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Partnersuche: Das machen Frauen immer wieder falsch


Das machen Frauen bei der Partnersuche immer wieder falsch

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 01.04.2016Lesedauer: 3 Min.
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Viele Frauen wissen, dass Machos ihnen nicht gut tun - und fühlen sich trotzdem von ihnen angezogen.
Viele Frauen wissen, dass Machos ihnen nicht gut tun - und fühlen sich trotzdem von ihnen angezogen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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"Machos sind wie ein Magnet für mich. Stark, selbstbewusst und sexy. Ich weiß, dass sie mir nicht guttun, doch ich lasse mich immer wieder auf sie ein", bedauert Nicole*. Dabei wünscht sich die 30-Jährige eigentlich einen verlässlichen und liebevollen Partner an ihrer Seite, mit dem sie in ein paar Jahren eine Familie gründen kann. Aber: "Normale Typen langweilen mich irgendwie. Da fehlt die Anziehungskraft."

Stolperfalle eins: Immer wieder auf den Macho fliegen

Nicole weiß, dass es die Spannung und die Unberechenbarkeit sind, die sie für sogenannte "Alpha-Tiere", wie sie selbst sagt, empfänglich macht. "Zuerst ist es immer aufregend und ich fühle mich gut. Doch irgendwann erkenne ich, dass ich ihn nicht halten kann. Er zieht weiter und ich bleibe verletzt zurück. Ich habe da einfach kein Glück."

Das Unterbewusstsein entscheidet bei der Partnerwahl mit

So wie Nicole geht es auch anderen Frauen. Aber warum greifen sie immer wieder gezielt zu den Männern, die sie irgendwann enttäuschen? "Da trifft häufig das Unterbewusstsein die Entscheidung", weiß Psychologe Robert Eckert, Experte für Paartherapie und Eheberatung aus Hofheim am Taunus. "Häufig orientieren wir uns an dem, was wir kennen oder sozusagen als Anlage mitbringen. Daher wirken gerade zu Beginn einer Partnerschaft manchmal Eigenschaften auf uns anziehend, die sich zu einem späteren Zeitpunkt als problematisch erweisen können."

Trotz Verliebtheit Gefühle hinterfragen

Um wiederkehrende Enttäuschungen zu vermeiden, ist es laut Eckert daher hilfreich, sich selbst zu erforschen, um herauszufinden, was man wirklich möchte und was einem wichtig ist. Außerdem ist es sinnvoll, trotz Euphorie in der Kennenlern-Phase immer wieder auch in sich hineinzuhorchen und zu versuchen, rational auf die Situation zu blicken.

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Manche Frauen können schon recht früh spüren, dass es nicht richtig passt oder eine Enttäuschung droht. Doch oftmals wollen sie es sich dann noch nicht eingestehen und ignorieren die Warnzeichen. "Auf diese Gefühle frühzeitig zu hören und sie ernst zu nehmen, kann unter Umständen dabei helfen, eine Menge Schmerz zu verhindern", sagt Eckert.

Stolperfalle zwei: Männer umerziehen wollen

Zudem hoffen viele Frauen, dass sie ihn verändern können und die EINE sind, die den freiheitsliebenden Abenteurer schließlich zähmt oder aus dem Partyhengst doch noch den häuslichen Typ zaubert. Doch dieses Vorhaben ist in der Realität meist zum Scheitern verurteilt.

Die Persönlichkeit eines Menschen lässt sich nicht so einfach umkrempeln, auch wenn das in romantischen Filmen und Büchern immer wieder funktioniert. "Der Versuch, ihn umzuerziehen oder zurechtzubiegen kann vielleicht eine Weile gutgehen. Aber irgendwann sind Konflikte vorprogrammiert", weiß der Paartherapeut aus seiner Berufspraxis. "Und nicht selten scheitert die Beziehung daran."

Stolperfalle drei: Einen Mann suchen, den es so nicht gibt

Auch die Suche nach dem einen perfekten Mann lässt so manche Frau enttäuscht zurück. Denn die Ansprüche wachsen. Fragt man Sina* nach ihrem Traummann, fallen ihr auf Anhieb eine Menge Eigenschaften ein: "Er muss stark, leidenschaftlich und selbstbewusst sein, wissen wo es langgeht und mich auch mal führen können. Zugleich sollte er mir aber auch Freiräume lassen, liebevoll, treu und verlässlich sein. Er sollte ein Familienmensch sein, aber auch beruflich Erfolg haben", zählt sie auf.

Den Mann, den sich die 45-Jährige wünscht, bezeichnen Experten als "Alpha-Softie". Doch ist diese Wunschvorstellung realistisch? Nein, sind sich Experten einig. "Die Kombination aus bösem Buben und bestem Freund ist ein Wunschbild, dass sich so meist nicht erfüllen lässt", weiß Eckert. "Die Enttäuschung kommt, wenn sich das Bild vom Traumprinzen nicht ändert.“

Stolperfalle vier: Die Partnersuche nie beenden

Eine weitere Blockade bei der Partnerwahl kann die Angst sein, den besten Kandidaten zu verpassen. Viele Frauen suchen und suchen und werden trotzdem nicht fündig. Dating-Plattformen bieten zwar eine große Auswahl an potentiellen Partnern. Doch genau das macht die Suche oft besonders schwer. Selbst wenn ein Mann in vielen Punkten gut passt, möchten sich manche Frauen nicht festlegen, aus Angst einen besseren Partner zu verpassen.

Und manchmal steckt hinter der Dauersuche noch mehr: "Wenn eine Frau übermäßig wählerisch erscheint und dadurch keinen Partner findet, hat das in der Regel einen tieferen Grund, den sie etwas genauer anschauen sollte, wenn sie nicht alleine bleiben möchte", sagt Eckert. "Hierfür kann manchmal eine psychologische Beratung oder Therapie sinnvoll sein."

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
Hofheim am Taunus
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