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Oralsex: Wissenswertes zur oralen Stimulation

oh (CF)

Aktualisiert am 17.09.2015Lesedauer: 4 Min.
Oralsex ist eine sehr beliebte Sexualpraktik bei der jedoch auch Krankheiten ├╝bertragen werden k├Ânnen.
Oralsex ist eine sehr beliebte Sexualpraktik bei der jedoch auch Krankheiten ├╝bertragen werden k├Ânnen. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Oralverkehr oder Oralsex bezeichnet eine sexuelle Spielart, bei der eine Person die Sexualorgane des Partners mit dem Mund stimuliert. Wichtig ist dabei, dass beide Partner Lust empfinden. Mehr zur oralen Stimulation und Krankheitsrisiken.

Oralsex als Bereicherung der Sexualit├Ąt

H├Ąufig wird Oralsex als Vorspiel praktiziert. So kann zum Beispiel beim Mann eine Erektion angeregt werden oder die Frau vorab stimuliert werden. Allerdings ist es auch g├Ąngige Praxis, dass der Oralverkehr bis zum Orgasmus ausgef├╝hrt wird. Viele Menschen empfinden diese Art der sexuellen Stimulation oder Befriedigung als besonders angenehm und k├Ânnen sogar ausschlie├člich auf diese Weise einen sexuellen H├Âhepunkt erleben.

F├╝r die meisten Paare bereichert Oralverkehr die Sexualit├Ąt. Es ist aber auch vollkommen in Ordnung, darauf zu verzichten, wenn Sie sich dabei unwohl f├╝hlen oder Ihnen diese Art der Stimulation unangenehm ist.


Verh├╝tungsmethoden im ├ťberblick

Das wohl bekannteste Verh├╝tungsmittel ist das Kondom. F├╝r Personen, die mit einem oder wechselnden Partnern Geschlechtsverkehr haben, ist das Kondom ideal. Es sch├╝tzt sowohl vor einer Schwangerschaft als auch vor sexuell ├╝bertragbaren Krankheiten wie AIDS.
Die Anti-Baby-Pille sch├╝tzt Frauen seit den 1960er Jahren vor ungewollter Schwangerschaft. Die Pille enth├Ąlt Hormone, welche einerseits den Eisprung hemmen und eine Befruchtung unm├Âglich machen. Andererseits ver├Ąndern die in der Pille enthaltenen Hormone den Schleim in der Geb├Ąrmutter, so dass Spermien nicht eindringen k├Ânnen. Die Pille gilt als eines der sichersten Verh├╝tungsmittel.
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Zwei Formen des Oralsex: Fellatio und Cunnilingus

Grunds├Ątzlich unterscheidet man zwei Formen des Oralsex: die orale Stimulation des m├Ąnnlichen Penis, Fellatio genannt, und die orale Stimulation der weiblichen Vulva, als Cunnilingus bezeichnet.

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Da die Sexualorgane stimuliert werden, hei├čt Oralverkehr auch orogenitaler Sexualkontakt. Zum Oralsex z├Ąhlt auch die Variante, bei der der Analbereich mit der Zunge stimuliert wird. Diese Praktik hei├čt Oronalkontakt oder Anilingus.

"Neunundsechzig" sorgt f├╝r doppelten Spa├č

Beim Oralsex ist es auch m├Âglich, dass sich beide Partner gleichzeitig mit dem Mund liebkosen. Diese Praktik wird h├Ąufig als die "Neunundsechziger-Stellung" bezeichnet. Man vollzieht sie, indem beide Partner den Mund an die jeweiligen Genitalien des anderen f├╝hren und dann den Penis oder die Vulva mit der Zunge, den Lippen oder den Z├Ąhnen befriedigen. Bildlich entspricht diese Stellung den Ziffern 69.

Die Partner k├Ânnen bei dieser Stellung zwischen zwei Varianten w├Ąhlen: Entweder liegt ein Partner oben und ein Partner darunter oder beide liegen auf der Seite. Letztere Stellung gilt als besonders bequem f├╝r beide.

Oralsex und Religion

Historisch betrachtet wird der Oralverkehr in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich gewertet. Im Christentum dient Sex meist ausschlie├člich als Mittel zur Fortpflanzung. Andere sexuelle Praktiken werden kontrovers diskutiert, wobei die Bibel Oralsex nicht verbietet, wie das Onlineportal der Zeitung "die Welt" verr├Ąt. Auch der Koran verbietet Oralverkehr nicht. Nach dem Onlineportal "islam.de" ist sexueller Kontakt jeder Art in der Ehe erlaubt. Ausgenommen davon sind Analverkehr und Geschlechtsverkehr w├Ąhrend der Menstruation, was ausdr├╝cklich untersagt ist.

Im Hinduismus ist Oralsex kein Tabuthema. Im Kamasutra, der indischen Liebeslehre, werden verschiedene Spielarten des Oralverkehrs beschrieben. Auch das Judentum erlaubt Oralverkehr. "Sex wird nicht nur als Mittel zur Fortpflanzung angesehen, er soll und darf Spa├č machen", sagt Raphael Pifko, Experte f├╝r Judentum am Z├╝rcher Lehrhaus, gegen├╝ber dem Newsportal "20min.ch".

