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Scheibenwischer schmieren: Klare Sicht für Windschutz- und Heckscheibe


Nervig bei Regen
Scheibenwischer schmieren: So verschaffen Sie sich klare Sicht


Aktualisiert am 26.03.2024Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Scheibenwischer: Spätestens wenn es schliert, sollte man aktiv werdenVergrößern des Bildes
Schlieren-Alarm: Wenn es so weit ist, sollten Sie dringend handeln. (Quelle: imago-images-bilder)

Scheibenwischer sollen die Windschutzscheibe und die Heckscheibe sauber halten. Doch was, wenn sie nur noch Schmierspuren hinterlassen?

Guter Durchblick ist wichtig beim Autofahren, vor allem bei Dunkelheit und Nässe. Die Scheibenwischer auf der Windschutz- und bei vielen Autos auch auf der Heckscheibe sollen dafür sorgen, dass das Wasser schnell vom Glas transportiert wird – und das am besten, ohne Streifen oder Schlieren zu hinterlassen. Doch was, wenn die Scheibenwischer die Sicht eher trüben als verbessern oder auch noch quietschen?

Die Scheibenwischer schmieren: Das können die Ursachen sein

  • Die Gummis der Scheibenwischer sind entweder aufgrund von Alterserscheinungen verschlissen, hart, porös oder aber einfach verschmutzt.
  • Die Windschutzscheibe oder Heckscheibe ist dreckig.
  • Die Haltebügel der Gummilippen sind abgenutzt oder der Anstellwinkel der Scheibenwischer ist nicht ideal.

Das können Sie tun, wenn die Scheibenwischer schmieren

Schauen Sie sich die Wischerlippen aus Gummi einmal genau an. Weisen sie Schäden wie Risse auf, sollten Sie sie austauschen. Wie das geht, lesen Sie hier. Grundsätzlich rät der ADAC: Lieber einmal öfter wechseln als zu wenig – im Interesse eines guten Durchblicks und der Verkehrssicherheit. In der Regel sollten Sie die Scheibenwischer alle 12 bis 24 Monate wechseln, da das Gummi auch ohne häufige Benutzung alt und hart wird.

Wenn Sie keine Schäden erkennen können, hilft möglicherweise schon eine gründliche Reinigung der Wischerlippen, die Sie ungefähr alle sechs Monate und bei Bedarf vornehmen sollten.

  • Klappen Sie die Scheibenwischer von der Scheibe ab. Eventuell muss, je nach Auto, dafür eine spezielle Wartungsposition aktiviert werden. Lesen Sie dazu die Anleitung Ihres Fahrzeugs.
  • Mit einem feuchten, weichen Lappen und etwas Spülmittel können Sie dann die Wischergummis vorsichtig reinigen. Verzichten Sie dabei auf scharfe Reiniger, da diese das Material wie die Graphitbeschichtung oder das Gummi selbst angreifen könnten.
  • Anschließend trocknen Sie alles mit einem weichen, trockenen Tuch.
  • Klappen Sie die Scheibenwischer wieder zurück – fertig.

Genauso gehen Sie bei einer verdreckten Windschutzscheibe vor: Klappen Sie die Scheibenwischer von der Scheibe und putzen Sie das Glas mit Glasreiniger.

Prüfen Sie auch, ob der Wischerarm verbogen ist und dadurch für einen unterschiedlichen Anpressdruck oder Anstellwinkel und für Schmierspuren sorgt. In diesem Fall muss Ersatz ran. Alternativ können Sie auch versuchen, den Scheibenwischer mit einem speziellen Werkzeug so einstellen, dass er im 90-Grad-Winkel zur Wölbung der Scheibe geneigt ist.

Nach einem Besuch der Waschanlage mit Spühwachs-Programm sollten Sie die Scheibe mit einem speziellen Reinigungstuch (erhalten Sie in der Regel beim Bezahlen an der Kasse) gründlich sauber machen, damit die Scheibenwischer nicht schlieren.

Neue Scheibenwischer kaufen: Darauf sollten Sie achten

Beim Neukauf von Scheibenwischern sollten Sie jeweils auf der Verpackung nachschauen, ob diese für Ihr Fahrzeugmodell und das Baujahr passen. Unterschieden wird zwischen sogenannten Bügel- und Flachblattwischern: Bügelwischer sind günstiger, aber umständlicher zu montieren. Flachblattwischer sind in der Regel etwas teurer, wischen aber besser. Doch nicht immer ist ein Wechsel zwischen den Systemen möglich.

In Tests des ADAC und anderer Prüforganisationen zeigte sich, dass Billigwischer sich häufig nicht lohnen: Sie bringen entweder eine schlechtere Leistung oder verschleißen schneller.

Verwendete Quellen
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