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Ohne Öl geht nichts: Warum Autos auf Schmierstoffe angewiesen sind


Ohne Öl geht nichts
Warum Autos auf Schmierstoffe angewiesen sind

Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 15.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Wichtige Aufgaben: Öl reinigt und kühlt den Motor. Außerdem schützt es vor Rost.Vergrößern des Bildes
Wichtige Aufgaben: Öl reinigt und kühlt den Motor. Außerdem schützt es vor Rost. (Quelle: DuxX/getty-images-bilder)

Vom Schutz vor Verschleiß bis zur Hitzeabfuhr: Öl ist für Autos unverzichtbar. Aber warum? Und weshalb ist es so wichtig, die richtige Sorte zu wählen?

Die Idee ist verlockend – aber wer am Motoröl spart, zahlt mitunter am Ende viel Geld drauf. Und wird unter Umständen sogar zum Fußgänger. Warum aber ist Motoröl so wichtig? Und warum wird es mit der Zeit immer weniger?

Was das Öl alles erledigt

Das Öl hat vor allem drei wichtige Aufgaben:

  • Es schmiert die beweglichen Teile im Motor und verringert so die Reibung zwischen den Metallflächen.
  • Es hat eine reinigende Wirkung, denn es nimmt mechanischen Abrieb und Verbrennungsrückstände auf.
  • Es kühlt Komponenten des Motors und schützt Metallteile vor Rost.

Ein Teil des Öls verbrennt

Mit der Zeit nimmt die Ölmenge ab – neues Öl muss nachgefüllt werden. Denn durch Kolbenringe oder Ventilführungen gelangen immer wieder kleine Mengen des Öls in den Brennraum des Motors. Dort verbrennt es dann.

Zwar sind die Fertigungstoleranzen im Motorenbau heute sehr gering. Trotzdem lässt sich das Ölverbrennen nicht komplett verhindern. Die Menge kann je nach Motorkonstruktion, Jahreszeit oder Fahrstil variieren.

Weshalb das richtige Motoröl so wichtig ist

Die Verwendung des falschen Motoröls kann zu erhöhtem Verschleiß, Überhitzung und schließlich sogar zum Motorschaden führen. Das falsche Öl kann auch die Leistung des Motors beeinträchtigen und den Spritverbrauch unnötig steigern. Kurzum: Das falsche Öl zu verwenden, kann Autofahrer viel Geld kosten. Deshalb ist es ratsam, das vom Hersteller empfohlene Öl zu verwenden und das Öl regelmäßig zu wechseln, um einen optimalen Betrieb des Motors zu gewährleisten.

So finden Sie das passende Motoröl

  • Schlagen Sie zunächst im Handbuch Ihres Autos nach. Darin finden Sie wichtige Informationen zur empfohlenen Ölviskosität, die für den Motor Ihres Autos am besten geeignet ist.
  • Achten Sie beim Kauf auf die passende Viskosität des Öls. Sie gibt an, wie dickflüssig das Öl ist und wie gut es in verschiedenen Temperaturbereichen fließt. Die meisten modernen Autos benötigen ein Öl mit niedriger Viskosität ("dünnes Öl").
  • Es gibt synthetische und konventionelle Öle, die für unterschiedliche Fahrzeugtypen empfohlen werden. Synthetische Öle bieten in der Regel eine bessere Leistung und längere Lebensdauer. Sie sind aber auch teurer.
  • Prüfen Sie, ob das Öl den richtigen API- und SAE-Standard erfüllt. Die API-Klassifikation zeigt an, ob das Öl den Anforderungen des Fahrzeugherstellers entspricht. Die SAE-Klassifikation bezieht sich auf die Viskosität des Öls.
  • Beachten Sie die empfohlenen Wechselintervalle: Einige Öle sind speziell für längere Intervalle ausgelegt, während andere häufiger gewechselt werden müssen. Dieses Intervall sollten Sie später auf jeden Fall einhalten.

Wie oft sollte man das Öl wechseln?

Viele Hersteller empfehlen, das Öl alle 15.000 bis 30.000 Kilometer oder einmal im Jahr zu wechseln – je nachdem, was zuerst eintritt. Der Turnus hängt aber von Marke und Modell, Fahrbedingungen und dem verwendeten Öl ab. Lesen Sie deshalb im Handbuch Ihres Autos nach, was der Hersteller empfiehlt.

Warum ist der Ölwechsel wichtig?

Ein regelmäßiger Ölwechsel ist wichtig, um den Motor zu schützen und eine optimale Leistung zu gewährleisten. Durch den Ölwechsel werden schmutziges Öl und Ablagerungen entfernt, die den Motor beschädigen können. Sie ersparen sich also teure Reparaturen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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