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Welche Verh├╝tungsmethode passt zu mir?

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 14.10.2021Lesedauer: 3 Min.
Verh├╝tungsmittel: Bei richtiger Anwendung bieten die meisten Methoden eine Sicherheit von ├╝ber 90 Prozent.
Verh├╝tungsmittel: Bei richtiger Anwendung bieten die meisten Methoden eine Sicherheit von ├╝ber 90 Prozent. (Quelle: JPC-PROD/getty-images-bilder)
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Kondome, Pille, Spirale ÔÇô das sind die Verh├╝tungsmittel, die den meisten Menschen ohne gro├čes Z├Âgern einfallen. Doch es gibt noch viele weitere. Eine Expertin erkl├Ąrt, worauf Sie bei der Wahl der geeigneten Methode achten sollten.

Das perfekte Verh├╝tungsmittel w├Ąre hundertprozentig sicher, vertr├Ąglich, preiswert, einfach in der Handhabung, h├Ątte keine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit, w├╝rde beim Sex nicht st├Âren, k├Ânnte von allen Menschen verwendet werden ÔÇô und m├╝sste noch erfunden werden.


Verh├╝tungsmethoden im ├ťberblick

Das wohl bekannteste Verh├╝tungsmittel ist das Kondom. F├╝r Personen, die mit einem oder wechselnden Partnern Geschlechtsverkehr haben, ist das Kondom ideal. Es sch├╝tzt sowohl vor einer Schwangerschaft als auch vor sexuell ├╝bertragbaren Krankheiten wie AIDS.
Die Anti-Baby-Pille sch├╝tzt Frauen seit den 1960er Jahren vor ungewollter Schwangerschaft. Die Pille enth├Ąlt Hormone, welche einerseits den Eisprung hemmen und eine Befruchtung unm├Âglich machen. Andererseits ver├Ąndern die in der Pille enthaltenen Hormone den Schleim in der Geb├Ąrmutter, so dass Spermien nicht eindringen k├Ânnen. Die Pille gilt als eines der sichersten Verh├╝tungsmittel.
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Vorab ├╝ber geeignete Verh├╝tungsmittel informieren

Stattdessen gibt es eine Vielzahl von Verh├╝tungsmethoden, die mehr oder weniger gut zur jeweiligen Lebenssituation, dem eigenen K├Ârper oder pers├Ânlichen Bed├╝rfnissen passen.

"Die Wahl des richtigen Verh├╝tungsmittels ist sehr individuell. Daher kann ich keine allgemeine Empfehlung aussprechen", sagt Annemarie Potthoff. Sie leitet die Beratungsstelle von pro familia in L├╝beck. "Ich rate jedoch jedem und jeder, sich ausf├╝hrlich ├╝ber alle Methoden zu informieren." Informationen gibt es bei Beratungen wie Pro Familia und im Netz zum Beispiel bei der Bundeszentrale f├╝r gesundheitliche Aufkl├Ąrung (BZgA).

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Barriere oder Hormone

Grunds├Ątzlich k├Ânnen Verh├╝tungsmethoden in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: hormonelle Verh├╝tung und Barrieremethoden. "Es gibt auch noch nat├╝rliche Verh├╝tungsmethoden. Das erfordert jedoch viel ├ťbung und K├Ârperwissen, damit der Empf├Ąngnisschutz wirklich gew├Ąhrleistet ist", so Potthoff. "Es gibt daher an vielen Orten extra Kurse, in denen es nur um dieses Thema geht."

Die bekannteste Barrieremethode ist das Kondom. Es ist bislang das einzige Verh├╝tungsmittel f├╝r den m├Ąnnlichen K├Ârper ÔÇô sieht man von einer Sterilisation mal ab. Weitere Barrieremethoden sind das Femidon, auch Frauenkondom genannt, das Diaphragma und die Verh├╝tungskappe, die ├╝ber den Muttermund gest├╝lpt wird.

