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Neue Studie: Darum gibt es auch faule Ameisen

Fast 40 Prozent tun nichts  

Darum gibt es auch "faule" Ameisen

18.09.2017, 19:19 Uhr | sah, t-online.de

Neue Studie: Darum gibt es auch faule Ameisen. Nicht alle Ameisen sind immer fleißig. Es gibt auch Ausnahmen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/frank600)

Nicht alle Ameisen sind immer fleißig. Es gibt auch Ausnahmen. (Quelle: frank600/Thinkstock by Getty-Images)

Ameisen sind fleißige kleine Helfer. Das dachten sicher viele – bis jetzt. Denn nicht alle Mitglieder eines Ameisenvolks geben immer 100 Prozent. Manche sind sogar richtig faul. Warum das so ist, haben Forscher jetzt herausgefunden.

Diese Funktion haben faule Ameisen

Etwa 40 Prozent der Ameisen in einem Ameisennest sind inaktiv und kümmern sich nur um leichte Alltagsaufgaben. Das hatte Forscher Daniel Charbonneau schon 2015 in seiner Doktorarbeit herausgefunden. Doch die Frage, warum das so ist, ließ ihn nicht los. In einer neuen Studie erforschte er deshalb, welchen Nutzen die faulen Ameisen haben. Zusammen mit seinen Mitautoren machte er dabei eine erstaunliche Entdeckung.

Die faulen Ameisen haben nämlich eine wichtige Funktion: Sie springen ein, wenn die fleißigen Arbeiterameisen ausfallen. Dieses Ergebnis veröffentlichten Charbonneau und sein Team im Fachmagazin "Plos One". "Wir hatten bereits vermutet, dass die faulen Ameisen als Reserve-Arbeitskräfte dienen", erklärt Co-Autorin Anna Dornhaus im Interview mit "phys.org". "Allerdings konnte die Vermutung bis jetzt nicht nachgewiesen werden."

Faule Ameisen haben einen "dicken Hintern"

Für ihre Studie entfernten die Forscher 20 Prozent der fleißigen Arbeiter aus der Kolonie. Innerhalb einer Woche übernahmen daraufhin die faulen Ameisen ihre Arbeit. Die Gegenprobe zeigte jedoch: Wurden die faulsten 20 Prozent der Ameisen entfernt, wurden diese nicht ersetzt. "Es geht immer darum, die Kosten für den Erhalt einer Reserve so gering wie möglich zu halten", erklärt Charbonneau.

Die faulen Ameisen haben den Forschern zufolge zudem einen aufgeblähten Hinterleib. Ob sie ihren aktiven Kollegen in Notzeiten deshalb auch als lebende Nahrungsquelle dienen oder es einfach ein Zeichen ihres faulen Lebensstils ist, soll nun als nächstes erforscht werden.

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