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Klima-Blockade in Berlin hatte keine Auswirkung auf verstorbene Radfahrerin


Bericht: Klimablockade hatte keine Auswirkung auf Radfahrerin

Von t-online, ads

Aktualisiert am 04.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Klima-Protest: Nach der Feststellung des Hirntods einer Fahrradfahrerin wächst die Kritik.Vergrößern des BildesKlimaprotest (Symbolbild): Eine Frau war unter einem Betonmischer eingeklemmt worden. (Quelle: IMAGO/Eibner/Fabian Steffens)
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Die "Letzte Generation" steht nach einer Rettungsaktion, die möglicherweise durch eine Klimademo behindert wurde, in der Kritik – doch zu Unrecht?

Der Stau, der aus der A100-Blockade der "Letzten Generation" entstanden ist, hatte nach Einschätzung der behandelnden Notärztin keine Auswirkung auf die Versorgung der verstorbenen Radfahrerin. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen internen Vermerk der Feuerwehr.

Dort stehe, dass die 44 Jahre alte Schwerverletzte durch die Notärztin ungehindert behandelt werden konnte. Und: Sie habe bereits entschieden gehabt, dass der Betonmischer nicht angehoben werden solle.

Die Frau war am Montagmorgen bei einem Unfall von einem Betonmischer eingeklemmt und schwer verletzt worden, ein durch die Klimablockade der Aktivisten der "Letzten Generation" entstandene Stau hatte ein zum Unfallort alarmiertes Spezialfahrzeug der Feuerwehr zwischenzeitlich aufgehalten.

Anheben hätte "wohl die medizinische Situation verschlechtert"

In dem Vermerk heißt es jedoch nun: Der Betonmischer habe sich sowieso selbstständig bewegen sollen. "Selbst wenn mit Rüstwagen oder Kran andere technische Möglichkeiten zur Verfügung gestanden hätten, war dies die richtige Vorgehensweise", zitiert die "Süddeutsche Zeitung".

Das spezielle Feuerwehrfahrzeug, welches den Laster anheben sollte, aber im Stau steckte, war offenbar dementsprechend überflüssig: Allein der Vorgang des Anhebens hätte demnach "wohl länger gedauert wie auch die medizinische Situation verschlechtert". Die Notärztin hätte das Bergungsfahrzeug, selbst wenn es rechtzeitig bis zum Unfallort gekommen wäre, nicht hinzugezogen, berichtet die Zeitung.

Der Vermerk sei bereits am Dienstagnachmittag an die Berliner Innensenatorin geschickt worden. Nach dem Unfall waren Diskussionen um die "Letzte Generation" entbrannt. Deren Aktivisten hatten monatelang beinahe täglich Straßen in der Hauptstadt blockiert.

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