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Fischstäbchen: Gesundheitsschädigend? So viele sollte man höchstens essen


Ungesundes Essen?
Die Fischstäbchen-Regel sollten Sie kennen


Aktualisiert am 31.03.2024Lesedauer: 2 Min.
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Fischstäbchen passen hervorragend zu Kartoffelbrei und Erbsen.Vergrößern des Bildes
Fischstäbchen passen hervorragend zu Kartoffelbrei und Erbsen. (Quelle: JoeGough/getty-images-bilder)

Viele, die eigentlich keinen Fisch mögen, mögen dennoch Fischstäbchen. Nicht nur sie sollten die Fischstäbchen-Regel beachten.

Vor allem Kinder lieben Fischstäbchen. Aber auch Erwachsene verzehren die goldgelb panierten Fischfilets gerne. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass sie nur eine bestimmte Menge essen sollten. Ansonsten kann der Verzehr zu Gesundheitsschäden führen.

Bei Laboruntersuchungen wurde bei Fischstäbchen der Fettschadstoff 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen "unerwünschter Stoff, der bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln aus natürlichen Inhaltsstoffen gebildet werden kann", erklärt das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Problematisch wird 3-MCPD erst, wenn es hohen Temperaturen (ab 180 Grad Celsius) ausgesetzt wird. Dann können 3-MCPD-Fettsäureester entstehen, die krebsbildende Prozesse auslösen und fördern sowie zu Nierenschäden führen können. Werden also Fischstäbchen in der Pfanne, der Fritteuse oder im Ofen zubereitet, bilden sich die gesundheitsgefährdenden Stoffe.

Zwar wurden die negativen Auswirkungen nur in Tierversuchen nachgewiesen, dennoch sollte eine "ernährungsbedingte Aufnahme so gering wie möglich gehalten werden", rät das LAVES.

Laut Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) liegt die noch tolerierbare Menge an 3-MCPD bei zwei Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag (TDI). Das heißt, dass ein Kind maximal 60 bis 80 Mikrogramm 3-MCPD und ein Erwachsener etwa 160 bis 200 Mikrogramm 3-MCPD zu sich nehmen darf.

Fischstäbchen-Regel: So viele sollten Sie maximal essen

Bei den Untersuchungen der panierten Fischstäbchen war der 3-MCPD-Gehalt teilweise so hoch, dass beispielsweise ein 16 Kilogramm schweres Kind lediglich drei Iglo-Backfischstäbchen essen dürfte, erklärt Stiftung Warentest, die den Test initiiert hat. Die Tester raten daher ebenso wie das LAVES, den Verzehr der panierten Sticks möglichst gering zu halten.

Es gibt noch ein weiteres Kriterium, das in die Fischstäbchen-Regel mit einspielt: der Fettgehalt. Er steigt besonders, wenn die panierten Stäbchen gebraten werden und sollte aus gesundheitlichen Gründen nicht zu hoch sein.

Stiftung Warentest rät daher zu folgender Verzehrempfehlung: Kita-Kinder sollten maximal drei Fischstäbchen essen, Schulkinder bis Erwachsene fünf.

Aber: Nicht nur in Fischstäbchen (tierisch sowie veganen Ursprungs) befinden sich die bedenklichen Substanzen. 3-MCPD-Fettsäureester wurden auch in Chicken-Nuggets sowie in Veggie-Schnitzeln nachgewiesen. Es gilt daher allgemein: Verzehren Sie vorpanierte Produkte aus dem Tiefkühlregal oder dem Kühlregal nur in geringen Mengen und lieber seltener.

Verwendete Quellen
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