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29-Euro-Ticket in Berlin? Verwirrung nach Medienbericht


Fällt Entscheidung diese Woche?
Medienbericht sorgt für Verwirrung um 29-Euro-Ticket

Von t-online, nhe

Aktualisiert am 13.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Fahrgäste der S-Bahn in Berlin (Archivbild): Der Senat soll sich auf eine Nachfolge des 9-Euro-Ticket geeinigt haben.Vergrößern des BildesFahrgäste der S-Bahn in Berlin (Archivbild): Der Senat soll sich auf eine Nachfolge des 9-Euro-Ticket geeinigt haben. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Die Informationen um einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket in Berlin verdichten sich. Bestätigt ist aber noch nichts.

Verwirrung um ein 29-Euro-Ticket in Berlin: Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hat am Dienstag einem Bericht des "RBB" widersprochen, der die Nachfolge des 9-Euro-Tickets in der Hauptstadt ankündigte. "Also in der Senatssitzung, in der ich sitze, wurde das nicht beschlossen. Die Meldung ist falsch!", so die Grünen-Politikerin auf Twitter.

Der RBB hatte zuvor bestätigt, dass der Senat das vergünstigte 29-Euro-Ticket für Oktober bis Dezember im Tarifbereich AB auf den Weg bringt – ohne Tarifbereich C für das Berliner Umland und somit auch ohne eine gemeinsame Lösung mit dem Land Brandenburg.

Entscheidung wohl am Donnerstag

In einer Korrektur vermeldete der Sender später, dass die Landesregierung das Ticket zwar nicht beschlossen, sich aber auf das Ticket geeinigt habe. "Auch das ist nicht richtig", sagte ein Sprecher des Senats für Mobilität zu t-online. Die Gespräche dauern demnach weiter an. Die finale Entscheidung werde letztendlich nicht im Senat, sondern im VBB-Aufsichtsrat getroffen. Dieser tagt am Donnerstag. Dort könnte eine Entscheidung getroffen werden.

Eine Einführung des 29-Euro-Tickets ist dennoch sehr wahrscheinlich. Dafür hatten sich sowohl Jarasch, als auch Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey mehrfach ausgesprochen. Allerdings gab es auch Diskussionen zwischen dem Land Berlin und Brandenburg. So sagte der CDU-Politiker Guido Beermann mit Blick auf einen möglichen Sonderwegs Berlins: "Ist es klug, einen Sonderweg zu gehen, wenn man in Berlin-Brandenburg einen gemeinsamen Verkehrsverbund hat?"

Dass ein Nachfolge-Ticket sinnvoll sein könnte, zeigen die Zahlen der BVG: "Das 9-Euro-Ticket wurde insgesamt sehr gut angenommen", hieß es im August. Nach vorläufiger Bilanz hat das Unternehmen bis zum 23. August rund 3,3 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft. Dadurch habe die Fahrgastnachfrage im Durchschnitt der drei Monate bei 94 Prozent des entsprechenden Zeitraums 2019 gelegen. Im Mai seien es noch 80 Prozent gewesen.

Verwendete Quellen
  • Twitter/Katja Kipping
  • Telefonat mit einem Sprecher der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
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