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Hundetraining: Die wichtigsten Grundlagen

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Hundetraining: Die wichtigsten Grundlagen

20.02.2014, 14:41 Uhr | om (CF)

Hundetraining: Die wichtigsten Grundlagen. Bei der Erziehung eines Hundes ist am wichtigsten stets konsequent zu bleiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei der Erziehung eines Hundes ist am wichtigsten stets konsequent zu bleiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zwar hat jeder Hund seinen ganz eigenen Charakter, alle Vierbeiner sollten aber durch Hundetraining die gleichen grundlegenden Regeln lernen. Hier erfahren Sie, was für die Erziehung besonders wichtig ist.

Erziehung fängt mit dem eigenen Verhalten an

Regeln sind für einen Hund nichts Negatives. Sie sorgen vielmehr dafür, dass sich Ihr Vierbeiner sicher fühlt, stressfrei bleibt und nicht aggressiv und angriffslustig gegenüber anderen Tieren oder sogar Menschen wird. Er braucht daher deutliche Ansagen von Ihnen und muss erkennen können, an welcher Stelle er in der Rangordnung gegenüber Ihnen beziehungsweise innerhalb Ihrer Familie steht - nämlich ganz unten. Bestimmte Regeln müssen Sie deshalb bei der Hundeerziehung selbst permanent einhalten.

Treten Sie grundsätzlich als Chef des Rudels auf. Das tun Sie, indem Sie beispielsweise grundsätzlich zuerst Ihre jeweilige Tagesmahlzeit einnehmen und erst dann Ihren Hund füttern und immer vor Ihrem Hund durch Türen gehen. Außerdem sollte der Platz in der Wohnung, auf dem Sie selbst am liebsten sitzen, nur Ihnen vorbehalten sein. Lassen Sie Ihren Hund also nicht zu sich auf die Couch oder den Sessel kommen.

Rang in der Familie durch tägliches Hundetraining festlegen

Für den Hund ist die ganze Familie ein Rudel. In der Erziehung muss er daher lernen, dass er sich allen Familienmitgliedern unterzuordnen hat. Das gelingt unter anderem dadurch, dass Sie, wenn Sie die Wohnung betreten, Ihren Hund immer zuletzt begrüßen. "Wenn ich abends nach Hause komme und zuerst meinen Hund und danach meine Frau und die Kinder begrüße, erhöhe ich den Status des Hundes in der Gruppe", erklärt Hundetrainer Benedikt Scheppan im Interview mit "Merkur-Online". Die Folge ist dann, dass Ihr Vierbeiner keinen Respekt mehr vor Ihrem Partner und Ihren Kindern hat und keine Ansagen mehr von Ihnen entgegennimmt.

Konsequent bei der Erziehung sein, aber nicht überfordern

Das Wichtigste ist, dass Sie mit der Erziehung von Haustieren früh anfangen und von Beginn an konsequent auftreten. Soll das Hundetraining erfolgreich sein, dürfen Sie niemals Ausnahmen von Ihren Regeln machen.

Wenn Sie Ihrem Hund Kommandos wie "Platz" und "Bei Fuß" beibringen, sollten Sie es aber auch nicht übertreiben. Gerade junge Hunde haben nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne und müssen sich immer wieder vom Hundetraining ausruhen können. Am besten lernen Sie sich und Ihren Hund einzuschätzen, wenn Sie gemeinsam mit ihm ein Hundetraining in einer professionellen Hundeschule absolvieren.

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