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Lidl und Rewe senken Zuckergehalt bei Eigenmarken

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Bis zu 20 Prozent weniger  

Lidl und Rewe senken Zuckergehalt bei Eigenmarken

05.04.2018, 14:47 Uhr | AFP

So funktioniert Zucker: Was passiert im Körper und welche Folgen hat der Konsum? (Bild: imago)
Zucker: Was passiert im Körper und welche Folgen hat der Konsum?

Zucker: Was passiert im Körper und welche Folgen hat der Konsum? (Quelle: t-online.de)

Zucker: Was passiert im Körper und welche Folgen hat der Konsum? (Quelle: t-online.de)


Der Discounter Lidl will einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge den Zucker- und Salzgehalt in seinen Getränken und Backwaren reduzieren. Auch Rewe plant, weniger Zucker in seinen eigenen Produkten zu verwenden.

In einigen Erfrischungsgetränken wie Cola und Eistee solle der Zuckergehalt in einem ersten Schritt "um fünf bis acht Prozent" gesenkt werden, sagt eine Sprecherin des Unternehmens der "Wirtschaftswoche". Bei den Molkereiprodukten werde derzeit "jeder Joghurt" überarbeitet, außerdem arbeite Lidl an der Reduktion des Zuckeranteils bei 20 Gebäck- und Backwarenartikeln.

Umsetzung bis 2025 geplant

Bei der Umsetzung der eigenen Zuckerreduktionsstrategie sei Lidl "auf einem sehr guten Weg", sagt die Unternehmenssprecherin dem Magazin weiter. Demnach verpflichtete sich der Discounter Anfang vergangenen Jahres dazu, Zucker und Salz in seinen Eigenmarkenprodukten bis 2025 um 20 Prozent zu reduzieren. Zu den reduzierten Produkten gehörten bereits Frühstücksflocken.

Auch Rewe will Zuckergehalt in eigenen Produkten senken

Der "Wirtschaftswoche" zufolge will auch der Handelskonzern Rewe im Laufe des Jahres rund 100 zuckerreduzierte Eigenmarkenprodukte anbieten. Der Getränkehersteller Eckes-Granini will demnach den Anteil zugesetzten Zuckers in seinen Produkten bis 2020 um zehn Prozent senken. Für Hersteller von Markenprodukten, etwa Dr. Oetker und Bahlsen, sei das Thema ebenfalls interessant und stehe auf der Agenda.

Die Diskussion um Zucker in Getränken und Lebensmitteln hatte am Mittwoch durch den Coca-Cola-Report von Foodwatch neuen Auftrieb erhalten. Darin gibt die Verbraucherorganisation dem Konzern eine Mitverantwortung für die Ausbreitung chronischer Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes. Foodwatch kritisiert vor allem die Marketingkampagnen des Unternehmens, die sich gezielt an junge Menschen richten.

Verwendete Quellen:
  • afp


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