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Förderschule oder Sonderschule – Was versteht man darunter?

am (CF)

Aktualisiert am 03.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Kinder brauchen soziale Beziehungen auch in der Schule
Kinder brauchen soziale Beziehungen auch in der Schule (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Förderschulen in Deutschland, auch Sonderschulen genannt, haben sich darauf spezialisiert, Kindern mit eingeschränkten Möglichkeiten ein gesondertes Lernumfeld zu bieten. Ziel ist es, Kindern mit Behinderung oder anderen Einschränkungen durch speziell ausgebildete Lehrkräfte sowie auf die Schüler zugeschnittene Lehrmaterialien das Lernen zu erleichtern. Die Schulform ist jedoch umstritten.

Sonderschule: Das sind die Grundsätze

Anstelle von Sonderschule hat sich in den meisten Bundesländern die Förderschule als Bezeichnung durchgesetzt. Wie es der Name bereits nahelegt, sollen Menschen gefördert werden, die auf einer allgemeinbildenden Regelschule Schwierigkeiten haben, am Unterricht teilzunehmen. Damit soll betroffenen Kindern präventiv die Möglichkeit eingeräumt werden, trotz Behinderung oder anderer Einschränkungen Bildungsangebote in Anspruch zu nehmen, um später beispielsweise einen Beruf ausüben zu können.

Zu diesem Kreis von Menschen zählen unter anderem geistig Behinderte sowie Schüler mit körperlichen Einschränkungen wie Sehbehinderungen, Hör- und Sprachbehinderungen, aber auch Menschen, die lernbehindert sind oder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung Probleme haben. Damit gehört einerseits die Förderung Benachteiligter zu den Grundsätzen als auch die Entlastung der Eltern, die bei der Betreuung sowie Erziehung unterstützt werden.


Das gehört zu einer glücklichen Kindheit

Kinder sollen Kinder sein dürfen. Dazu gehören Geschrei, Getrampel, Lachen, Weinen, Toben – das darf man nie vergessen. Und Kinder machen Arbeit – wichtig sind deshalb durchdachte Erziehungsziele, die Integration der Kinder in den Alltag, Unterstützung und Beistand bei der psychischen Entwicklung und ein Gefühl für die Bedürfnisse von Mitmenschen.
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Was sind die Vorteile der Förderschule?

Die Vorteile von Förder- bzw. Sonderschulen liegen darin, dass Schüler, die aufgrund ihrer Behinderung in einer normalen Schule einen Sonderstatus einnehmen, unter ihresgleichen sind. Sie sind also nicht der Gefahr des Mobbings ausgesetzt, erhalten aber vor allem eine gezielte Betreuung durch geschulte Pädagogen. Um diese zu gewährleisten, findet der Unterricht meist in kleineren Klassenverbänden statt. Zudem sind viele Einrichtungen auf bestimmte Behinderungen spezialisiert, sodass die Lernbedingungen auf die besonderen Bedürfnisse angepasst sind.

Gegner fordern Inklusion statt Förderschule

Auch wenn viele Vorteile nicht von der Hand zu weisen sind, gibt es eine breite Front an Gegnern, die das Konzept der Förderschule ablehnen. Einer der Hauptkritikpunkte ist der stark eingeschränkte soziale Kontakt zu gleichaltrigen Kindern. In einer von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Studie zur Wirksamkeit von Förderschulen in Deutschland heißt es: "Kinder brauchen für ihre Entwicklung und die Entfaltung ihres Potenzials Kontakt zu anderen Kindern, brauchen gleichaltrige Vorbilder – egal ob sie Lernschwierigkeiten, Wahrnehmungsprobleme oder eine geistige oder körperliche Behinderung haben".

Die Gegner der Sonderschulen fordern stattdessen mehr Inklusion, also das gemeinsame Lernen von behinderten Schülern mit Förderbedarf und Kindern ohne diesen Bedarf an Regelschulen, wie es in vielen europäischen Staaten, wie den skandinavischen Ländern, Italien und Spanien ebenfalls üblich ist. Wie die "Welt" zu diesem Thema berichtet, widerspricht die derzeitige Praxis in Deutschland einer seit 2009 geltenden UN-Konvention, nach der "alle Menschen, mit Behinderung oder ohne, an allen Lebensbereichen gemeinsam teilhaben sollen". Die Sonderschule würde entsprechend die Chancengleichheit behindern – und nicht fördern.

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