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Impfstoffhersteller "Sanofi" hilft Rivale "Biontech" beim Abfüllen

100 Millionen Dosen  

Impfstoffhersteller hilft Rivale Biontech beim Abfüllen

26.01.2021, 19:28 Uhr | dpa

Impfstoffhersteller "Sanofi" hilft Rivale "Biontech" beim Abfüllen. Eine Impfdosis von Pfizer: Der Impfstoffhersteller bekommt bald Hilfe von seinem Konkurrenten Sanofi. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Martin Wagner)

Eine Impfdosis von Pfizer: Der Impfstoffhersteller bekommt bald Hilfe von seinem Konkurrenten Sanofi. (Symbolbild) (Quelle: Martin Wagner/imago images)

Inmitten des Chaos um die Impfstofflieferungen will ein französischer Pharmakonzern Abhilfe schaffen. Das Unternehmen unterstützt seinen Konkurrenten Biontech dabei, Impfdosen abzufüllen. 

Der französische Pharmakonzern Sanofi will dem Mainzer Unternehmen Biontech und dem US-Konzern Pfizer beim Abfüllen des Corona-Impfstoffs unter die Arme greifen. "In unserem Werk in Frankfurt werden wir das Produkt verpacken, das uns ab Juli von Pfizer-Biontech geliefert wird", sagte Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson der Zeitung "Le Figaro" am Dienstag. "Wir sollten in der Lage sein, bis Ende des Jahres mehr als 100 Millionen Dosen zu liefern, die für die Europäische Union und damit teilweise für Frankreich bestimmt sind", sagte Hudson.

Sanofi will sich "nützlich machen"

"Da wir mit unserem Hauptimpfstoff einige Monate hinter dem Zeitplan zurücklagen, fragten wir uns, wie wir uns jetzt nützlich machen könnten", so Hudson weiter. Das Abfüllen des Impfstoffs müsse in einer sterilen Umgebung und bei einer sehr niedrigen Temperatur erfolgen. Sanofi wolle das in einem großen Maßstab tun. Da die Sanofi-Produktionsstätte in der Nähe des Biontech-Hauptsitzes in Mainz liege, werde das die Sache erleichtern.

Die Arbeit an eigenen Impfstoffen wolle Sanofi fortsetzen. Zuletzt war bekannt geworden, dass die Corona-Impfstoffentwicklung von Sanofi und GSK sich verzögere. "Wir streben eine Markteinführung im letzten Quartal des Jahres an", bestätigte Hudson frühere Angaben. Man sei zuversichtlich. Die ersten Ergebnisse zur Dosierung und Wirksamkeit werde man voraussichtlich im Mai erhalten, danach könne man mit großangelegten Tests beginnen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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