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Diese fünf Verhaltensmuster schaden Ihrer Beziehung


Diese fünf Verhaltensmuster verletzen den Partner

Andrea Goesch

Aktualisiert am 27.07.2015Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Hartnäckiges Schweigen und eine abweisende Körperhaltung sind Gift für die Liebe.
Hartnäckiges Schweigen und eine abweisende Körperhaltung sind Gift für die Liebe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Sie denken, ein laustarker Streit ist das Schlimmste in einer Beziehung? Falsch gedacht: Wer ständig aufs Handy starrt oder mit den Augen rollt, während eines Gesprächs mit seinem Partner, schadet seiner Beziehung wesentlich mehr. Diese Form der nonverbalen Kommunikation treibt einen Keil zwischen beide Partner.

Dabei wird der Partner tief verletzt, ohne dass Worte fallen und ohne dass das Problem angesprochen wird. Auf Dauer sorgt das für Frust und zermürbt die Beziehung. Lesen Sie hier, welche Verhaltensmuster in einer Beziehung tabu sind:

Verhaltensmuster Nummer 1: häufige Ablenkung

Wenn der Partner ständig auf seinem Handy tippt, in sozialen Netzwerken herumstöbert oder abends wie gebannt auf den Fernseher starrt, während seine bessere Hälfte neben ihm sitzt und vergeblich das Gespräch sucht, ist das nicht nur unhöflich, sondern signalisiert dem anderen klipp und klar: Mir sind andere Dinge wichtiger! Wird die Situation zum Dauerzustand, fühlt sich der Partner vernachlässigt. Er reagiert gereizt oder zieht sich in sich zurück.

Auf Dauer kann die Beziehung daran zerbrechen. Achten Sie daher stets darauf, dass die multimedialen Aktivitäten einen nicht zu hohen Stellenwert in Ihrem Leben einnehmen. Fernsehfreie Abende und das Weglegen des Handys ab einer gewissen Uhrzeit können helfen, den Partner wieder bewusster wahrzunehmen und ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das verbessert die Kommunikation und steigert so die Zufriedenheit in der Partnerschaft.

Verhaltensmuster Nummer 2: nicht richtig zuhören

Eine andere schlechte Gewohnheit ist es, dem anderen nicht richtig zuzuhören oder noch schlimmer: die Ohren bewusst auf Durchzug zu stellen. Der Partner, der das Gespräch gesucht hat, wird das als Respektlosigkeit empfinden und verletzt reagieren. Häufen sich die Fälle, in denen er auf diese Weise abgeblockt wird, führt das zu Frust. Es findet kein lebendiger Gedankenaustausch mehr statt, in dem das Paar seine unterschiedlichen Positionen auf Augenhöhe diskutiert und sich gegenseitig inspiriert.

Kritisch wird es dann, wenn ein Partner wichtige Anliegen hat und damit gar nicht mehr zum anderen durchdringt - sei es, weil dieser die Ohren ständig auf Durchzug hat oder in Gedanken irgendwo anders ist. Daher gilt: Wenn der andere Ihnen etwas erzählt, hören Sie aufmerksam zu. Dann müssen Sie später auch nicht ständig nachfragen und geben Ihrem Partner das Gefühl, das Ihnen sein Anliegen wichtig ist. Schließlich möchten auch Sie ernst genommen werden, wenn Ihnen etwas wichtig ist!

Verhaltensmuster Nummer 3: hartnäckiges Schweigen

Nicht nur schlechtes Zuhören, sondern auch Wortlosigkeit setzt der Beziehung zu. Der Partner reagiert verletzt darauf, nicht gehört zu werden und fühlt sich ignoriert. Besonders Männer halten oft bewusst den Mund, wenn sie anderer Meinung sind, aber einen Streit scheuen. Sie schweigen, weil sie wissen, dass das Gesagte möglicherweise gegen sie verwendet werden kann und weil sie nicht wollen, dass das Gespräch in einem unkontrollierten emotionalen Ausbruch endet.

Daher bringt es nichts, eine Schweigemauer aufzubauen. Ihr Partner wird die nach außen demonstrierte Gleichgültigkeit ohnehin durchschauen und fühlt sich provoziert. Ein heftiger Streit, bei dem die Fetzen fliegen, ist dann unvermeidbar. Besser wäre es gewesen, sich der Auseinandersetzung zu stellen und diese im Rahmen einer fairen und sachlichen Diskussion auszutragen.

Verhaltensmuster Nummer 4: abweisende Körpersprache

Wenn der Partner auf die Argumente des anderen mit einer wegwerfende Handbewegung reagiert, häufig die Arme verschränkt oder im Gespräch mit den Augen rollt, ist das ein eindeutiges Zeichen von Geringschätzung. Halten Sie sich immer vor Augen: Körpersprache ist ein mächtiges Mittel der Kommunikation und nicht minder wichtig als der Inhalt eines Gesprächs. Wer seinen Partner schätzt, sollte daher auch auf seine Gestik und Mimik achten. Selbst im Streit ist das möglich, zum Beispiel durch eine zugewandte Körperhaltung.

Verhaltensmuster Nummer 5: Blickkontakt vermeiden

Wer dem Blick seines Partners häufig ausweicht, sendet ihm damit ein deutliches Signal: Er will sich auf kein Gespräch mit dem anderen einlassen. Er will nicht wissen, was im anderen vorgeht. Das verunsichert und frustriert den Partner. Gerade der Blickkontakt stellt eine intensive Verbindung zwischen zwei Menschen dar. Verliebte Werfen sich daher lange Blicke zu, die Interesse und Begehren signalisieren.

Fehlt der intensive Blickkontakt, kommen schnell Zweifel auf: Liebt mich der andere noch? Ist er offen zu mir oder möchte er etwas verbergen? Besser ist es, diese Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ein fester Blick in die Augen des anderen gibt ihm Sicherheit und Bestätigung. Das stärkt auch das Wir-Gefühl.

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