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RBB-Krise: Redaktion fordert schnelle Lösung an der Spitze


RBB-Affäre: "Das Vakuum muss gefüllt werden"

Von Yannick von Eisenhart Rothe

23.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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RBB-Gebäude, Redaktionsausschussprecherin Martina Schrey: Die Belegschaft fordert Klarheit.
RBB-Gebäude, Redaktionsausschussprecherin Martina Schrey: Die Belegschaft fordert Klarheit. (Quelle: Imago/RBB/Montage: t-online)
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Eine Intendantin gekündigt, ihr geschäftsführender Nachfolger krankgeschrieben: Eine Mitarbeitervertreterin berichtet, was der Redaktion jetzt wichtig ist.

Die Redaktion des RBB fordert eine schnelle Neubesetzung an der Spitze. "Das Vakuum muss gefüllt werden", sagte Martina Schrey, Sprecherin des Redaktionsausschusses beim RBB, im Gespräch mit t-online. Die Stimmung im Haus sei nach wie vor angespannt. "Die Leute sind aufgebracht und gleichzeitig wahnsinnig erschöpft von den ganzen Diskussionen."

Am Montag hat der Verwaltungsrat des RBB beschlossen, der bereits abberufenen Intendantin Patricia Schlesinger fristlos zu kündigen. Sie erhält weder Abfindung noch Ruhegeld. Zudem fordert der Verwaltungsrat, dass ein Interims-Intendant berufen wird. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt wegen des Verdachts der Untreue und der Vorteilsnahme gegen Schlesinger.

RBB-Intendanz: "Eine eierlegende Wollmilchsau wird es nicht geben"

Der Redaktionsausschuss unterstütze die Forderung nach einem Interims-Intendanten, sagte Schrey. Es werde intern angeregt darüber diskutiert, was die Person alles mitbringen müsse und ob sie von außen kommen oder RBB-Erfahrung haben sollte. Namen wolle sie noch keine öffentlich nennen. "Eine eierlegende Wollmilchsau wird es nicht geben", sagte Schrey. Wichtig sei aber: Wer auch immer Interimskandidat werde, müsse sich der Vertrauensfrage der Belegschaft stellen. "Das halten wir für existenziell wichtig."

Am Montag wurde auch bekannt, dass der eigentlich aktuell geschäftsführende Intendant Hagen Brandstäter für mehrere Wochen krankgeschrieben ist. Dies wollte Schrey nicht kommentieren. In Vertretung Brandstäters übernimmt derzeit der Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus die Aufgaben des Intendanten.

Belegschaftsversammlung berät über weiteres Vorgehen

Am Dienstag finden in Potsdam Beratungen zwischen den Landesregierungen Brandenburgs und Berlins sowie den derzeitigen Vorsitzenden von Rundfunkrat und Verwaltungsrat des RBB statt. Dabei soll es darum gehen, wie ein Interims-Intendant überhaupt berufen werden kann.

Auch in der Redaktion gehen die Beratungen zum Umgang mit der RBB-Krise weiter. Schrey teilte mit, dass am Dienstagabend eine Belegschaftsversammlung stattfinden werde, die von den Mitarbeitendenvertretungen des RBB veranstaltet werde. Dort werde sicher auch über die Besetzung der Interims-Intendanz gesprochen werden.

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Verwendete Quellen
  • Telefonisches Interview mit Martina Schrey
  • RBB: "Suche nach Interims-Intendanten für rbb beginnt"
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