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Senat will keine Gendersprache an Berliner Schulen

Von dpa
Aktualisiert am 16.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Das Wort "Lehrer" in verschiedenen Genderschreibweisen (Symbolbild): Der Streit um die korrekte Schreibweise an Schulen wird vor den Berliner Senat getragen.
Das Wort "Lehrer" in verschiedenen Genderschreibweisen (Symbolbild): Der Streit um die korrekte Schreibweise an Schulen wird vor den Berliner Senat getragen. (Quelle: Uli Deck/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die Debatte ums Gendern gelangt auch an die Schulen. Der Berliner Senat sieht jedoch in der Vereinbarung mit den Lehrplänen keinen Platz für Binnen-Sterne.

Die Gender-Sprech- und Schreibweise hat laut Senat an Berliner Schulen nichts zu suchen. Die Schulen müssten sich an die Lehrpläne halten, "damit wird unter anderem der normgerechte Spracherwerb und -gebrauch sichergestellt", antwortete die Senatsbildungsverwaltung auf eine Anfrage von CDU-Abgeordneten. Abweichende Normen, die die Verwendung von Binnen-Stern, Binnen-I oder anderen sprachlichen Genderformen regelten, existierten nicht.

Gemeint sind damit Schreib- und Sprechweisen wie PolitikerInnen, Expert*innen, Demonstrant_innen oder Studierende. Beim Sprechen wird bei vielen dieser Formen eine kurze Pause eingefügt. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, gleichermaßen Männer und Frauen zu bezeichnen.

Elternbriefe an den Berliner Senat

Der Senat schreibt weiter, es würden zwei Briefe von Eltern vorliegen, in denen die Gender-Sprechweise von Lehrern oder Lehrerinnen an der Schule des Kindes kritisiert werde. Außerdem gebe es die Eingabe eines Schülers, der die Verwendung des Gender-Sternchens an seiner Schule bemängele. Bekannt seien bei dem Thema "lediglich nicht repräsentative Einzelfälle".

Man gehe aber grundsätzlich davon aus, dass Lehrer die schriftliche Unterrichtssprache mit den "allgemeinverbindlichen Vorgaben der deutschen Rechtschreibung" verwenden. Wenn Schüler die amtliche Rechtschreibung verwendeten, dürfe das nicht negativ bewertet werden. Der Umgang mit Gendersprache könne aber als gesellschaftlich kontroverses Thema im Unterricht behandelt werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Meike Kreil
Von Meike Kreil

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