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Katze hat große Pupillen: Hinweis auf Erkrankung?


Erkrankung möglich
Katze hat große Pupillen: Woran liegt das?

t-online, Jessica Jantz

10.07.2024Lesedauer: 2 Min.
Britisch KurzhaarVergrößern des BildesIn den meisten Fällen ist eine Pupillenerweiterung bei Katzen harmlos. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wenn eine Katze große Pupillen aufweist, ist das oft unbedenklich, aber nicht immer. Wir klären auf, wann ein Tierarztbesuch nötig ist.

Ist eine Katze zum Beispiel in Alarmbereitschaft oder auf der Jagd, weiten sich ihre Pupillen. Damit passt sich das Auge an die aktuelle Situation an. Auch in der Dunkelheit stellt sich das Katzenauge weit, um möglichst viel Licht aufzunehmen. In manchen Fällen können die erweiterten Pupillen aber auch auf gesundheitliche Probleme des Tieres aufmerksam machen. Dann muss die Katze umgehend von einem Tierarzt untersucht werden.

Fälle, die meist harmlos sind

Am Tag verändern sich die Lichtverhältnisse und die Pupillen Ihrer Katze reagieren darauf. Scheint die Sonne grell ins Zimmer, verengen sie sich zu kleinen Schlitzen. Wird es abends dunkel und das Deckenlicht ist ausgeschaltet, weiten sich die Pupillen, damit das Tier weiterhin gut sieht. Darüber hinaus gibt es einige weitere harmlose Gründe für eine Pupillenerweiterung:

  • Beim Spiel oder wenn es ein Leckerli gibt, können die Pupillen aufgrund der Emotionen der Katze erweitert sein – etwa durch Aufregung, Freude oder Adrenalin.
  • Jagt das Haustier, liegt der Fokus auf der Beute. Um jede noch so kleine Bewegung wahrzunehmen, erweitern sich die Pupillen.
  • Leidet Ihr Stubentiger unter Übelkeit, können sich die Pupillen vorübergehend weiter stellen. Gleiches ist als Nebenwirkung bestimmter Medikamente möglich, vergeht nach dem Absetzen aber wieder.

Pupillen sind dauerhaft geweitet

Bei einer harmlosen Pupillenerweiterung handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen, das nach einiger Zeit von selbst verschwindet. Wenn Sie Ihrer Katze mit einer Lampe direkt ins Auge leuchten (kein Laser), sollte sich die Pupille reflexartig zusammenziehen. Passiert das nicht, ist das möglicherweise ein Zeichen für eine ernstere Erkrankung.

Bluthochdruck kommt nicht nur bei Menschen vor, sondern auch bei Katzen. Ein mögliches Anzeichen hierfür ist, dass die Pupillen nicht mehr auf Licht reagieren und dauerhaft geweitet sind. Das Symptom kann einseitig oder beidseitig auftreten. Suchen Sie in diesem Fall so schnell wie möglich Ihren Tierarzt auf, denn das Internet ersetzt keine Diagnose.

Wichtig: Da Bluthochdruck zu den häufigsten Auslösern für Blindheit bei Katzen gehört, ist schnelle Hilfe essenziell. Betroffen sind überwiegend Tiere ab dem zehnten Lebensjahr, in einzelnen Fällen können auch Jungtiere erkranken.

Mögliche Anzeichen für eine Erkrankung

Situative Augenanpassungen sind normal und kein Grund zur Sorge. Weiten sich die Pupillen des Tieres beim Spiel, beim Kuscheln oder im dunklen Raum, ist das ein physiologisches Phänomen. Verändert sich die Reaktion des Auges allerdings, ist ein Tierarztbesuch unerlässlich. Sofortige Hilfe ist in folgenden Fällen nötig:

  • Die Pupille zieht sich nicht mehr zusammen, auch nicht bei direktem Lichtkontakt.
  • Die Katze ist apathisch oder verändert ihr Verhalten.
  • Das Auge ist blutunterlaufen oder geschwollen.
  • Die Größe der Pupillen ist unterschiedlich.

Ab dem zehnten Lebensjahr sollten Sie die Sinne der Katze einmal jährlich beim Tierarzt kontrollieren lassen. Hierzu gehört auch ein Augen-Check-up. Der Tierarzt prüft, ob die Pupillen normal auf Licht reagieren und eventuelle Verletzungen vorliegen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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