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Echt oder Fake? Daran erkennen Sie echte Hotelbewertungen


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So erkennen Sie gefälschte Hotelbewertungen

dpa, t-online, Pauline Sickmann

Aktualisiert am 25.02.2020Lesedauer: 3 Min.
"99 Prozent sind begeistert" – Was sagen Hotelbewertungen aus?
"99 Prozent sind begeistert" – Was sagen Hotelbewertungen aus? (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn-bilder)
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Von "Top-Lage" über "Frühstücksbuffet hätte üppiger sein können" bis "absolute Service-Katastrophe": Bei der Hotelbuchung verlassen sich viele Verbraucher auf die Bewertungen im Internet. Doch den Beurteilungen sollte man nicht blind vertrauen. Oft trügt der Schein.

Online-Bewertungen sind auf den ersten Blick praktisch und nützlich – Verbraucherschützer aber warnen davor, ihnen blind zu vertrauen. "Es ist für den Verbraucher sehr schwierig zu entscheiden, welche Bewertungen echt sind und welche nicht", sagt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern. Wichtig sei es deshalb, einzelne Bewerter genau unter die Lupe zu nehmen, rät Halm. Wenn jemand im kurzen Abstand viele Geschäfte und Restaurants an unterschiedlichen Orten bewertet, kann das ein Hinweis auf Fake-Bewertungen sein, die etwa gekauft wurden.

Hotels werden zu 99 Prozent weiterempfohlen

Die heutige Hotellerie ist sich bewusst, dass modernes Marketing ohne Bewertungen nicht mehr funktioniert. "Wenn ein Hotel zu 99 Prozent weiterempfohlen wird, dann sollten die Nutzer vorsichtig sein. Es gibt auch bei Hotels nicht die eierlegende Wollmilchsau", warnt der Marketing-Experte Axel Jockwer.

Anteil von Hotelbewertungen in Grauzone

Noch spielen gekaufte Bewertungen eine geringe Rolle. Jockwer sieht das Problem an anderer Stelle: "Es gibt einen Anteil von Bewertungen in einer Grauzone." Diese entstehe dadurch, dass Hotelbetreiber zum Beispiel gezielt Gäste zu einer Bewertung motivieren, die vom Aufenthalt ohnehin begeistert waren.

Auch die Verbraucherschützerin aus Bayern sieht das Problem: Es gibt Hersteller, Dienstleister oder Portal-Betreiber, die Kunden mit Gutscheinen belohnen, wenn sie positive Bewertungen abgeben. Kommen Bewertungen mit Hilfe solcher manipulativer Praktiken zustande, bewertet Tatjana Halm diese ebenfalls als Fälschung. "Man sollte sich unterschiedliche Portale anschauen und Vergleiche ziehen", rät die Verbraucherschützerin deshalb.

Basisdaten der Hotelbewerter meist unzureichend

Die meist unter Pseudonym verfassten Bewertungen liefern nur wenige Informationen über den Verfasser einer Bewertung. Oft seien nur Basisdaten zu den Nutzern hinterlegt. Alter und Geschlecht reichten jedoch nicht aus, um zu erkennen, ob die Bewertung den Ansprüchen des Hotelsuchenden entspricht, sagt Axel Jockwer. Mit anderen Worten: Eine Seniorin hat mit Sicherheit andere Vorstellungen von einem perfekten Hotel als eine 20-Jährige.

Weniger Bewertungen, mehr Filterfunktionen

Eine riesige Masse an Bewertungen hilft nicht sonderlich. Nützlich kann aber die Filterung nach Reisetypen sein, etwa als Single, alleinreisende Geschäftsleute oder Familien mit Kindern. In Zukunft könnten Filter noch besser dabei helfen, das Wunschhotel zu finden.

Hilfreich ist auch eine klare Information des Portals oder Händlers darüber, wer eine Bewertung abgeben darf. Inzwischen gibt es immer mehr Portale, die "verifizierte Bewertungen" kennzeichnen. Das bedeutet, dass tatsächlich nur Kunden oder Käufer eine Bewertung abgegeben dürfen – und nicht jeder, der am Ende das Produkt nie gesehen oder getestet hat.

Auf vielen Reiseportalen können Nutzer auch ihre eigenen Aufnahmen von Hotels, Restaurants oder Ausflugszielen hochladen. Das ist nicht nur sehr authentisch, sondern für Kunden bei der Urlaubsplanung auch oft hilfreicher als die Werbefotografie der Anbieter.

Urlauber können einige Ratschläge beachten, um mögliche Fake-Rezensionen, also falsche Bewertungen, zu erkennen und das beste Hotel für die eigene Reise zu finden:

So erkennen Sie gefälschte Hotelbewertungen:

1. Anzahl: Werden Sie misstrauisch, wenn ein Hotel auffällig viele Bewertungen in einem eher kurzen Zeitraum erhalten hat. Checken Sie den Hotelnamen zur Sicherheit auch auf weiteren Portalen.

2. Sprache: Bei langen und ausführlichen Hotelbewertungen mit Werbe-Vokabular und übertriebenen Formulierungen mit den immer gleichen Worten kann es sich um Fake-Bewertungen handeln.

3. Länge: Sehr umfangreiche Bewertungen sind verdächtig, wenn insgesamt bisher kaum welche abgegeben wurden. Es kann ein Hinweis dafür sein, dass der Hotelbesitzer nachgeholfen hat.

4. Inhalt: Ist ein Hotel ausschließlich mit etwa fünf Sternen bewertet und liegt bereits eine hohe Anzahl an ausschließlich guten Bewertungen vor, kann dies auf Fake-Bewertungen hinweisen.

So finden Sie das passende Hotel:

1. Vorab informieren: Schauen Sie sich im Vorfeld zwei oder drei verschiedene Hotelbewertungsportale an und entscheiden Sie, welches auf Sie den besten Eindruck macht und Ihren Vorstellungen am besten entspricht.

2. Richtig suchen: Der Filter nach bestimmten Kategorien und Wünschen erleichtert bei der Fülle an Bewertungen die Suche nach dem passenden Hotel. Nutzer sollten sich fragen, was ihnen wirklich wichtig ist und dann diese Aspekte berücksichtigen.

3. Fotos checken: Das Bildmaterial, das Nutzer hochgeladen haben, ist in der Regel aussagekräftiger als die Bilder von der Hotelwebsite. Deshalb genau hinschauen, woher die Fotos im Bewertungsportal stammen.

4. Sprachstil anschauen: Nutzer sollten auf die Sprache der Bewertungen achten, da sie von Wortwahl, Zeichensetzung und Satzbau Rückschlüsse auf die Person ziehen können, die eine Bewertung geschrieben hat.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
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