Zu den hormonellen Verh├╝tungsmitteln z├Ąhlen die Pille, die Hormonspirale, der Vaginalring, die Dreimonatsspritze, das Verh├╝tungspflaster und Verh├╝tungsst├Ąbchen. Die Kupferspirale oder Kupferkette l├Ąsst sich in keine der Kategorien einordnen. Das Kupfer verhindert den Aufbau der Geb├Ąrmutterschleimhaut und schr├Ąnkt Spermien in ihrer Beweglichkeit und Befruchtungsf├Ąhigkeit ein.

Wie gut sch├╝tzt was?

Vor einer Empf├Ąngnis sch├╝tzen alle Methoden ÔÇô vor sexuell ├╝bertragbaren Krankheiten aber nur die Barrieremethoden. Einzige Ausnahme sind sogenannte Leckt├╝cher. Diese eher unbekannte Methode zur Verh├╝tung von sexuell ├╝bertragbaren Krankheiten bietet keinen Empf├Ąngnisschutz. Das muss sie aber auch nicht, denn sie ist ausschlie├člich f├╝r Oralsex gedacht.

Wie zuverl├Ąssig eine Verh├╝tungsmethode beim Vermeiden unerw├╝nschter Schwangerschaften ist, verr├Ąt der Pearl-Index. Auch die Wahrscheinlichkeit von Anwendungsfehlern spielt dabei eine Rolle. "Bei einem Verh├╝tungsmittel, was von einem Frauenarzt oder einer Frauen├Ąrztin eingesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit f├╝r einen Fehler recht gering", sagt Potthoff. "Bei der Pille k├Ânnen zum Beispiel Probleme eintreten, wenn sie nicht regelm├Ą├čig genommen wird, oder es zu Durchfall oder Erbrechen kommt."

Bei richtiger Anwendung bieten die meisten Verh├╝tungsmittel jedoch eine Sicherheit von ├╝ber 90 Prozent.

Viele Faktoren f├╝r eine Entscheidung

Eine weitere wichtige Frage sei, wie langfristig verh├╝tet werden soll. Habe ich regelm├Ą├čig Sex? Oder brauche ich nur punktuell Schutz? "Eine Spirale zum Beispiel ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Das Kondom kommt nur zum Einsatz, wenn ich tats├Ąchlich Sex habe", erkl├Ąrt Potthoff.

Vorerkrankungen, andere Medikamente oder gesundheitliche Beeintr├Ąchtigungen spielen bei der Frage nach dem richtigen Verh├╝tungsmittel ebenfalls eine gro├če Rolle. Deshalb werden hormonelle Mittel nur nach vorherigem Beratungsgespr├Ąch verschrieben. Andere Verh├╝tungsmittel sind frei verk├Ąuflich erh├Ąltlich.

"Die Einstellung zum eigenen K├Ârper ist bei Verh├╝tung ganz entscheidend", merkt Potthoff an. F├╝r manche Menschen kann es ein Problem sein, ein Diaphragma oder eine Verh├╝tungskappe einzusetzen ÔÇô andere scheuen sich davor, dauerhaft einen Fremdk├Ârper wie ein Hormonst├Ąbchen unter der Haut zu tragen. "Niemand sollte sich mit dem gew├Ąhlten Verh├╝tungsmittel unwohl f├╝hlen."

Verh├╝tung soll nicht am Geld scheitern

Zuletzt ist die finanzielle Lage f├╝r viele Menschen ein entscheidender Faktor: Ein Kondom scheint auf den ersten Blick recht billig, eine Spirale mit Kosten von 150 bis 350 Euro eher teuer. Gleichzeitig kann eine moderne Spirale viele Jahre in der Geb├Ąrmutter bleiben ÔÇô und damit sogar g├╝nstiger sein als Verh├╝tung mit Kondomen, je nachdem, wie viel Sex jemand hat. "Die richtige Verh├╝tungsmethode sollte nie am Geld scheitern", sagt Potthof.

Bis zum 22. Lebensjahr ├╝bernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten f├╝r verschreibungspflichtige Verh├╝tungsmittel. F├╝r die Zeit danach hat Potthoff einen Tipp: "Es kann sein, dass kommunal ein Teil der Kosten oder sogar alle Kosten ├╝bernommen werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich dar├╝ber zu informieren."

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