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Hunde kaufen: Sieben Punkte, die Sie bedenken sollten

t-online, CF

Aktualisiert am 14.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Ein Pekingese: Bevor Sie sich für einen Hund als Haustier entscheiden, sollten Sie diese Punkte bedenken.
Ein Pekingese: Bevor Sie sich für einen Hund als Haustier entscheiden, sollten Sie diese Punkte bedenken. (Quelle: imago-images-bilder)
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Wer einen Hund kaufen möchte, sollte sich das in jedem Fall gut überlegen. Vor dem Kauf gibt es einige Aspekte zu bedenken – angefangen von der Entscheidung für eine bestimmte Rasse bis hin zur Auswahl beim Züchter. Wir haben die wichtigsten für Sie aufgelistet.

Das Wichtigste im Überblick


  • Hunderassen: Welcher Hund passt zu mir?
  • Lebensumstände: Welche Bedingungen kann ich dem Hund bieten?
  • Charaktermerkmale: Energiebündel oder Couch-Potato?
  • Altersfrage: Welpe oder älterer Hund?
  • Elternhaus: Rassehund oder Mischling?
  • Kosten: Was wird ein Hund benötigen?
  • Kaufentscheidung: Worauf bei der Auswahl achten?

Hunderassen: Welcher Hund passt zu mir?

Hund ist nicht gleich Hund: Vor dem Kauf sollten Sie sich gründlich mit den verschiedenen Hunderassen auseinandersetzen. Es gibt mehr als 340 Rassen, die sich nicht nur optisch unterscheiden. Auch der Charakter und das Temperament der Tiere unterscheidet sich im Regelfall je nach Rasse. Wer zum Beispiel einen verschmusten und anhänglichen Hund möchte, trifft mit selbstständigen Hunderassen wie Terriern eine schlechte Wahl.

Lebensumstände: Welche Bedingungen kann ich dem Hund bieten?

Die Größe des Hundes ist ein wichtiger Faktor. Prüfen Sie Ihre Lebensumstände kritisch. Wenn Sie in einer Stadtwohnung leben, sollten Sie besser einen kleinen Hund kaufen. Weiterhin gilt es, vor dem Kauf gründlich nachzudenken, wie viel Zeit Sie für das Tier haben.

Muss Ihr Hund zwischenzeitlich alleine bleiben? Nehmen Sie ihn tagsüber mit zur Arbeit und muss er daher anderen Menschen gegenüber aufgeschlossen sein? Rassen mit ausgeprägtem Beschützer-Instinkt wie Rottweiler könnten hier problematisch werden. Sie eignen sich besser als Wachhunde.

Rottweiler: Diese Hunderasse ist eher als Wachhund geeignet.
Rottweiler: Diese Hunderasse ist eher als Wachhund geeignet. (Quelle: imago-images-bilder)

Charaktermerkmale: Energiebündel oder Couch-Potato?

"Wie der Herr, so's Gescherr" – diese alte Volksweisheit passt auch zum Thema Hundekauf. Die Charaktere von Hund und Herrchen beziehungsweise Frauchen sollten zueinander passen. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie einen Hund kaufen und er sich automatisch anpasst.

Auch unter Hunden gibt es Couch-Potatoes, die nicht ständig ausgeführt werden wollen. Ruhigere Hunde, die wenig Auslauf brauchen, sind laut "tierchenwelt.de" Französische Bulldoggen, Chihuahuas, Malteser und die vergleichsweise großen Berner Senner. Wenn Sie selbst sehr aktiv sind, sollten Sie sich für einen Hund entscheiden, der diesen Charakterzug teilt.

Info: Die meisten Hunderassen brauchen mindestens zwei Stunden Auslauf am Tag. Besonders aktiv sind die meisten Jagdhunde und Rassen wie Dalmatiner, Collies, Golden Retriever, Jack Russel Terrier, Labrador Retriever und Huskies.

Altersfrage: Welpe oder älterer Hund?

Das Alter des Hundes spielt eine große Rolle. Während ältere Hunde möglicherweise schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben oder falsch erzogen wurden, können Sie den Charakter eines Welpen zu einem gewissen Grad formen. Allerdings ist dies mit Aufwand verbunden. Außerdem übernehmen Sie mit einem Hundewelpen eine große Verantwortung. Hunde-Neulingen wird daher oft von Welpen abgeraten.

Ein Yorkshire-Terrier-Welpe: Junge Hunde fordern viel Geduld und Erziehungsmaßnahmen.
Ein Yorkshire-Terrier-Welpe: Junge Hunde fordern viel Geduld und Erziehungsmaßnahmen. (Quelle: imago-images-bilder)

Tipp: Ein Welpe ist besser für Sie geeignet? .So bekommen Sie Ihren Vierbeiner stubenrein

Elternhaus: Rassehund oder Mischling?

Ein Rassehund bietet den Vorteil, dass Sie seine Eigenschaften gut abschätzen können. Mischlinge sind hingegen Überraschungspakete: Selbst wenn Sie wissen, welche Rassen enthalten sind, lässt sich bei Welpen kaum voraussagen, welche Eigenschaften wie stark ausgeprägt sein werden.

Weniger problematisch ist dies bei erwachsenen Mischlingen, deren Charakter bereits gefestigt ist. Hier können Sie den Hund länger beobachten und entscheiden, ob er zu Ihnen passt.

Kosten: Was wird ein Hund benötigen?

Als Hundehalter kommen viele Kosten auf Sie zu — der eigentliche Kauf des Vierbeiners ist nur der Anfang. Je nach Rasse und Alter braucht Ihr Haustier spezielles Futter und Leckerlis. Hinzu kommt noch die Basis-Ausstattung: Geschirr und Leine, Spielzeuge, Hundekorb und Pflegeprodukte für das Fell. Außerdem kommen Tierarzt-Kosten hinzu, die Sie entweder in Form einer Hundeversicherung oder aus eigener Tasche bezahlen müssen. Je nach Hunderasse und Pflegeaufwand wird der ein oder andere Besuch im Hundesalon ebenfalls notwendig sein. Sie sollten sich also gründlich überlegen, ob Sie finanziell in der Lage dazu sind, einen Hund zu versorgen.

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Ein Zwergspitz im Hundesalon: Bei einigen Hunderassen muss das Fell regelmäßig gestutzt werden.
Ein Zwergspitz im Hundesalon: Bei einigen Hunderassen muss das Fell regelmäßig gestutzt werden. (Quelle: imago-images-bilder)

Kaufentscheidung: Worauf bei der Auswahl achten?

Für viele die schwierigste Entscheidung: Welchen Hund vor Ort, beim Züchter oder im Tierheim kaufen? Achten Sie sowohl auf die äußere Erscheinung als auch auf das Verhalten. Neugierig, unbefangen und selbstsicher sollten Hundewelpen im Idealfall sein. Kommt ein junger Hund schwanzwedelnd auf Sie zu, hat er gute Erfahrungen mit Menschen gemacht.

Beobachten Sie die Hunde beim Spielen: Welcher Charakter ist Ihnen am sympathischsten? Der Anführer der Hundebande wird Sie später bestimmt fordern und eine konsequente Erziehung verlangen.

Tipp: Klare Augen, rosa Zahnfleisch und ein glänzendes, lockeres Fell sind Indizien für einen gesunden Hund.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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