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Berlin-Friedrichshain: Autofahrer soll Radfahrer absichtlich gerammt haben


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Autofahrer soll Radfahrer absichtlich gerammt haben

Von t-online, yer

Aktualisiert am 01.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Auto auf einem Radweg (Symbolbild): Der Radfahrer soll sich beim Autofahrer über dessen Verhalten beschwert haben. (Quelle: Sabine Gudath via www.imago-images.de)
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Ein Fahrradfahrer in Berlin wirft einem Autofahrer vor, ihn absichtlich gerammt zu haben. Die Polizei konfiszierte den Führerschein des Autofahrers.

Ein Fahrer eines Taxidienstes soll in Berlin einen Fahrradfahrer absichtlich gerammt haben. Der Fahrradfahrer machte den Vorfall von Montag auf Twitter selbst öffentlich. Demnach habe er den Fahrer des Anbieters "Free Now" darauf hingewiesen, dass er nicht auf einem Radweg halten solle. Daraufhin habe dieser ihn "mit voller Absicht mit quietschenden Reifen von hinten" gerammt. "Der wollte mich töten", schreibt der Fahrradfahrer weiter. Auf Bildern ist ein Fahrrad mit vollkommen verbeultem Hinterrad zu sehen.

Die Berliner Polizei bestätigte den Vorfall auf Anfrage von t-online. Nach bisherigem Kenntnisstand habe der Autofahrer auf einem sogenannten Pop-Up-Radweg auf der Petersburger Straße in Friedrichshain gehalten, um einen Fahrgast aussteigen zu lassen. Der Radfahrer habe neben dem Auto gehalten und das Gespräch mit dem Autofahrer gesucht. Dann soll der Radfahrer den Seitenspiegel des Fahrzeugs eingeklappt und seine Fahrt anschließend fortgesetzt haben.

Berliner Polizei nimmt Autofahrer in Gewahrsam

"Nach Angaben des Radfahrers hat der Autofahrer ihn daraufhin absichtlich von hinten gerammt", so der Polizeisprecher. Einsatzkräfte der Polizei hätten den Autofahrer kurzzeitig für polizeiliche Maßnahmen wie Fingerabdrücke und Lichtbilder in Gewahrsam genommen.

Der Führerschein des Autofahrers sei konfisziert worden, so die Polizei. Gegen ihn laufe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Hinweise auf ein versuchtes Tötungsdelikt gebe es für die Polizei derzeit nicht.

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Inzwischen hat sich auch der Fahrdienstanbieter, unter dessen Marke das Auto unterwegs war, auf Twitter zu dem Vorfall geäußert. An den Fahrradfahrer gewandt schrieb "Free Now": "Wir verstehen deinen Ärger natürlich und hoffen zunächst einmal, dass es dir den Umständen entsprechend gut geht?!" Das Unternehmen habe "beim Thema Sicherheit und persönliches Verhalten klare Richtlinien für angeschlossene Fahrer aufgestellt." Man bitte den Fahrradfahrer darum, weitere Details des Vorfalls mitzuteilen, damit man dem nachgehen könne.

Der Fahrradfahrer war am Dienstag für t-online nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Verwendete Quellen
  • twitter.com: Tweets von @bitboxer
  • Telefonat mit einem Sprecher der Berliner Polizei
Hintergrund zum Beitrag

Hinweis: In einer früheren Version dieses Textes wurde "Free Now" als der Arbeitgeber des Autofahrers bezeichnet. Das Unternehmen erklärte gegenüber t-online, dass "Free Now" selbst keine Fahrer anstelle, sondern dafür untergeordnete Mietwagenunternehmer verantwortlich seien.

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