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Mit zehn goldenen Regeln überstehen Eltern die Pubertät

t-online, cst

Aktualisiert am 27.10.2015Lesedauer: 2 Min.
Pubertät: Alles nervt!
Alles nervt! (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Pubertät.

Die Pubertät ist keine üble Laune der Natur, sondern ein sehr sinnvoller Plan. Dabei werden Tausende von Nervenverbindungen im Gehirn auf ihre Nützlichkeit hin überprüft und, wenn nötig, entsprechend aussortiert. Leider geht dieser Umbau aber auch mit unangenehmen Begleiterscheinungen einher:Jugendliche werden risikofreudiger und stellen die Beziehung zu den Eltern in Frage. Dieser Prozess geht mit extremen Stimmungsschwankungen einher. Wie Eltern trotzdem sicher durch alle Phasen der Pubertät navigieren, erklären Angela Kling und Eckhard Spethmann in ihrem Buch "Pubertät".

Der biologische Aspekt der Pubertät

Pubertät bedeutet Geschlechtsreife. Hormonell gesteuert beginnen im Alter von elf, zwölf Jahren bei den Jungen die Hoden und bei Mädchen die Eierstöcke Geschlechtshormone herzustellen und diese ins Blut auszuschütten. Allmählich erfolgt so eine Umwandlung des Körpers: die sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich aus, bei den Mädchen setzt die erste Blutung ein, bei den Jungen die Spermienproduktion. Nach durchschnittlich vier Jahren ist der körperliche "Umbau" in der Regel abgeschlossen.

In der Pubertät ist es mit Erziehung vorbei

Eltern wollen es meist nicht wahrhaben, aber wenn die Pubertät beginnt, ist es mit der Erziehung im Großen und Ganzen vorbei. Für viele ist es sicher ein schmerzlicher Prozess, dass ihre Meinung nichts mehr zählt. Stattdessen ziehen sich die Jugendlichen zurück, vertrauen lieber auf das Urteil von Gleichaltrigen. Gemeinsam mit Freunden erkunden sie ganz neue Pfade, suchen den Kick in Grenzerfahrungen, Drogen, Alkohol, Sex. Eltern sollten Ruhe bewahren, geduldig sein, auf die Früchte ihrer Erziehung bauen. Auch die Pubertät ist nur eine Phase!

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Auch wenn Teenager nach außen hin eine ablehnende Haltung zeigen, ist es wichtig, dass die Eltern mit ihren Kindern in Kontakt bleiben. Eltern sollten deutlich machen, dass sie sich für das Leben der Heranwachsenden interessieren, aber gleichzeitig die nötige Distanz wahren. Die Balance zwischen Interesse und Überwachung ist dabei sicher nicht immer leicht finden.

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"Zehn goldene Regeln"

Anhand von "zehn goldenen Regeln" geben Kling und Spethmann Tipps, wie Eltern das Zusammenleben während der Pubertät gelingt.

  • Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind sich von der Familie zurückzieht.
  • Leben Sie die Werte vor, die für Sie im Leben wichtig sind.
  • Hören Sie Ihrem Kind auch in den unmöglichsten Situationen zu.
  • Verhandeln Sie faire Regeln und halten Sie diese konsequent ein.
  • Stellen Sie sich den Konflikten.
  • Bleiben Sie mit Ihrem Kind in Kontakt und bieten Sie gemeinsame Aktivitäten an.
  • Übertragen Sie Heranwachsenden nach und nach mehr Verantwortung. Auch für Geld.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
  • Nutzen Sie Gelegenheiten für Gespräche über Leben, Liebe und Tod.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, Rituale für seinen persönlichen Übergang ins Erwachsenenalter zu finden.

Im "Pubertäts-ABC" finden sich Antworten auf häufig gestellte Fragen: Wie sage ich meinem Sohn, dass er Kondome benutzen soll, was kann ich tun, wenn mein Kind die Schule abbrechen will, und wie bringe ich ihm bei, dass mir seine Freunde nicht gefallen? Zusätzlich liefern die Autoren viele praktische Tipps, zum Beispiel woran Eltern Drogengebrauch erkennen, um Missbrauch entgegenwirken zu können.

Buchtipp: Angela Kling, Eckhard Spethmann: "Pubertät. Der Ratgeber für Eltern. Mit 10 goldenen Regeln durch alle Phasen der Pubertät", Humboldt, 2010, 9,95 Euro, ISBN: 978-3-86910-613-7

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