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Lidl muss bei Fairtrade-Bananen zurückrudern – Was sind die Gründe?

Was sind die Gründe?  

Lidl muss bei Fairtrade-Bananen zurückrudern

18.05.2019, 13:28 Uhr | dpa

Lidl muss bei Fairtrade-Bananen zurückrudern – Was sind die Gründe?. Mann nimmt Bananen aus einer Kiste: Kunden greifen lieber zu billig, anstatt faire Arbeitsbedingungen zu unterstützen. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)

Mann nimmt Bananen aus einer Kiste: Kunden greifen lieber zu billig, anstatt faire Arbeitsbedingungen zu unterstützen. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)

Bio, Fairtrade oder Billig? Selbst im Discounter ist das Angebot für Bananen riesig. Ein Markt wollte den Kunden die Qual der Wahl nehmen und nur noch eine Sorte anbieten – der Plan ging nach hinten los.

Der Discounter Lidl hat seine Pläne aufgegeben, künftig nur noch Fairtrade-Bananen zu verkaufen. Lidl werde ab dem Sommer bundesweit auch wieder Bananen zum Einstiegspreis ohne Fairtrade-Zertifizierung anbieten, kündigt der Discounter an. "Es ist uns nicht gelungen, den Kunden von unserem Engagement zu überzeugen", erklärte Lidl-Manager Jan Bock.

Discounter wollte Verantwortung übernehmen

Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Der Discounter hatte im vergangenen September angekündigt, in Zukunft bundesweit nur noch Bananen mit Fairtrade-Zertifizierung verkaufen zu wollen. Das Unternehmen übernehme damit klar "Verantwortung für die nachhaltige Erzeugung seiner Produkte und für verbesserte Lebens- sowie Arbeitsbedingungen in den Anbauländern", begründete Bock damals den vielbeachteten Vorstoß.

Die neue Regelung sollte schrittweise ausgerollt werden, da zunächst keine ausreichenden Mengen zur Verfügung standen. Zuletzt gab es in 40 Prozent der rund 3.200 Lidl-Filialen ausschließlich Bananen mit Fairtrade-Zertifizierung.

Doch spielten wohl die Verbraucher nicht mit, die für die Fairtrade-Bananen laut "Lebensmittel Zeitung" 10 bis 20 Cent pro Kilogramm mehr zahlen sollten als für die konventionellen Bananen beim Konkurrenten Aldi. Ein generell schwaches Geschäft mit Obst im ersten Quartal verschärfte die Situation.



Künftig will der Discounter bundesweit sowohl Fairtrade, als auch konventionelle Bananen anbieten. Lidl entspreche damit "dem Kundenwunsch nach Bananen im Preiseinstiegssegment und derzeitigen Marktlage", betonte das Unternehmen. Ganz aufgegeben hat der Billiganbieter seine Mission aber noch nicht. Auch in Zukunft werde Lidl in seinen Läden über den Mehrwert von Fairtrade aufklären, betonte Bock. "Wir stehen zu Fairtrade."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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