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Hartz-IV-Kinder haben große Nachteile beim Schulstart

Von afp, dpa
Aktualisiert am 13.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Hartz IV: Kinder, die in Armut aufwachsen, haben in Deutschland schlechtere Bildungschancen.
Kindern, die in Armut aufwachsen, fällt Lesen- und Rechnenlernen schwerer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wie sehr Armut in Deutschland zum Bildungshindernis wird, zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Kinder, die in Hartz-IV-Familien aufwachsen, haben von Anfang an schlechtere Chancen in der Schule. Sie sind schlechter in Deutsch, das Zählen fällt ihnen schwerer und sie haben weniger soziale Kontakte als Kinder aus Familien, in denen das Geld nicht chronisch knapp ist.

Die Ungleichheit ist alarmierend: Kinder aus armen Familien liegen bereits im Vorschulalter doppelt so oft in der Entwicklung zurück wie andere Kinder. So sprechen über 40 Prozent der armutsgefährdeten Kinder nur mangelhaft Deutsch.

In bessergestellten Familien haben nur rund 14 Prozent große Defizite. Ähnlich groß ist das Gefälle beim dem Umgang mit Zahlen.

Arme Kinder sind öfter dick und unbeweglich

Auch bei der körperlichen Entwicklung dokumentiert die Studie erhebliche Unterschiede. Jedes vierte Vorschulkind aus einer Hartz-IV-Familie hatte Schwierigkeiten bei der Körperkoordination insgesamt sowie bei der Fähigkeit, Auge und Hand zu koordinieren, die für das Lesenlernen wichtig ist. Massives Übergewicht ist doppelt so häufig (8,8 Prozent) wie bei Kindern wohlhabender Eltern.

Wenn die Familie von Hartz IV lebt, bleiben die Kinder außerdem oft von sozialen und kulturellen Angeboten ausgeschlossen. Nur zwölf Prozent von ihnen lernen ein Instrument und nicht einmal jedes zweite ist Mitglied in einem Sportverein. Dagegen musizieren 29 Prozent der Kinder aus finanziell stabilen Familien und etwa drei Viertel treiben Sport im Verein.

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"Soziale Durchmischung" der Kita-Gruppen wichtig

Die Studie weist allerdings daraufhin, dass ein früher Kita-Besuch kein Allheilmittel gegen die Entwicklungsdefizite armer Kinder ist. Positive Effekte habe der Kindergarten nur, wenn die Gruppen sozial gemischt sind. Bei Kitas in sozialen Brennpunkten funktioniert das aber nicht. Wenn es einer Kommune nicht gelingt, bei Neuaufnahmen für eine sinnvolle soziale Durchmischung in der Kita zu sorgen, müssen die Ressourcen anders verteilt werden, raten die Autoren. "Kitas in sozialen Brennpunkten brauchen dann mehr Geld, mehr Personal und mehr Förderangebote", sagt Brigitte Mohn vom Vorstand der Stiftung.

Fast jedes fünfte Kleinkind lebt in einer Hartz-IV-Familie

Für die Studie haben Forscher der Uni Bochum 5000 Schuleingangsuntersuchungen der Jahre 2010 bis 2013 in Mülheim im Ruhrgebiet analysiert. Nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung wachsen in Deutschland mehr als 17 Prozent der Kinder unter drei Jahren in Familien auf, die von der staatlichen Grundsicherung leben."Das Ergebnis aus Mülheim lässt sich gut auf ganz Deutschland übertragen", sagt Kirsten Witte von der Bertelsmann-Stiftung. Die Studie habe ganz Mülheim mit seinen unterschiedlichen Quartieren mit sehr niedrigen und sehr hohen Quoten von Hartz-IV-Empfängern in den Blick genommen.

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