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Wen Sie bei einem Umzug alles informieren mĂŒssen

Von t-online, jb

Aktualisiert am 11.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Stempel mit dem Schriftzug Meldegesetz auf einem BĂŒrotisch
Ummeldung: Einen Wohnsitzwechsel mĂŒssen Sie innerhalb einer Woche melden. (Symbolbild) (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Zum Umzug gehört auch der obligatorische Gang zum Einwohnermeldeamt. Beim Ummelden ist die richtige Organisation wichtig, denn es kommt vor allem auf die FormalitÀten an. Daran kommen Sie nicht vorbei.

Das Wichtigste im Überblick


  • Benötigte Unterlagen
  • Wohnsitz ummelden: Diese Kosten kommen auf Sie zu
  • Termin schon online buchen
  • Kfz ummelden
  • Nach Umzug, Versicherungen und Behörden informieren
  • Rundfunkbeitragsservice informieren

Bevor Sie sich nach dem Umzugsstress mit dem EinrĂ€umen und Einrichten beschĂ€ftigen können, sollten Sie sich bei Behörden, Ämtern und Versicherungen ummelden. Was dabei zu beachten ist, haben wir fĂŒr Sie zusammengefasst.

Ummelden erfolgt persönlich

Bei jedem Umzug, also dem Wechsel des Wohnsitzes, in eine neue Stadt oder auch innerhalb einer Gemeinde herrscht in Deutschland Meldepflicht. Laut §17 Bundesmeldegesetz (BMG) stehen Ihnen dafĂŒr lediglich zwei Woche Zeit zu. Kommen Sie Ihrer Aufgabe nicht nach, drohen Geldbußen in Höhe von 25 Euro und mehr.

FĂŒr das Ummelden des Wohnsitzes ist es ĂŒblicherweise erforderlich, dass Sie persönlich im Einwohnermeldeamt erscheinen. Der obligatorische Gang zum Amt hĂ€ngt damit zusammen, dass die neue Anschrift zugleich im Personalausweis oder Reisepass eingetragen wird. Dennoch ist schon im Vorfeld ein Besuch auf der Homepage des fĂŒr Sie zustĂ€ndigen Einwohnermeldeamts lohnenswert: Die meisten Ämter stellen das Ummeldeformular bereits auf ihren Internetseiten als Dokument zum Download zur VerfĂŒgung. So lĂ€sst sich das Formular ganz bequem neben dem Umzug von zu Hause aus ausfĂŒllen.

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Benötigte Unterlagen

Wenn Sie allerdings verhindert sind und den wichtigen Termin in der vorgeschriebenen Zeit nicht selbst wahrnehmen können, ist es möglich, dass eine schriftlich bevollmĂ€chtigte Person die An- oder Ummeldung fĂŒr den Wohnsitz ĂŒbernimmt.

FĂŒr den Behördengang benötigen Sie lediglich den Personalausweis oder alternativ den Reisepass, Kinderausweis oder die Geburtsurkunde. Dazu gehört auch das Ummeldeformular, eine eventuelle schriftliche BevollmĂ€chtigung und in einigen FĂ€llen eine EinzugsbestĂ€tigung des Wohnungsgebers.

Unser Tipp
Wenn Sie sich selbst beim BĂŒrgeramt ummelden, können Sie auch gleich Ihren Hund beziehungsweise die Hundesteuer entsprechend ummelden. Die meisten Ämter bieten auf ihren Internetseiten entsprechende Ummeldungsformulare, die Sie bereits vorab ausfĂŒllen und zu Ihrem Termin mitnehmen können.

Wohnsitz ummelden: Diese Kosten kommen auf Sie zu

In den meisten FĂ€llen entstehen dabei keine Kosten. Informieren Sie sich dennoch genau ĂŒber die jeweiligen Preise und Anforderungen, da jedes Bundesland das Ummelden anders organisiert.

Und: Wer seinen neuen Wohnsitz nicht rechtzeitig ummeldet, muss eine Geldstrafe zahlen.

Termin schon online buchen

Nicht zu vergessen ist auch, dass Sie gerade bei einem Behördengang im spĂ€teren Tagsverlauf viel Zeit mitbringen sollten. Viele Behörden öffnen um acht Uhr morgens, an einigen Tagen sind die Schalter mancherorts bereits ab sieben Uhr besetzt. Generell gilt: FrĂŒhaufsteher sind schneller dran. Je zeitiger Sie auf dem Einwohnermeldeamt erscheinen, desto kĂŒrzer sind in der Regel die Warteschlangen. Wer nicht warten möchte, kann sich erkundigen, ob er Termine fĂŒr die Ummeldung auch online buchen kann.

Kfz ummelden

Nicht nur Sie mĂŒssen sich ummelden. Auch Ihr Auto sollten Sie an Ihrem neuen Wohnsitz bei der zustĂ€ndigen Zulassungsstelle anmelden. HĂ€ufig muss dafĂŒr nicht einmal das Kennzeichen gewechselt werden.

Teilweise können Sie die Ummeldung Ihres Autos auch wĂ€hrend Ihrer eigenen Ummeldung beim Einwohnermeldeamt durchfĂŒhren – teilweise online. FĂŒr die Ummeldung benötigen Sie folgende Dokumente:

  • Das Ummeldeformular
  • Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass mit der Meldebescheinigung
  • Die Versicherungsbescheinigung Ihres Autos
  • Den Fahrzeugbrief und den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung I und II)
  • Den Nachweis der letzten Hauptuntersuchung Ihres Autos (TĂŒv, Dekra etc.)
  • Ihr SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kfz-Steuer

Nach Umzug, Versicherungen und Behörden informieren

Nicht nur die Ämter möchte ĂŒber eine AdressĂ€nderung informiert werden. Auch Ihre Versicherungen sind ĂŒber den Wohnsitzwechsel zu informieren. Die Ummeldung sollte schnellstmöglich durchgefĂŒhrt werden, damit der Versicherungsschutz weiterhin besteht. Unter anderem sind folgende Versicherungen zu informieren:

  • Haftpflichtversicherung
  • Hausratversicherung
  • Krankenversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • Unfallversicherung

Ebenfalls Ihre neue Adresse sollten Sie folgenden Stellen mitteilen:

  • Arbeitgeber
  • Finanzamt
  • Arbeitsamt
  • Kirche
  • BAföG-Amt
  • Kindergeldstelle
  • Bildungseinrichtungen

HierfĂŒr reicht jedoch hĂ€ufig ein kurzes Schreiben.

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Rundfunkbeitragsservice informieren

Neben Ihren Versicherungen sollten Sie auch den Rundfunkbeitragsservice ĂŒber Ihre AdressĂ€nderung informieren. Das geht problemlos online ĂŒber das entsprechende Formular.

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