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Dülmener Wildpferde: Klein und ursprünglich

Ponyrasse  

Dülmener Wildpferde: Klein und ursprünglich

16.02.2016, 16:52 Uhr | hm (CF)

Dülmener Wildpferde: Klein und ursprünglich. Im Wildbahngestüt fühlen sich die Dülmener Wildpferde wohl. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Im Wildbahngestüt fühlen sich die Dülmener Wildpferde wohl. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Dülmener Wildpferde sind gar nicht so temperamentvoll, wie ihr Name vielleicht vermuten ließe. Die im Merfelder Bruch beheimatete Pferderasse ist sowohl für ihre Anspruchslosigkeit als auch ihre Gutmütigkeit bekannt.

Im Merfelder Bruch zu Hause

Dülmener Wildpferde sind keine Wildpferde im strengen Wortsinn. Vielmehr handelt es sich bei der Ponyrasse um Primitivpferde, die wild gehalten werden. Die vermeintlichen Wildpferde leben im Merfelder Bruch in der Nähe der Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen, wo ihre Existenz laut Angaben des Magazins "Ein Herz für Tiere" schon seit 1316 urkundlich belegt ist. Wahrscheinlich gibt es die Rasse aber schon sehr viel länger.

Ihr Lebensraum im Merfelder Bruch ist über die Jahre erheblich geschrumpft. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ihr Aussterben von Herzog von Croy verhindert, indem er die Wildpferde einfangen ließ und in einem Wildbahngestüt ansiedelte. Hier wurden die Pferde auch immer wieder mit domestizierten Artgenossen gekreuzt. Die Eingrenzung, Winterfütterung und Auswahl der Deckhengste hat die Dülmener Wildpferde über die Jahre gezähmt.

Aussehen der Dülmener Wildpferde

Dülmener Wildpferde sind mit einer Größe von 125 bis 135 Zentimetern relativ klein. Das macht sie für erwachsene Reiter nicht ideal. Doch die gutmütigen Tiere lassen sich sehr gut als Familienpferde nutzen.

Die Herde ist der Pferderasse besonders wichtig. Sie setzt sich aus vorwiegend Graufalben, aber auch Braun- und Gelbfalben zusammen. Auch ein optisches Indiz weist darauf hin, dass die Pferderasse im Merfelder Bruch nicht zu den Wildpferden gehört. Ursprüngliche Wildpferde besitzen im Gegensatz zu den Dülmener Wildpferden oft eine Stehmähne. Damit kann die westfälische Rasse nicht dienen. Sie besitzt stattdessen eine Hängemähne.

Übrigens dürfen nur Pferde, die direkt in der Wildbahn im Merfelder Bruch auf die Welt kommen, als Dülmener Wildpferde bezeichnet werden. Außerhalb der Wildbahn geborene Pferde werden verkürzt als Dülmener bezeichnet.


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