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Campen im Winter: Das ist die größte Schwachstelle bei Wohnmobilen


Camper warm halten
Das ist die größte Schwachstelle bei Wohnmobilen im Winter

Von dpa, mab

Aktualisiert am 28.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Winterurlaub in Wohnmobil und Wohnwagen: ein romantisches Vergnügen – wenn man gut vorbereitet ist.Vergrößern des BildesWinterurlaub in Wohnmobil und Wohnwagen: ein romantisches Vergnügen – wenn man gut vorbereitet ist. (Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa)
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Wer bei Winterwetter campt, sollte sein Wohnmobil an bestimmten Stellen vor eisigen Temperaturen schützen. Das sollten Sie an kalten Tagen beachten.

Mit dem Wohnmobil in verschneiter Winterlandschaft stehen – das ist gemütlich, wenn es drinnen warm ist. Die größte Schwachstelle sind die Fenster: hier geht Wärme am schnellsten verloren und der Innenraum kühlt aus.

Am besten die Kälte erst gar nicht hereinlassen und die Fenster von außen mit geeigneten Folien abdecken, sagt der Auto Club Europa (ACE).

Boden und Ritzen abdichten

Im Fachhandel gibt es Thermohauben, die das Wohnmobil vorne herum komplett abdecken. Denn Ritzen, durch die es zieht, befinden sich vor allem im Fahrerhaus. Extra zugeschnittene Thermomatten für den Boden dichten innen zusätzlich ab. Bei Campingbussen rät der ACE außerdem dazu, die Hecktür von innen mit einem speziellen Thermovorhang zu dämmen.

Auch noch wichtig: Für genügend Gasvorrat sorgen und zum Beispiel für den Kühlschrank Landstrom nutzen, um Gas fürs Heizen zu sparen. Wer länger draußen unterwegs ist, sollte die Heizung trotzdem weiterlaufen lassen, denn nach einem Ausstellen wieder hochzuheizen, ist nicht energieeffizient.

Feuchtigkeit sollte man mit Stoßlüften vertreiben, und nasse Kleidung gehört besser in einen Trockenraum des Campingplatzes statt ins eigene Wohnmobil.

Ein Campingurlaub in der kalten Jahreszeit sollte also gut geplant sein, damit er gelingt. Sechs Fehler, die Einsteiger – auch im Wohnwagen – bei der Planung vermeiden sollten:

1. Einfach ins Blaue fahren

Die meisten Campingplätze sind von Oktober bis April geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet.

2. Blind auf das Fahrzeug vertrauen

Die Bereifung am Zugfahrzeug, Wohnmobil und Caravan muss wintertauglich sein. Wer mit Sommerreifen erwischt wird, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen – vor allem im Ausland. In die Scheibenwaschanlage gehört Frostschutzmittel, auch Schneeketten sollten an Bord sein. Ratschlag: Im Zweifel schon vor Abfahrt einmal das Anlegen der Ketten üben.

3. Stellplatz mit Campingplatz verwechseln

Stellplätze etwa in direkter Nähe eines Skilifts oder einer Therme sind nur für Reisemobile erlaubt. Wohnwagengespanne sind nicht zugelassen. Zudem ist es nicht gestattet, es sich außerhalb des Wagens mit Vorzelt und Klappstühlen gemütlich zu machen. Die Parkdauer ist begrenzt. Nach ein bis zwei Tagen empfiehlt sich die Weiterfahrt.

Klassische Campingplätze dagegen können für einen längeren Zeitraum gebucht werden. Einige sind luxuriös ausgestattet und gleichen einer Wellness-Oase, die etwa auch winterliche Saunagänge ermöglicht.

4. Wärmeverluste unterschätzen

Wer Wärmeverluste vermeiden möchte, sollte vor allem die Fenster und Türen des Führerhauses in der Nacht von innen mit einer Thermoabdeckung versehen. Sie kann verhindern, dass die eisige Luft schnell ins Fahrzeug dringt und sich Kältebrücken bilden.

Iso- und Heizmatten oder kuschelige Felle können dazu beitragen, dass sich der Boden nicht so eisig anfühlt, wenn es keinen Teppich oder keine Fußbodenheizung gibt.

5. Heizlüfter vergessen

Für den Fall, dass die Heizung ausfällt, ist es sinnvoll, einen kleinen Heizlüfter mitzunehmen. Der kann auch helfen, wenn der Wagen nach Ankunft am Stellplatz auf eine gewisse Grundtemperatur gebracht werden muss. Tipp für den Ernstfall: Bereits eingefrorene Leitungen können mit einem Fön wieder aufgetaut werden.

6. Schneemassen auf dem Dach liegen lassen

Wenn es mehr als einen halben Meter schneit, liegen rasch schwere Lasten auf dem Dach des Reisemobils oder Wohnwagens. Vor allem nasser Schnee fällt stark ins Gewicht und sollte schnell entfernt werden, damit das Fahrzeug nicht beschädigt wird.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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