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Stiftung Warentest: Feuchtfutter für Katzen – Vorsicht bei diesen Marken

Stiftung Warentest  

Feuchtfutter für Katzen: Vorsicht bei diesen Marken

30.04.2020, 15:03 Uhr | dpa-tmn, cch

Stiftung Warentest: Feuchtfutter für Katzen – Vorsicht bei diesen Marken. Artgerechte Nahrung: Katzen brauchen hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. (Quelle: dpa/tmn/Ina Fassbender)

Artgerechte Nahrung: Katzen brauchen hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. (Quelle: Ina Fassbender/dpa/tmn)

Teuer und bio muss nicht immer hochwertig bedeuten: Das zeigt sich nun bei Katzenfutter. Schlechte Inhaltsstoffe können zudem sehr gefährlich werden. Stiftung Warentest informiert, welche Marken Sie nicht wählen sollten.

Katzen brauchen hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren – und das alles in einem gesunden Mischverhältnis. Stiftung Warentest (Zeitschrift "Test", Ausgabe 5/2020) hat 30 feuchte Alleinfuttermittel für Katzen auf den Prüfstand gestellt und teils schwere Mängel in der Nährstoffmischung gefunden. Sechs Produkte wurden mit "Mangelhaft" bewertet.

Hoher Gehalt an bedenklichen Stoffen

Hauptgrund für schlechte Noten war ein zu hoher Gehalt an Phosphor, Natrium oder Kalzium, beziehungsweise ein ungünstiges Verhältnis der Stoffe. Zu viel von allen drei Stoffen steckte zum Beispiel in "Gourmet Gold Feine Pastete mit Thunfisch" von Purina (Gesamtnote "mangelhaft"). Zudem bemängeln die Tester bei diesem Produkt die Fütterungshinweise.

Phosphor kann etwa ein Risiko für die Niere der Katze darstellen. Die Experten weisen darauf hin, dass bis zu 35 Prozent der älteren Katzen eine chronische Nierenerkrankung entwickeln.

Katzenfutter: In einigen Produkten steckt zu wenig Jod

Was die einen Futtermittel an Nährstoffen zu viel hatten, hatten die anderen zu wenig: Sieben Futtersorten enthielten zu wenig Jod, was bei Katzen zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen kann. Einen Mangel daran wies etwa "Fit+ Fun Ragout mit Kalb & Geflügel" von Fressnapf (Gesamtnote "mangelhaft") auf. Dafür enthielt auch dieses zu viel Kalzium und Phosphor. Das Futter ist laut der Stiftung als Alleinfutter "nicht empfehlenswert".

In "Milde Mahlzeit Geflügel Pur & Lachs helle Filetstücke" von Miamor (Gesamtnote "mangelhaft" fehlten Eisen und Kupfer. Darüber hinaus bietet das Produkt nur Fütterungsempfehlungen für eine Katze von vier Kilo und diese waren auch noch zu hoch.

Doch es gab auch zahlreiche Menüs, die unbedenklich sind: Das "Test"-Ergebnis zeigt günstige Produkte weit vorne in der Platzierung. "Sehr gut" sind zum Beispiel viele Eigenmarken von Supermärkten und Discountern. "Kitekat" erhielt als einziges Markenfutter die Bestnote (Katzenfutter mit Huhn in Gelee).

Ein Biofutter ist "gut"

Biofutter überzeugte in den Tests von 2017 und 2018 nicht. Erstmals erlangte in der aktuellen Untersuchung ein Biofutter die Gesamtnote "Gut": das Produkt "Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte und Rapsöl" von dm.

Verwendete Quellen:

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