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Ab wann sollten Kinder ohne Windeln auskommen?

dpa, t-online, mmh, ots

Aktualisiert am 08.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Windel oder Töpfchen: Mit zweieinhalb bis drei Jahren sind Kinder alt genug, um aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen.
Windel oder Töpfchen: Mit zweieinhalb bis drei Jahren sind Kinder alt genug, um aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen. (Quelle: Ekaterina Morozova/getty-images-bilder)
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Eine Tonne Windeln verbraucht ein Kind in den durchschnittlich drei Jahren Wickelzeit. Irgendwann beginnt aber das Kapitel "Sauberkeitserziehung", das wiederum viel Geduld erfordert. Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?

Das Wichtigste im Überblick


  • Töpfchentraining: Das richtige Alter
  • Sauberwerden: Irgendwann klappt es sicher
  • Sind Entwicklungsverzögerungen der Grund, wenn es nicht klappt?
  • Große Show oder stilles Örtchen?
  • Hygiene beachten

Meist ist der Eintritt in den Kindergarten der Stichtag, an dem ein Kind zumindest tagsüber ohne Windeln auskommen sollte. Zumindest fordern viele Erzieherinnen das ein, damit der Tagesablauf funktioniert, denn Zeit für das Wickeln haben sie nicht. Außerdem ist zu befürchten, dass Kinder sonst von Gleichaltrigen gehänselt werden. Das übt oft Druck auf Eltern und Kind aus. Experten sagen, dass Kinder von sich aus erst mit vier oder fünf Jahren trocken wären.

Manche Eltern beginnen schon sehr früh mit dem Töpfchen-Training, mit einem oder anderthalb Jahren. Das mag manchmal auch erfolgreich sein, Experten nennen es allerdings Dressur, die das Kind zu sehr unter Druck setzt und sogar zu sogenannten Entleerungsstörungen führen kann. Es sei kein bewusstes Sauberwerden.

Töpfchentraining: Das richtige Alter

Erst mit zweieinhalb bis drei Jahren reichen Konzentrations- und Koordinationsvermögen dafür aus. Dann sollte das entsprechende Training beginnen. Das kindliche Gehirn kann erst dann die Ausscheidungsfunktion kontrollieren und den komplizierten Zusammenhang herstellen zwischen voller Windel, dem Drang und dem Ausscheidungsvorgang. Dann erst kann es den Lernschritt vollziehen, dass der Drang das Signal ist, zu sagen "ich muss aufs Töpfchen".

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Sauberwerden: Irgendwann klappt es sicher

Mit der Blasenkontrolle ist es wie mit dem Laufen. Irgendwann klappt es einfach. Das Sauberwerden ist ein Reifungsprozess, der nach ziemlich festen Regeln abläuft. Durchschnittlich mit 28 Monaten werden Kinder tagsüber trocken, mit 33 Monaten nachts. Vorher spüren Kinder ihre Blase viel zu wenig, weil die Nervenverbindungen noch nicht reif sind. Mit etwa fünf Jahren sind die meisten Kinder sauber.

Allerdings können Eltern auch schon vor dem Töpfchen-Alter spielerisch Grundlagen für den Toilettengang schaffen. Das geht zum Beispiel, indem sie Kindern mit etwa eineinhalb Jahren die entsprechenden Wörter beibringen und das Vorgehen erklären. Mit etwa 21 Monaten können Kinder auch ein eigenes Töpfchen zum Üben haben – mit einer Puppe etwa. Auch Bücher rund um das Thema können helfen. Interessant finden Kinder diese meistens ab etwa zwei Jahren.

Stundenlanges Sitzen auf dem Töpfchen beschleunigt den Reifeprozess natürlich nicht. Ihren Stuhl können Kinder meist eher als ihre Blase kontrollieren. Der Grund: Die Signale sind eindeutiger. Eltern sollten in Ruhe abwarten, bis ihr Kleines sauber wird, aber auch gut beobachten, ob das Kind von selbst zeigt, dass es "muss". Dann sollte es natürlich unterstützt werden und wird bald stolz sein, schon wieder etwas Neues gelernt zu haben.

Sind Entwicklungsverzögerungen der Grund, wenn es nicht klappt?

Erst nach dem vierten Lebensjahr sollte man sich Gedanken über nächtliches Einnässen machen und mit dem Kinderarzt über eine eventuelle Entwicklungsverzögerung sprechen. Aber auch hier gibt es einfach Spätzünder. Häufiges Üben bremst nur. Irgendwann merken Kinder, dass sie die Muskulatur anspannen und entspannen können. Von da an dauert es mindestens noch sechs bis acht Wochen, bis die Kinder tagsüber trocken sind.

Ersatzkleidung sollte in dieser Phase immer griffbereit sein, denn in Ausnahmesituationen vergessen Kinder dann doch manchmal, die Signale zu deuten und auf die Toilette zu gehen. Bei spannenden Geschichten oder wenn sie völlig in ein Spiel versunken sind zum Beispiel. Und auch wenn Kinder erschrecken, unter Stress stehen oder krank werden, können sie den Gang zur Toilette schon einmal vergessen. Wichtig für Eltern: Geduld haben und auf keinen Fall schimpfen.

Große Show oder stilles Örtchen?

Dezent steht das kleine Töpfchen im Bad neben der großen Toilette, der Inhalt kann dann unauffällig entsorgt werden. Manche Eltern schwören darauf, dass Kinder durch Lob motiviert werden und stellen das Töpfchen-Gehen in den Mittelpunkt. Das Töpfchen wandert in der Wohnung umher, je nach dem wo es gerade gebraucht wird, und das Publikum kommentiert das Geschehen. Dann allerdings wird der Absprung schwerer, allein auf die "große" Toilette zu gehen. Immer häufiger finden sich in den Badezimmern junger Familien eigene Kindertoiletten in Höhe und Größe angepasst. Allerdings sollten Sie vor dem Kauf überlegen, wie lange diese Toilette wirklich benutzt wird und ob sich die Investition lohnt.

Hygiene beachten

Von Anfang an sollten Eltern darauf achten, dass sich Kinder richtig abwischen und anschließend die Hände waschen. Bei Mädchen besonders wichtig: Von vorne nach hinten wischen, damit keine Keime in die Scheide gelangen.

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