Wichtig: Sch├╝tzen Sie sich vor Geschlechtskrankheiten

Grunds├Ątzlich geht ÔÇô wie bei allen sexuellen Praktiken ÔÇô Sicherheit vor. Denken Sie immer daran, sich ausreichend und gewissenhaft vor sexuell ├╝bertragbaren Krankheiten zu sch├╝tzen. Auch, wenn beim ungesch├╝tzten Oralverkehr kein Sperma oder Scheidensekret in den Mund gelangt, gibt es viele Erkrankungen, die durch Viren, Bakterien oder Pilze ├╝bertragen werden k├Ânnen. Als Schutzma├čnahme empfiehlt sich die Verwendung von Kondomen und sogenannten "Dental Dams". Diese d├╝nnen Latex-Folien f├╝r die orale Befriedigung der Frau und den oral-anal Kontakt sind in der Apotheke und Sex-Shops erh├Ąltlich.

Aids

Generell ist die Gefahr einer HIV-Infektion bei Oralsex geringer als bei ungesch├╝tztem Vaginal- oder Analverkehr. Laut dem Gesundheitsportal "netdoktor" k├Ânnen jedoch folgende Faktoren das ├ťbertragungsrisiko erh├Âhen:

  • Beim Fellatio, der oralen Stimulation des Penis, besteht ein etwas h├Âheres Risiko der Infektion. Kommt es zum Samenerguss, k├Ânnen HIV-Viren ├╝ber kleine Verletzungen im Mundraum in die Blutbahn gelangen.
  • Beim Cunnilingus w├Ąhrend der Menstruation kann es durch den Kontakt mit Blut zu einer HIV-Infektion kommen.
  • Beim Anilingus f├╝hren H├Ąmorrhoiden und Geschw├╝re im Magen-Darm-Trakt zu einem erh├Âhten Ansteckungsrisiko.
  • Eine schlechte Mundhygiene beg├╝nstigt Wunden in der Mundh├Âhle und somit eine Infektionen.
  • Geschw├╝re und kleine Wunden am Penis sowie Blut im Samen

Hepatitis A, B und C

Das Hepatitis-A-Virus ist vor allem in Kot und auch auf der scheinbar sauberen Haut im Analbereich nachweisbar. Daher kann die ├ťbertragung ├╝ber oral-analen-Kontakt erfolgen. Das Hepatitis-B-Virus wird ├╝ber Kontakt mit infiziertem Blut ├╝bertragen. Der h├Ąufigste ├ťbertragungsweg sind die gemeinsame Nutzung von Nadeln bei Drogens├╝chtigen sowie infizierte Blutkonserven.

Die ├ťbertragung ├╝ber Oralverkehr konnte bisher noch nicht eindeutig nachgewiesen werden, wobei aber generell ein Risiko besteht. Auch Hepatitis C tritt vor allem unter Drogens├╝chtigen auf. Eine Infektion ├╝ber sexuelle Kontakte, auch Oralsex, ist sehr selten.

Genitalherpes und Genitalwarzen

Herpes-Viren sind extrem ansteckend und werden vor allem durch Geschlechtsverkehr ├╝bertragen. Auch ├╝ber Oralsex kann es zu einer Ansteckung kommen. Besonders hoch ist das Risiko, wenn bereits kleine Geschw├╝re und Bl├Ąschen auf den Geschlechtsorganen sichtbar sind. Bei einer Infektion mit dem Humanen Papilloma-Virus kommt es zur Bildung von Warzen im Genitalbereich von M├Ąnnern und Frauen. Die Viren werden ├╝ber die Warzenoberfl├Ąche ├╝bertragen. Das Ansteckungsrisiko ist somit ├╝ber jeden direkten k├Ârperlichen Kontakt gegeben.

Chlamydien, Tripper und Syphilis

Bei einer bakteriellen Infektion mit Chlamydien sind die Keime auch im Mund- und Rachenraum vorhanden. Das Risiko einer ├ťbertragung durch Oralverkehr konnte nachgewiesen werden.

Tripper wird durch das Bakterium Neisseria gonorrhoe verursacht. Eine ├ťbertragung erfolgt meist durch vaginalen oder analen Verkehr, ist aber auch durch Oralverkehr m├Âglich. Insgesamt ist Tripper sehr ansteckend.

Bei einer Infektion mit Syphilis bilden sich im Mundraum Geschw├╝re, in denen die Erreger in gro├čer Zahl nachweisbar sind. Ein Ansteckungsrisiko ├╝ber Oralverkehr ist somit vorhanden.

Candida und Fadenw├╝rmer

Rund die H├Ąlfte der Bev├Âlkerung ist mit dem Hefepilz Candida albicans befallen. Der Pilz ist vor allem im Mund und Magen-Darm-Trakt nachweisbar, f├╝hrt aber oftmals zu keinen Symptomen. Manchmal kann es jedoch zu Entz├╝ndungen im Mund und an den Genitalien kommen. Auch ├╝ber Oralverkehr ist eine Infektion mit dem Hefepilz m├Âglich. Fadenw├╝rmer und andere W├╝rmer k├Ânnen ├╝ber oral-analen Kontakt ├╝bertragen werden.

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