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Badezimmer lüften nach dem Duschen: Bei offener Tür droht Schimmel


Badtür nach dem Duschen nicht offen lassen

dpa-tmn, sj

Aktualisiert am 26.02.2016Lesedauer: 2 Min.
Frau duscht genüsslich.Vergrößern des BildesEine ausgiebige Dusche bringt feuchte Luft in die Wohnung. (Quelle: imago-images-bilder)
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Nach einer ausgiebigen Dusche herrschen im Badezimmer oft tropische Bedingungen. Manch einer ist dann geneigt, die Badezimmertür zu öffnen, um den Dunst abziehen zu lassen. Das kann allerdings fatale Folgen für den Rest der Wohnung haben.

Wer nach einer heißen Dusche nicht verhindert, dass sich der Wasserdampf in der Wohnung verteilt, riskiert, dass sich in den anderen Räumen Schimmel bildet. Die Feuchtigkeit des heißen Dampfes aus der Dusche schlägt sich an kalten Flächen nieder und begünstigt die Schimmelbildung. Deshalb rät der Mieterverein München, nach der Dusche unbedingt die Badtür zu schließen. Wir haben zwölf Tipps für Sie, wie Sie Schimmel vorbeugen können.

1. Zum Lüften besser das Fenster öffnen

Statt der Tür solle man lieber ein Fenster öffnen, damit der Dampf nach draußen abziehen kann. Wer kein Fenster und keine ausreichende Entlüftung im Bad hat, muss im Rest der Wohnung umso gründlicher für einen ausreichenden Luftaustausch sorgen, wenn sich nach dem Duschen die Feuchtigkeit verteilt hat. Um die aufgeheizte Luft gegen frische auszutauschen, sei Stoßlüften die beste Methode.

2. Stoßlüften selbst bei Regen sinnvoll

Fünf Minuten lang die Fenster komplett zu öffnen, reiche in der Regel schon aus, erläutert der Verein. Stoßlüften empfiehlt sich selbst dann, wenn es draußen regnet. Für einen guten Luftaustausch in der gesamten Wohnung ist es ratsam, mehrmals täglich Stoßzulüften. Da sich die Wärme in den Wänden und Möbeln hält, ist das Zimmer nach dem Lüften schnell wieder angenehm warm.

3. Richtig Lüften schützt vor Schimmel

Richtiges Lüften ist schon deshalb wichtig, weil in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag bis zu 15 Liter Wasser in Form von Wasserdampf in die Luft gelangen und sich an Decken und Wänden niederschlagen. Dort bildet sich dann Schimmel. Verantwortlich dafür sind nicht nur Atmen, Schwitzen und Duschen, sondern auch Kochen und Wäsche trocknen.

4. Keine Wäsche in der Wohnung trocknen

Um unnötige Feuchtigkeit in der Wohnung zu vermeiden, sollte Wäsche daher nach Möglichkeit nicht in der Wohnung getrocknet werden. Wer nicht auf das Wäschetrocknen im Zimmer verzichten kann, muss als Ausgleich noch öfter für frische Luft sorgen.

Beim Kochen ist es sinnvoll, die Dunstabzugshaube einzuschalten. Auch bei neuen Fenstern ist es ratsam, häufiger zu lüften – besonders, wenn sie sich in einem gut gedämmten Neubau befinden. Da moderne Fenster besonders dicht schließen, findet sonst kein ausreichender Luftaustausch statt. An schlecht belüfteten Stellen der Außenwand bildet sich dann bevorzugt Schimmel.

5. Keine Schränke an Außenwände stellen

Deshalb sollte man möglichst auch darauf verzichten, große Schränke an Außenwänden aufzustellen. Zumindest ist es wichtig, dass Möbel nicht direkt an der Wand stehen. Damit für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist, ist ein Abstand von mindestens fünf Zentimeter zu empfehlen. Der Mieterverein rät außerdem, Türen innerhalb der Wohnung zu schließen, wenn Räume unterschiedlich warm sein sollen: So lassen sich Heizkosten sparen.

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