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Blended Whiskys: Der Unterschied zu Malt Whisky erklärt


Was unterscheidet Malt Whisky von Blend?

Christian Fenselau

Aktualisiert am 04.07.2016Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Die Magie eines guten Whiskys zeigt sich im Geschmack.
Die Magie eines guten Whiskys zeigt sich im Geschmack. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Auf dem Etikett jeder Whisky-Flasche ist üblicherweise sehr deutlich angegeben, ob es sich um einen Blended Whisky oder einen Single Malt handelt. Das entspricht auch der Wichtigkeit, denn beim Whisky-Kauf sollte man als erstes auf diesen Unterschied achten.

Entscheidend für einen Malt Whisky ist seine Reinheit: Er wird zu 100 Prozent aus Gerstenmalz destilliert. Ein Blended Whisky ist dagegen ein Verschnitt. Bei ihm werden verschiedene Whiskys miteinander vermischt. Wichtigster Anteil der meisten Blends ist Grain Whisky, er lässt sich einfach und billig herstellen und stammt aus verschiedenen Getreidesorten. Auch Malt Whisky ist ein Bestandteil eines Blend – je höher der Malt-Anteil, desto hochwertiger ist der Blend. Aus diesem Grund ist es keine schlechte Idee, gleich zu einem Single Malt zu greifen.

"Massenspirituose"

Blended Whiskys stehen eher in den Regalen der Supermärkte und die Malt Whiskys in den besser sortierten Feinkost- oder Weinhandlungen und Getränkemärkten. Der Blended Whisky ist meist deutlich billiger und steht eher für eine "Massenspirituose", der Malt Whisky ist etwas für Feinschmecker und Kenner.

Der Zusatz "Single" bei einem Single Malt bedeutet, dass er aus nur einer Brennerei kommt. Andere Bezeichnungen wie etwa "Pure" sind eher irreführend. Ein Single Malt ist bereits pur, es ist nicht notwendig, dies doppelt zu betonen. Deshalb steht "Pure" anstelle von "Single" meist auf Malt-Mischwhiskys verschiedener Brennereien.

Es gibt weitere sinnvolle Unterscheidungen: "Single Cask" bedeutet, dass ein Whisky aus nur einem Fass stammt. Das ist noch nicht gleichbedeutend mit einem besonderen Qualitätsmerkmal. Denn üblicherweise werden verschiedene Fässer miteinander vermischt, um eine gleich bleibende, verlässliche Qualität zu erzielen.

Die Fässer können auch unterschiedlich alt sein. Das auf der Flasche angegebene Alter gilt für das jüngste Fass dieser Produktionscharge. Der Whisky eines einzelnen Fasses ist dagegen natürlichen Schwankungen unterworfen und schmeckt immer ein wenig anders. Das liegt an den natürlichen Gegebenheiten: Das Holz des Fasses und der Lagerungsort des Fasses können nicht exakt gleich sein.

Der Geschmack eines Single Malt Whiskys ist von vielen Faktoren abhängig. Außer dem Brennvorgang haben die Rohstoffe entscheidenden Einfluss auf das Aroma. Das Quellwasser ist nicht überall gleich, die Gerste wächst mit den unterschiedlichen Standorten auch in anderen Klimaregionen. Deshalb schmeckt ein Whisky aus dem schottischen Hochland grundsätzlich anders als einer von den stürmischen Inseln - wie beispielsweise der rauchige Islay.

Der zweite entscheidende Einfluss auf das Aroma wird durch die Lagerung bestimmt. Das betrifft die Dauer, den Standort der Fässer und ihre vorherige Verwendung. Denn das verwendete Eichenholz muss gut abgelagert sein, deshalb sind die Fässer nicht neu. In ihnen lagerten bereits andere Getränke – meistens Bourbon Whiskey oder Sherry.

"Cask Strength" steht für Fassstärke

Eine weitere Angabe auf einigen Flaschen ist "Cask Strength". Das steht für "Fassstärke", damit ist der Alkoholgehalt gemeint. Dieser Whisky ist unverdünnt und hat dadurch einen deutlich höheren Alkoholgehalt, der etwa bei 60 Prozent liegt. Das unterscheidet sich unter anderem durch die Lagerungsdauer des Fasses. Alkohol ist flüchtig und verdunstet schnell – je älter das Fass ist, desto geringer ist folglich der Alkoholgehalt. Üblicherweise werden Whiskys beim Abfüllen auf Trinkstärke verdünnt; die meisten haben einen Alkoholgehalt von 40 bis 43 Prozent. Ist das immer noch zuviel: Es ist keine Sünde, ihn mit Wasser weiter zu verdünnen. Wichtig hierbei ist, dass es sich um möglichst weiches, reines Quellwasser mit geringerem Mineralienanteil handelt, um den Geschmack nicht zu verfälschen.

Für das Vermischen mit anderen Getränken, beispielsweise Cola, eignet sich Malt Whisky eher weniger. Ein rauchiger und torfiger Islay Whisky könnte hier zu Geschmacksirritationen führen. Es ist zwar möglich, einen milden Highland-Malt mit Cola zu mischen, aber es wäre zu schade darum, der Malt Whisky ist dafür zu teuer. Hier eignet sich ein Blend wahrscheinlich besser.

Die bekanntesten Single Malt Whiskys gibt es sicherlich in Schottland, aber auch in Irland wird Single Malt hergestellt und vertrieben. Das ist allerdings kein Scotch Whisky, sondern Irish Whiskey, der zwar auch aus gemälzter Gerste destilliert wird, aber anders hergestellt wird.

Überschaubare Mengen in Deutschland

Auch in Japan wird in nennenswerten Mengen Single Malt Whisky gebrannt, daneben gibt es in weiteren Ländern einzelne Destillerien. Ebenso wird in Deutschland Single Malt hergestellt, die Mengen sind jedoch überschaubar.

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