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Kann man durch Kaffeetrinken abnehmen?

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 02.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Frau trinkt Kaffee: Dem Getränk werden viele positive Effekte auf die Gesundheit zugeschrieben.
Frau trinkt Kaffee: Dem Getränk werden viele positive Effekte auf die Gesundheit zugeschrieben. (Quelle: Drazen Zigic/getty-images-bilder)
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Kaffee hat viele positive Effekte auf den Körper – aber hilft er auch dabei, überflüssiges Körperfett zu verbrennen? Kaffee-Experte Malte Rubach kennt die Antwort.

Kaffee soll den Stoffwechsel anregen und beim Abnehmen helfen, wenn man ihn ohne Milch und Zucker trinkt – so lautet ein verbreiteter Mythos über das koffeinhaltige Getränk. "Das ist leider zu schön, um wahr zu sein", sagt Ernährungsexperte Malte Rubach t-online. Er hat nicht nur seine Doktorarbeit zum Thema Kaffee geschrieben, sondern auch zwei Bücher dazu veröffentlicht.

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"Es wird zwar immer wieder Werbung gemacht und es gibt auch Studien, die belegen wollen, dass Koffein durch die anregende Wirkung zur Fettverbrennung und zum Abnehmen beitragen kann, aber das stimmt nicht", sagt er. "Fett wird nur durch Sauerstoff abgebaut." Das funktioniere dadurch, dass der Stoffwechsel erhöht werde – zum Beispiel durch Sport. "Oder Sie essen eben weniger, dann wird es auch verbrannt. Aber durch Koffein oder Kaffee allein passiert da gar nichts", weiß der Kaffee-Experte.

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"Kaffeetrinker erkranken seltener an bestimmten Krankheiten"

Zwar kann Kaffee nicht beim Abnehmen helfen, Kaffeetrinken ist aber auch nicht ungesund. Im Gegenteil. "Studien zeigen, koffeinhaltiger Kaffee ist präventiv wirksam. Aber diese Wirkung erzielen Sie nicht von heute auf morgen, sondern wenn Sie jahrzehntelang jeden Tag Kaffee trinken", erklärt Rubach. "Kaffee kann aber auch nicht heilen. Es geht wirklich nur darum: Kaffeetrinker erkranken im Durchschnitt seltener an bestimmten Krankheiten – und nicht häufiger." Ursachen könnten das antioxidative Potenzial und das Koffein sein. "Aber es wird niemand plötzlich gesund, weil er anfängt, Kaffee zu trinken."

Ob Sie Ihren Kaffee lieber mit Milch oder ohne trinken, spielt dabei keine Rolle. "Hauptsache, Sie nehmen das Koffein, die Chlorogensäure und die nur im Kaffee vorkommenden Melanoidine auf. Dies sind die Farbpigmente, die dem Kaffee die schwarze Farbe verleihen. Sie müssten nur, um dieselbe Wirkung wie von einer Tasse schwarzem Kaffee zu bekommen, zwei Milchkaffee trinken", sagt der Ernährungsexperte.

Der stärkste präventive Effekt wird seiner Aussage nach bei folgenden Krankheiten verzeichnet:

  • Leberkrebs
  • Darmkrebs
  • chronische Lebererkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Demenz

Rubach empfiehlt, vier bis fünf Tassen Kaffee mit 150 bis 200 Millilitern am Tag zu trinken. "Bis dahin nehmen die positiven Effekte zu, aber es beginnt schon ab der ersten Tasse Kaffee – Sie müssen nicht vier bis fünf trinken."

Dr. Malte Rubach und seine Frau: Bevor sie sich kennengelernt haben, hat der Ernährungsexperte keinen Kaffee, sondern heißes Wasser getrunken.
Dr. Malte Rubach und seine Frau: Bevor sie sich kennengelernt haben, hat der Ernährungsexperte keinen Kaffee, sondern heißes Wasser getrunken. (Quelle: MOMENTS WHEN ONE by Tem Supakrit Jan)

Ernährungsexperte Malte Rubach ist erst durch seine brasilianische Frau, die er vor zwölf Jahren kennengelernt hat, zum Kaffeetrinker geworden. Er hat aber schon zuvor seine Doktorarbeit über Kaffee und dessen Auswirkungen auf die Magensäure geschrieben – ohne jemals Kaffee getrunken zu haben. "Ich war also komplett unvoreingenommen – wie Wissenschaftler sein sollten", sagt er. In Rio hat er dann mit seiner Frau seine erste Tasse Kaffee bestellt. "Die hat überzeugt und seitdem trinke ich Kaffee."

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