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Feldlerche: Selten und schutzbedürftig

Wetterbote  

Feldlerche: Selten und schutzbedürftig

04.11.2015, 13:38 Uhr | rk (CF)

Feldlerche: Selten und schutzbedürftig. Die Feldlerche hat es mit ihren Brutstätten schwer. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die Feldlerche hat es mit ihren Brutstätten schwer. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Feldlerche nistet bevorzugt auf Ackerflächen. Mittlerweile sind dort jedoch oft Schutzmaßnahmen nötig, um den schwindenden Bestand der Zugvögel nicht weiter zu gefährden.

Kleine Zugvögel mit vielseitigem Speiseplan

Die Feldlerche kennt der Volksmund unter vielen verschiedenen Namen. So nennt man sie in manchen Gegenden zum Beispiel Singlerche, Acker- oder auch Saatlerche. Die meisten Namen deuten dabei auf den bevorzugten Lebensraum der Zugvögel hin: Feldlerchen brüten gern auf Feldern oder Äckern.

Die rund 18 bis 19 Zentimeter großen Vögel tragen ein braunes Gefieder mit schwarzen Strichen, die Hinterränder ihrer Flügel sind weiß. Nahrung findet eine Feldlerche zu jeder Jahreszeit. Im Sommer frisst sie gern kleine Tiere wie Spinnen, Insekten und Würmer, im Winter greift sie auch bei Pflanzen und Samen zu.

Gefährdung durch die Landwirtschaft

Der angestammte Lebensraum der Feldlerche ist ihr in den vergangenen Jahren immer mehr zum Verhängnis geworden. Die Gefährdung der Zugvögel hat durch die immer intensivere landwirtschaftliche Nutzung der Äcker und den Einsatz von Umweltchemikalien deutlich zugenommen. Nach Angaben des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) ist der Bestand der Zugvögel seit den 1970er-Jahren um mindestens die Hälfte zurückgegangen. Die Feldlerche gilt inzwischen in Deutschland als gefährdete Art.

Schutz kann ihr laut dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) eine einfache Maßnahme gegen diese Gefährdung bieten, das sogenannte Lerchenfenster. Landwirte sparen dazu bei der Aussaat auf den Feldern kleine Ackerflächen aus, auf denen die Zugvögel dann ungestört brüten können.

Feldlerche und Landwirtschaft – eine lange Tradition

Schon lange stehen Feldlerche und Landwirtschaft in enger Verbindung. Die Zugvögel galten den Bauern lange Zeit als Wetterboten: Ertönte der trillernde Ruf der Feldlerche, sollte dies auf schönes Wetter hindeuten. Bei einem eintönigen Ruf war dagegen Regen zu erwarten. Auch zur Vorhersage von Wintereinbrüchen und Hitzeperioden horchten Landwirte genau auf den Ruf der Feldlerche.

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