Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere >

Bindehautentzündung beim Hund: Symptome und Behandlung

Bindehautentzündung beim Hund: Symptome und Behandlung

02.08.2013, 16:21 Uhr | kl (CF)

Bindehautentzündung beim Hund: Symptome und Behandlung. Zugluft kann die Ursache für eine Bindehautentzündung sein (Quelle: imago images/blickwinkel)

Zugluft kann die Ursache für eine Bindehautentzündung sein (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Bindehautentzündung – im Fachjargon "Konjunktivitis" genannt – kann den Hund genauso treffen wie den Menschen. Statistisch gesehen handelt es sich um eine der häufigsten Augenkrankheiten beim Vierbeiner. Getreu der Bezeichnung entzündet sich die Bindehaut im Auge des Tiers.

Bestimmte Rassen sind häufiger von Bindehautentzündung betroffen

Die Bindehautentzündung kann als eigenständige Erkrankung oder aber als Begleiterscheinung eines trockenen Auges, verschiedenen Lidveränderungen sowie Infektionskrankheiten in Erscheinung treten. Rassen wie Bluthunde, Cockerspaniel und diverse andere sind überdurchschnittlich häufig von einer Bindehautentzündung betroffen.

Der Grund: Diese Tiere weisen entwicklungsbedingt eine veränderte Lidspalte und/oder Haare am Lidrand auf. Tierärzte vermuten, dass insbesondere eine andauernde Reizung des Hundeauges durch Umwelteinflüsse – so beispielsweise durch Zugluft, Staub und Fremdkörper – die Bindehautentzündung hervorruft. Auch Pilze, Viren, Bakterien und allergische Reaktionen zählen zu den Ursachen.

Auf Vorzeichen beim Hund achten

Eine Bindehautentzündung kann gleich beide oder nur ein Auge des Hundes in Beschlag nehmen. Das Sehorgan äußert sich durch eine merkliche Rötung und einen vermehrten Tränenausstoß. Da die Bindehautentzündung auch mit einem starken Juckreiz einhergeht, erscheint das Tier ungewöhnlich nervös und greift sich häufig mit der Pfote an die Augenpartie.

Auch lässt sich ein verstärktes Blinzeln beobachten. Im fortgeschrittenen Stadium tritt nicht nur wässriger, sondern ein vermehrt schleimiger oder gar eitriger Ausfluss aus dem Auge aus. Gleichzeitig kann die betroffene Bindehaut deutlich anschwellen.

Behandlung der Bindehautentzündung richtet sich nach Ursache

Sofern Ihr Tier eines der oben genannten Symptome an den Tag legt, sollten Sie schnell den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann das Krankheitsbild meistens mit einem schnellen Blick festmachen und im Zweifel einen so genannten „Schirmer-Tränentest“ durchführen. Die Behandlungsansätze richten sich nach der Ursache der Erkrankung.

In den meisten Fällen sorgen zunächst entzündungshemmende Salben für Linderung. Sofern eine bakterielle Entzündung vorliegt, wird der Tierarzt Antibiotika verschreiben. Ist dagegen ein Pilz Schuld an der Misere, bekommt der Hund Antipilzmittel („Antimykotika“) verabreicht.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere

shopping-portal