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Trotzphase beim Kind: Erklärung und Tipps

hm (CF)

Aktualisiert am 22.02.2016Lesedauer: 2 Min.
Auch wenn das Kind anstrengend und bockig wird, sollten Sie möglichst gelassen bleiben.
Auch wenn das Kind anstrengend und bockig wird, sollten Sie möglichst gelassen bleiben. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Die Trotzphase ist eine echte Bewährungsprobe – für Eltern, aber auch für die Kinder. Grenzen wollen erforscht, mögliche Reaktionen der Umgebung getestet werden. Ein Trotzanfall ist oft die logische Konsequenz. Mit diesen Hintergrundinfos und Tipps gestalten Sie die Phase für alle Beteiligten entspannter.

1. Trotzphase: BedĂĽrfnis nach Autonomie

Die Trotzphase von Kindern wird aus gutem Grund auch "Autonomiephase" genannt: Nachdem die Kleinen als Baby noch vollständig von ihrer Bezugsperson abhängig waren, werden sie mit zwei bis drei Jahren langsam immer selbstständiger und können Begriffe wie "ich will" und "nein" bewusst und gezielt formulieren und einsetzen. In dieser Phase möchte das Kind seine Grenzen testen und ausprobieren, wie seine Umwelt auf sein Verhalten reagieren wird.

FĂĽhren allerdings bestimmte Handlungsziele nicht zum Erfolg, das Kind bekommt also nicht seinen Willen, sind meist groĂźer Frust und ein Zusammenbruch vorprogrammiert.


Das gehört zu einer glücklichen Kindheit

Kinder sollen Kinder sein dürfen. Dazu gehören Geschrei, Getrampel, Lachen, Weinen, Toben – das darf man nie vergessen. Und Kinder machen Arbeit – wichtig sind deshalb durchdachte Erziehungsziele, die Integration der Kinder in den Alltag, Unterstützung und Beistand bei der psychischen Entwicklung und ein Gefühl für die Bedürfnisse von Mitmenschen.
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2. Charakteristika eines Trotzanfalls

Ein Trotzanfall äußert sich beispielsweise durch Schreien und Weinen. Die Kleinkinder werfen sich häufig auf den Boden, trommeln mit den Fäusten oder halten aus Frust die Luft an. Während des Anfalls machen Kinder sehr deutlich, dass sie nicht zuhören wollen, sie verweigern Aufforderungen durch die Eltern meist.

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3. Tipp fĂĽr die Eltern: Aufforderung formulieren

Auch wenn Sie als Elternteil davon ausgehen müssen, dass eine bestimmte Handlungsaufforderung unweigerlich einen Trotzanfall Ihres Kindes hervorrufen wird: Seien Sie dennoch konsequent und drücken Sie aus, was Sie von Ihrem Kind möchten. Während des Anfalls sollten Sie jedoch nicht weiter verbal auf Ihren Forderungen beharren – denn dadurch erhöhen Sie den Druck auf das Kind – die Trotzreaktion verlängert sich potenziell.

4. Ruhe bewahren

Als Erziehungsberechtigte sollten Sie während eines Trotzanfalls grundsätzlich Ruhe bewahren – auch wenn Sie selbst ungeduldig sind oder zum Beispiel unter Zeitdruck stehen. Die Situation geht meist am schnellsten vorbei, wenn Sie geduldig das Ende des Anfalls abwarten.

5. Beim Kind bleiben

Während eines Trotzanfalls sollten Sie stets bei Ihrem Kind bleiben. Verlassen Sie nicht den Raum, sondern vermitteln Sie dem Kind durch Ihre Anwesenheit, dass es Unterstützung hat. Allein finden Kinder in der Trotzphase nur schwer aus einem solchen Anfall wieder heraus.

6. Auf notwendigen Regeln bestehen

Einige Situationen jedoch erfordern selbstverständlich ein beherztes Durchgreifen Ihrerseits: Wird das Kind im Trotzalter zum Beispiel beim Überqueren einer Straße bockig, sollten Sie es natürlich nicht gewähren lassen, sondern es notfalls greifen und über die Straße tragen.

7. Ausreichend Zeit einplanen

Planen Sie die Zeit mit Ihrem Kind in der Trotzphase möglichst nicht zu eng: Gerade Übergänge, beispielsweise der morgendliche Aufbruch in den Kindergarten, sind laut dem Apothekermagazin "Baby und Familie" für kleine Kinder sehr anstrengend. Gönnen Sie sich selbst und dem Kind ausreichend Zeit für das Fertigmachen und für den Aufbruch.

8. Nicht schimpfen – im Gegenteil

Auf keinen Fall sollten Sie mit Ihrem Kind wegen der Trotzphase schimpfen oder ihm drohen: Ihr Kind führt die Anfälle nicht mit Absicht herbei, es ist durch sie vielmehr selbst verunsichert. Entsprechend sollten Sie als Eltern mit möglichst viel Zuneigung reagieren und es beispielsweise in den Arm nehmen, wenn das Schlimmste überstanden ist.

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