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Tchibo-Schnäppchen? Händler bringt bald günstige Kaffee-Röstungen in die Läden


Ende August geht es los
Tchibo bringt günstigen Kaffee in die Läden


07.08.2023Lesedauer: 2 Min.
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Die Leuchtreklame eines Tchibo-Geschäftes (Symbolbild): Der Kaffeeröster plant neue Produkte. (Quelle: picture alliance / Patrick Seeger/dpa/Archiv/dpa)

Ob es ein echtes Schnäppchen wird? Tchibo bringt ab Ende August zwei günstigere Kaffee-Röstungen in die Läden.

Weg vom Gemischtwarenladen-Sortiment, zurück zur Kernkompetenz? Nach einem schweren Jahr 2022 konzentriert sich Tchibo wieder mehr auf das Geschäft mit dem Kaffee und denkt dabei auch an die Kunden, die nicht so viel Geld ausgeben können.

So soll es ab Ende August zwei neue und limitierte Eduscho-Kaffeeröstungen mit dem Namen "Lieblinge" geben, mit der die sparsamere Kundengruppe angesprochen werden soll. Das bestätigte Tchibo gegenüber t-online. Der "Lieblingskaffee" (gemahlener Filterkaffee) und die "Lieblingsbohnen" (ganze Bohnen) werden ab 28. August in den Geschäften stehen, so eine Sprecherin. Über den Preis wollte der Hamburger Kaffeeröster noch keine Angaben machen.

Bald sollen weitere neue Röstungen folgen

Die "Lebensmittel Zeitung" hatte zuerst über die Neuheiten bei Tchibo berichtet, die dem stagnierenden Geschäft neuen Schwung verleihen sollen. Dem günstigen "Lieblinge"-Angebot würden später neue Kaffeeprodukte im mittleren Preissegment sowie im Premium-Segment folgen.

2022 war für Tchibo nach eigenen Aussagen das schlechteste Jahr der Firmengeschichte. Dabei lief vor allem das Non-Food-Geschäft (zu Deutsch: Geschäft mit Nicht-Lebensmitteln) schlecht, schreiben die Branchenexperten. Auf der Suche nach Wegen aus der Krise soll nun wieder mehr auf das lukrative Geschäft mit Kaffee aus eigener Röstung gesetzt werden, das im Jahr 2021 für rund die Hälfte des Tchibo-Umsatzes von 3,26 Milliarden Euro gesorgt hatte.

Tchibo verkauft seine Produkte in 550 eigenen Filialen sowie über 18.700 Depots bei den großen Lebensmittelhändlern. 8.000 davon sind mit Non-Food-Produkten bestückt. Händler hinterfragten diese Depots zunehmend, heißt es, da der Umsatz schrumpfe. Tchibo machte vor allem Kaufzurückhaltung, Lieferkettenverwerfungen und hohe Warenbestände für die Absatzprobleme bei Non-Food-Produkten verantwortlich und kündigte eine Überarbeitung an.

Verwendete Quellen
  • Anfrage bei Tchibo-Pressestelle
  • Lebensmittelzeitung.de: "Kaffee-Neuheiten sollen Tchibo Schwung bringen"
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