheitsgefahr sind, wurde bisher nicht eindeutig festgestellt. Da keine Grenzwerte vorliegen, ist es empfehlenswert, den Schimmel schnellstmöglich zu entfernen, um gesundheitliche Schäden abzuwenden. Bei einigen Schimmelarten reicht es jedoch schon aus, dass Fleckchen an der Wand sind, damit die Gesundheit gefährdet ist. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie gehe ich vor, wenn ich Schimmel entdeckt habe?

Einige Gesundheitsämter bieten Beratungsangebote bei Schimmelpilzbefall an. Insbesondere wenn die Schimmelpilzart nicht genau von Ihnen bestimmt werden kann und die befallene Fläche größer als ein halber Quadratmeter ist, sollten Sie sich an fachkundige Berater wenden. Bei kleinerem Schimmelbefall können Sie durch Alkohol entgegenwirken. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Hochprozentiger Alkohol als bewährtes Hausmittel

Wenn Sie den Schimmel mit Alkohol entfernen, achten Sie darauf, dass es sich um medizinischen Alkohol oder Spiritus handelt, den es in Apotheken zu kaufen gibt. Tränken Sie ein Tuch oder einen Schwamm in den Spiritus und wischen Sie den Schimmelpilzbefall damit ab. Diesen Vorgang wiederholen Sie mehrere Male. Entsorgen Sie die benutzten Schwämme oder Handtücher nach ihrer Verwendung umgehend, um weiteren Schimmelbefall zu vermeiden. Tragen Sie Handschuhe, Schutzkleidung und idealerweise eine Atemschutzmaske, wenn Sie den Schimmel bekämpfen.

Bei starkem Befall Expertenrat einholen

Für eine abschließende, zuverlässige Bestimmung der Schimmelart benötigen Sie einen Experten. Besonders bei größerem Befall ist es ratsam, dass Sie sich an entsprechende Behörden oder Fachkundige wenden. Um zukünftigen Schimmelbefall zu verhindern, klären Sie die Ursachen. Das kann stetige Luftfeuchtigkeit, eine erhöhte Raumtemperatur, eine schlechte Isolierung des Gebäudes, ein Rohrbruch im Mauerwerk oder etwas anderes sein.

Verwendete Quellen
  • gesundheitsamt.bremen.de
  • umweltbundesamt.de
  • verbraucherzentrale.de
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