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Fuchs statt Hase: Als der Osterfuchs die Eier brachte

am (CF)

Aktualisiert am 12.03.2012Lesedauer: 2 Min.
Ob Füchse die besseren Osterhasen wären?
Ob Füchse die besseren Osterhasen wären? (Quelle: imago-images-bilder)
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Nicht immer hat der Osterhase zu Ostern die Eier gebracht: In Überlieferungen des alten Osterbrauchtums ist auch häufig von einem Osterfuchs die Rede.

Osterhase verdrängte den Osterfuchs

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, so die ältere Literatur, war es überwiegend der Osterfuchs, der im österlichen Brauchtum für die Eier zuständig war. Nach und nach wurde dieser dann vom Osterhasen verdrängt. Eine Notiz von 1904 aus dem Schaumburger Land belegt noch ganz konkret, dass nach den Vorstellungen dieser Zeit die Ostereier nicht vom Osterhasen, sondern vom Osterfuchs gelegt würden.

Traditionell bereiteten die Kinder dem Osterfuchs am Karsamstag ein wohliges Nest aus Heu und Moos. Auch sorgten sie dafür, dass der Osterfuchs bei seinem Besuch nicht gestört wurde - beispielsweise indem sie die Haustiere für die Nacht wegsperrten.


Wissenswertes zum Osterfest

Das jährliche Osterfest ist im Christentum der Auferstehung Jesu Christi gewidmet, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes drei Tage nach seiner Kreuzigung wieder auferstanden sein soll. Ostern ist der Beginn der fünfzigtägigen "österlichen Freudenzeit", die bis Pfingsten andauert. Die Wiederauferstehung und die Überwindung des Todes gilt im Christentum als Symbol göttlicher Macht und ewigen Lebens.
Das seit vielen Jahrhunderten an Ostern entzündete Feuer soll ein gesegnetes Feuer sein, welches als Symbol für die Wiederauferstehung Jesu Christi gilt. Ein Pfarrer oder Priester entzündet am Feuer eine Osterkerze und trägt sie als Zeichen des ewigen Lebens in die Kirche. Vielerorts dient das Osterfeuer aber auch dazu, den Winter zu vertreiben und die Sommersonne zu begrüßen. Auch Hexen und böse Geister sollen durch das Feuer verbannt werden.
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Weiterhin wurde der Osterfuchs in einem westfälischen Schriftstück von 1910 beschrieben. Interessanterweise schien sich die Tradition damals bereits in einer Übergangsphase zum Osterhasen befunden zu haben. So heißt es in jener Schrift „…es sähe so aus, als ob der Fuchs vor dem Hasen zurückwiche.“.

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Woher kommt der Brauch?

Woher der Osterfuchs kommt, kann heute nur vermutet werden. Überlegungen gingen schon früh in die Richtung, dass die Vorstellung an den Pfingstfuchs angelehnt ist. Hierbei handelt es sich um einen alten Brauch, bei dem Menschen zum Pfingstfest mit einem Fuchs von Haus zu Haus zogen, um Spenden einzusammeln. Andere Beschreibungen führen den Osterfuchs auf das weihnachtliche Gebildbrot-Gebäck zurück.

Ein dritter Erklärungsansatz wurde in einer Studie von 1957 beschrieben: So verwies der Autor darauf, dass die in Zwiebelschalen gekochten und dadurch rotbraun gefärbten Ostereier in Westfalen auch als „Fuchseier“ bekannt waren. Mittlerweile hat sich der Osterhase in den Herzen von Jung und Alt etabliert. Vielleicht liegt es auch daran, dass ein Hase oft als „süß“ und „niedlich“ gilt, während der „schlaue“ Fuchs in vielen Teilen Europas ein Symbol für die List ist. (Der Osterhase: Ursprung und Geschichte)

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