Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Die letzte Reise mit Motorrad, Kutsche oder Oldtimer

Von dpa
Aktualisiert am 22.11.2019Lesedauer: 1 Min.
Bestatter Ingo Rauf fĂ€hrt mit seinem Motorrad der Marke "Harley Davidson" mit Beiwagen, in dem ein Sarg liegt, ĂŒber eine Straße: Individuelle Beisetzungen liegen im Trend. See- oder Friedwald-Bestattungen hĂ€ufen sich und auch der Weg zur letzten Ruhe erfolgt lĂ€ngst nicht mehr nur traditionell.
Bestatter Ingo Rauf fĂ€hrt mit seinem Motorrad der Marke "Harley Davidson" mit Beiwagen, in dem ein Sarg liegt, ĂŒber eine Straße: Individuelle Beisetzungen liegen im Trend. See- oder Friedwald-Bestattungen hĂ€ufen sich und auch der Weg zur letzten Ruhe erfolgt lĂ€ngst nicht mehr nur traditionell. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wenn der leidenschaftliche Biker oder die PferdenÀrrin stirbt: Mittlerweile haben Angehörige viele Möglichkeiten, eine Bestattung so individuell wie möglich zu gestalten.

Mit der Harley oder der Kutsche zum Friedhof – das ist mittlerweile bei einigen Bestattungsunternehmen möglich. Aber auch andere skurrile letzte WĂŒnsche werden gern erfĂŒllt.

Außergewöhnliche Bestattungen nicht extrem nachgefragt

Ein Bestatter aus dem Bayerischen Wald bietet Beerdigungsfahrten mit einem Motorradgespann an. Sarg oder Urne stehen im Beiwagen einer Harley-Davidson. Unternehmer Wolfgang Frisch will Bikern damit einen wĂŒrdevollen Abschied ermöglichen. Eine Ă€hnliche Möglichkeit bietet auch Ingo Rauf aus Brandenburg mit seinem Motorradgespann.

Solche außergewöhnlichen Bestattungen seien eine schöne Alternative, jedoch nicht extrem nachgefragt, wie Jörg Freudensprung, GeschĂ€ftsstellenleiter des Bestatterverbandes Bayern sagt.

Vier Bestattungsunternehmen in Deutschland haben inzwischen ein solches Motorradgespann, wie deren Hersteller Jörg Grossmann sagt. Die Maschinen wĂŒrden extra umgebaut, um das Gewicht eines Sarges – auch in ÜbergrĂ¶ĂŸe – halten zu können. 900 Kilogramm Zuladung seien fĂŒr den Beiwagen erlaubt, in dem aber auch eine Urne platziert werden kann.

Mit der Kutsche zum Friedhof

Besondere Bestattungen seien dennoch eine Nische, die zumeist Fans anspreche, meint Freudensprung.

Historische Bestattungskutsche wĂ€hrend eines Aktionstages in MĂŒnchen: Vor allem in Niedersachsen wollen immer mehr Menschen in einer Kutsche zum Friedhof transportiert werden.
Historische Bestattungskutsche wĂ€hrend eines Aktionstages in MĂŒnchen: Vor allem in Niedersachsen wollen immer mehr Menschen in einer Kutsche zum Friedhof transportiert werden. (Quelle: Lindenthaler/imago-images-bilder)
ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
MinisterprÀsident Orbån verhÀngt Notstand
Viktor Orban bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Der ungarische Regierungschef hat jetzt den Notstand verhÀngt.


So gebe es gerade in Niedersachsen hÀufiger Nachfragen nach Bestattungen mit einer Kutsche. Manche Bestattungsunternehmen bieten auch Fahrten mit einem Oldtimer an.


"Wir haben nichts dagegen, sondern finden es toll, dass so etwas möglich ist." Und wenn jemand zu Lebzeiten Ă€ußert, wie seine Bestattung ablaufen soll, hĂ€tten die Angehörigen spĂ€ter das GefĂŒhl: "Wir erfĂŒllen ihm seinen letzten Wunsch."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website