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Öko-Test: Silikonfreie Shampoos enthalten Schadstoffe

"Öko-Test" überprüft  

Welche silikonfreien Shampoos Schadstoffe enthalten

26.04.2019, 06:59 Uhr | agr, t-online

Öko-Test: Silikonfreie Shampoos enthalten Schadstoffe. Haarwäsche: Die dauerhafte Verwendung von silikonhaltigen Shampoos kann die Haare schlapp wirken lassen.  (Quelle: Getty Images/Gilaxia)

Haarwäsche: Die dauerhafte Verwendung von silikonhaltigen Shampoos kann die Haare schlapp wirken lassen. (Quelle: Gilaxia/Getty Images)

Besser für Haare und Umwelt sollen sie sein: silikonfreie Shampoos. Wie "Öko-Test" herausgefunden hat, bedeutet "frei von Silikonen" aber nicht, dass die Produkte frei von Schadstoffen sind. 

Eigentlich sollen sie Haare glänzen lassen: Silikone. Doch wenn Sie silikonhaltige Produkte über einen längeren Zeitraum zum Haarewaschen nutzen, können diese ihre Haare schlapp wirken lassen.

Auf Produktverpackungen sind die häufigsten Silikone mit den Bezeichnungen "Dimethicone" und "Dimethiconol" gelistet. 

Außerdem ist es auch besser für die Umwelt, wenn Sie Ihre Haarpflege auf silikonfreie Produkte umstellen. Über das Abwasser gelangen die Stoffe nämlich in den Boden und möglicherweise auch in Gewässer. 

So fiel die Bewertung von "Öko-Test" aus

"Öko-Test" hat 41 Shampoos getestet, die kein Silikon enthalten und die Produkte folgendermaßen bewertet:

  • 17 Shampoos sind "sehr gut",
  • sieben "gut",
  • neun "befriedigend",
  • eins "ausreichend",
  • zwei "mangelhaft" und
  • fünf "ungenügend".

Unter den Produkten, die mit "sehr gut" bewertet wurden, finden sich alle getesteten Produkte mit einem Naturkosmetiksiegel. Auch an Eigenmarken, wie etwa "Lacura naturals Volumen Shampoo" von Aldi Süd und "Terra Naturi Volumen Shampoo" vom Müller Drogeriemarkt hatte "Öko-Test" nichts zu kritisieren. 

Das günstigste Produkt des Testes war "Cien Tag für Tag Frucht/Vitamin Shampoo" von Lidl mit einem Preis von 0,32 Euro pro 250 Milliliter. Das Shampoo wurde aber nur als "mangelhaft" bewertet, weil es Schadstoffe wie Lilial enthält. Der Duftstoff schädigte in Tierversuchen die Fortpflanzungssysteme. 

Welche Produkte "ungenügend" sind

Die fünf Produkte, die als "ungenügend" eingestuft wurden, enthalten zwar keine Silikone, aber andere Schadstoffe. So steckt in "Aussi Shampoo Aussome Volume" das Allergen Methylchloroisothiazolinon (CIT), aber auch Butylparaben, das im Verdacht steht, hormonell zu wirken.



Wenn Sie von silikonhaltigen auf Shampoos ohne den Stoff umsteigen, kann Ihr Haar anfangs struppiger aussehen. "Öko-Test" rät aber, deshalb nicht zu verzagen. Sie können Öle in die Haarspitzen einmassieren oder mit einer Essigspülung – zwei Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser – die Haare waschen. 

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Mai-Ausgabe von "Öko-Test".

Verwendete Quellen:

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