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Was bei der Auswahl eines Grabsteins zu beachten ist

dpa-tmn, Andrea Mayer

Aktualisiert am 02.10.2017Lesedauer: 3 Min.
Bei der Auswahl eines Grabsteins geht es im zunehmenden Maße um IndividualitĂ€t und persönliche Vielfalt.
Bei der Auswahl eines Grabsteins geht es im zunehmenden Maße um IndividualitĂ€t und persönliche Vielfalt. (Quelle: Rainer Weisflog/imago-images-bilder)
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Am Ende erinnert oft nur ein Grabstein oder ein Kreuz an ein Leben. Daher legen viele Angehörige großen Wert auf die Auswahl und die Gestaltung des Grabmals. Wir geben einen Überblick, wie Sie hierbei am besten vorgehen.

FĂŒr viele Angehörige beginnt das eigentliche Trauern erst nach der Beerdigung. Einen Abschluss kann Wochen und Monate spĂ€ter, vielleicht sogar erst in ein paar Jahren das Setzen des Grabmals bilden. Daher sagt Hermann Rudolph, stellvertretender Bundesinnungsmeister des Bundesverbands Deutscher Steinmetze auch: "Erst wenn man in der Lage ist, mit etwas Abstand ĂŒber Persönliches zu sprechen, sollte man zum Steinmetz gehen." Wichtige Fragen und Antworten:

Gibt es Vorschriften, wann ein Grabmal stehen muss?

Nein, Eile ist nicht geboten. Es gibt keine Vorschriften, wann ein Stein, eine Platte oder ein festes Kreuz auf dem Grab gesetzt sein mĂŒssen, erklĂ€rt Rudolph. Aber es gibt in einigen Friedhofssatzungen zum Beispiel eine grobe Vorgabe, dass nach sechs Monaten das Grab "wĂŒrdevoll hergerichtet sein muss" – "was auch immer das bedeuten mag", ergĂ€nzt Rudolph. Eigentlich sei dafĂŒr nur nötig, den Erdhaufen einzuebnen und eine Holzumrandung zu ziehen. "Die meisten FriedhofstrĂ€ger wollen verhindern, dass die GrabhĂŒgel lange bleiben, dann vielleicht sogar zusammenbrechen oder sich Löcher bilden."

Wann kann ein Grabmal frĂŒhestens gesetzt werden?

Bei Bestattungen von SĂ€rgen warten Steinmetze mindestens sechs Monate, damit sich die Erde ausreichend setzen kann. Bei Urnenbestattungen ist dies nicht nötig. Aber Rudolph ergĂ€nzt: "Wenn der Stein einmal steht, ist das fĂŒr viele etwas EndgĂŒltiges – und das fĂ€llt vielen emotional schwer." Er rĂ€t daher, sich erst mal so viel Zeit wie eben nötig fĂŒr die Trauer zu geben.

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Gibt es Vorgaben, wie ein Grabmal aussehen muss?

In den meisten FĂ€llen nicht. Ausnahmen betreffen unter UmstĂ€nden Gemeinschaftsanlagen fĂŒr Urnen. Hier ist laut dem Steinmetz oft der Typ und die GrĂ¶ĂŸe der Beschriftung vorgegeben, damit das Erscheinungsbild einheitlich bleibt. "Aber das ist auch Sinn und Zweck einer solchen pflegearmen Lösung", ergĂ€nzt Rudolph. "Wer etwas Individuelles will, muss ein einzelnes Grab wĂ€hlen." Es kann auch sein, dass es fĂŒr einzelne Bereiche eines Friedhofs Regelungen gibt – dass zum Beispiel nur Holzkreuze auf einem Sockel oder nur heimische Steinarten gesetzt werden dĂŒrfen. "Aber das erfĂ€hrt man schon bei der Auswahl des Grabs."

Was bringe ich zum BeratungsgesprÀch mit dem Steinmetz mit?

Der Grabbrief und die Liegenummer helfen dem Steinmetz bei der Vorbereitung eines BeratungsgesprĂ€chs und der Ideenfindung. Er kann sich die Lage und Umgebung anschauen, was in den Entwurf eines Grabmals einfließen kann. Oder die Grabbesitzer bringen entsprechende Fotos mit. Dazu braucht der Steinmetz die Lebensdaten – "und ein bisschen Zeit, damit ich etwas zur Lebensgeschichte des Verstorbenen fragen kann", ergĂ€nzt Rudolph. Grabsteine werden heute oft so gestaltet, dass sie in Form und Gestaltung an den Verstorbenen erinnern.

Gibt es Trends bei Grabsteinen?

"Es geht im zunehmenden Maße um IndividualitĂ€t und um Vielfalt", berichtet Rudolph, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Grabmal ist. Konkrete Trends in Form, Farbe und Stil kann er aber nicht ausmachen. Allerdings gibt es eine Tendenz zu heimischen Steinen. "Kunden fragen verstĂ€rkt nach der Herkunft des Materials", so der Steinmetz. "FrĂŒher hat man auch Materialien aus der Region verwendet. Die passen deswegen gut in die Gegend." Die Steinmetze selbst arbeiten derzeit gerne mit der Kombination von Materialien, etwa Steine mit Holz-, Glas- oder SteineinsĂ€tzen.

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