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Schopftintling: Zubereitung und Ernte vom Schopftintling

Schmackhaft  

Schopftintling: Guter Speisepilz, solange er jung ist

23.08.2016, 11:10 Uhr | kf (CF)

Schopftintling: Zubereitung und Ernte vom Schopftintling. Wie bei den meisten Pilzen gilt auch hier: Frisch schmeckt er am besten. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Wie bei den meisten Pilzen gilt auch hier: Frisch schmeckt er am besten. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Der Schopftintling ist ein besonders schmackhafter Pilz. Sie können ihn sogar in Ihrem eigenen Garten selbst anbauen. Genießen Sie ihn aber unbedingt, solange er noch jung und frisch ist. Ansonsten zerfließt er nämlich zu einer zähen Masse und eignet sich nicht mehr für die Verwendung in der Küche. Und Achtung: Es gibt eine Verwechslungsgefahr mit anderen, giftigen Tintlingen - ernten Sie den Pilz also nur, wenn Sie absolut sicher sind, dass er essbar ist.

Schopftintling schnell genießen

Beim Schopftintling kommt es in besonderer Weise auf den richtigen Zeitpunkt an: Ernten und verspeisen Sie den Pilz, solange er noch jung ist. Sie erkennen das daran, dass sich der Hut noch nicht ausgebreitet hat. Die Lamellen des Pilzes sollten eine weiße bis leicht rosige Farbe aufweisen. Wenn beides der Fall ist, können Sie den Schopftintling ohne Probleme genießen.

Warten Sie hingegen zu lange, beginnt er zu zerfließen. Dann können Sie den Pilz nur noch entsorgen. Für die Zubereitung von Speisen können Sie den Schopftintling in diesem Fall nicht mehr nutzen.

Ein Pilz mit vielen Talenten

Der Schopftintling präsentiert sich als vielseitig einsetzbarer Pilz, mit dem Sie in der Küche viele leckere Gerichte zaubern können. Er eignet sich besonders gut für Suppen und Eintöpfe. Sein Geschmack erinnert ein wenig an Spargel. Wenn Sie Schopftintling gesammelt haben, bringen Sie ihn am besten noch am gleichen Tag auf den Tisch.

Schauen Sie sich jeden einzelnen Pilz genau an, ehe Sie ihn verwerten. Wenn die Lamellen eine dunkle Form annehmen, sollten Sie den Hut besser nicht mehr verwenden. Um die Haltbarkeit etwas zu erhöhen, können Sie bereits während der Ernte zwei Dinge tun: Erstens holen Sie den Pilz extrem vorsichtig aus dem Boden. Zweitens trennen Sie möglichst rasch den Hut vom Stiel.

Wichtig: Sammeln Sie nur, was Sie sicher kennen

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) warnt auf ihrer Homepage: "Am häufigsten treten Pilzvergiftungen durch zu alte (...) oder zu lange, bzw. falsch gelagerte Pilze auf." Auch der Genuss von rohen und ungenügend gedünsteten Pilzen kann schwer Folgen nach sich ziehen. Achten Sie daher auf die richtige Lagerung und eine entsprechende Zubereitung.

Und für das Sammeln von Pilzen gilt den Experten zufolge: "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Pilze, die Sie bestimmen, essen Sie bestimmt nicht! Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Wer nicht auf frische Pilze aus dem Wald verzichten will, sollte unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Grundsätzlich gilt: Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein.

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