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Kondom-Hersteller gibt Mitarbeitern monatelang frei

Von t-online, yer

Aktualisiert am 01.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Duft- und Farbstoffe in Kondomen können Allergien auslösen.
Sammlung bunter Kondome (Symbolbild): Der Berliner Kondomhersteller Einhorn gibt seinen Mitarbeitern bezahlt frei. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Mitarbeiter des Berliner Start-ups Einhorn dürfen sich künftig mehrere Monate voll bezahlt frei nehmen. Während der Auszeit ist nur eins verboten.

Eine längere Pause von der Arbeit, um einfach mal den Kopf freizubekommen oder sich anderen Dingen zu widmen: Für die Mitarbeiter des Berliner Kondomherstellers Einhorn wird das nun Realität. Zusätzlich zum Urlaub sollen sie sich zukünftig eine bezahlte Auszeit nehmen dürfen. Das verkündet Einhorn-Mitgründer Waldemar Zeiler auf Instagram. Zuerst berichtete das Portal "T3N" darüber.

Zeiler selbst macht gleich von der neuen Regelung Gebrauch und nimmt sich bis Ende des Jahres frei. Er brauche diese Auszeit, weil er in der Vergangenheit zu selten nein gesagt habe und oft nicht mehr richtig präsent habe sein können. "Abwesenheit für 6 Monate. Diese Vorstellung gibt mir viel Kraft und Hoffnung", schreibt er.

Berliner Start-up fällt nicht zum ersten Mal auf

Laut "T3N" veröffentlichte Zeiler in seiner Instagram-Story zusätzlich ein Dokument, in dem die genauen Regeln für das Sabbatical genannt wurden. Die Story ist mittlerweile nicht mehr abrufbar. Dem Bericht zufolge richtet sich die Länge der Auszeit danach, wie lange jemand schon bei Einhorn arbeitet. Pro Jahr der Betriebszugehörigkeit werde ein Monat bezahlte Freizeit gewährt. Das gelte unabhängig davon, ob jemand in Voll- oder Teilzeit arbeite.

Einhorn-Mitgründer Waldemar Zeiler: Der Chef macht selber bis Ende des Jahres frei.
Einhorn-Mitgründer Waldemar Zeiler: Der Chef macht selbst bis Ende des Jahres frei. (Quelle: Anne Hufnagl/Einhorn)
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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Die Auszeit dürfe für alles genutzt werden, nur eine Ausnahme gebe es: In der Zeit anderweitig Geld zu verdienen. Das Sabbatical müsse nicht am Stück genommen werden, sondern sei frei aufteilbar. Die Auszeit müsse lediglich frühzeitig mit dem Team abgestimmt werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Einhorn mit ungewöhnlichen Maßnahmen seinen Mitarbeitern gegenüber auf sich aufmerksam macht. Gehälter werden nach Angaben des Unternehmens zum Beispiel von einem gewählten Gehaltsrat verhandelt und sind transparent einsehbar für jeden. Das höchste dürfe maximal dreimal so hoch sein wie das niedrigste.

Shitstorm wegen "Demokratie-Festival" im Berliner Olympiastadion

Zeiler und Mitgründer Philip Siefer standen in der Vergangenheit aber auch in der Kritik. Ende 2019 kündigten sie an, im Berliner Olympiastadion ein Demokratie-Festival namens "Unfck the World" veranstalten zu wollen. Zahlende Gäste sollten dort Petitionen unterschreiben und damit den Bundestag dazu zwingen, sich damit auseinanderzusetzen. Prominente wie Luisa Neubauer und Charlotte Roche warben für das Projekt.

Ein Vorwurf lautete, dass es nicht in Ordnung sei, für demokratische Partizipation Geld zu verlangen. Einen Shitstorm kassierte das Projekt dazu wegen einer Aussage von Philip Siefer in einem Interview mit dem Format "Jung & Naiv" . Er hatte gesagt, dass auch Nazis bei der Veranstaltung willkommen seien, wenn sie gegen Rassismus seien. Später distanzierte er sich von der Aussage. "Unfck the World" fand wegen der Corona-Pandemie nie statt.

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Von Antje Hildebrandt
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