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Tempelhofer Feld in Berlin: Bald Wohnungen? Kai Wegner wagt Vorstoß


Ideenwettbewerb soll kommen
Wegner wirbt für Wohnungen auf umstrittener Fläche

Von dpa, pb

Aktualisiert am 26.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Spaziergänger im Winter auf dem Tempelhofer Feld (Archivfoto): Entstehen hier nun bald doch Wohnungen?Vergrößern des BildesSpaziergänger im Winter auf dem Tempelhofer Feld (Archivfoto): Entstehen hier nun bald doch Wohnungen? (Quelle: IMAGO/Emmanuele Contini/imago-images-bilder)
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Kommt jetzt neue Bewegung in den Streit um die Zukunft des Tempelhofer Felds? Der Regierende Bürgermeister positioniert sich – und macht einen Vorschlag.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich bei einem Bürgerdialog in Charlottenburg für eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes ausgesprochen. Mit Nachdruck plädierte der CDU-Politiker für die Nutzung der großen Freifläche zur Entschärfung der Wohnungsnot in der Hauptstadt.

"Ich kann den Berlinerinnen und Berlinern nicht erklären, dass ich Innenhöfe bebauen muss, aber eine Riesenfläche frei halte", so Wegner. Die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum sei eine der zentralen sozialen Herausforderungen Berlins.

Wegner forderte eine umfassende Stadtdebatte über die Zukunft des Tempelhofer Feldes, mit dem Ziel, dort sozialen Wohnungsbau zu ermöglichen. Wegner versicherte, dass selbst nach einer Bebauung genügend Freiraum übrig bliebe, welcher größer sei als New Yorks Central Park.

"Es gab einen Volksentscheid, und den nehme ich ernst", fügte Wegner hinzu. Nötig sei es deshalb jetzt, einen Plan, eine Vision für das Tempelhofer Feld zu entwickeln. Dann gelte es, die Menschen in Berlin dazu neu zu befragen.

Viele Berliner fragten nach Wohnungspolitik

Bei einem Volksentscheid 2014 hatte eine Mehrheit dafür gestimmt, das frühere Flughafenareal in Tempelhof nicht zu bebauen. Inzwischen wird angesichts der Wohnungsnot in der Stadt darüber neu diskutiert. Der schwarz-rote Senat plant einen internationalen Ideenwettbewerb und eine Bürgerwerkstatt dazu. Ob es zu einer Randbebauung einen neuen Volksentscheid oder eine andere Form der Befragung geben wird, ist noch offen.

Bei dem von Senatssprecherin Christine Richter moderierten Bürgerdialog mit rund 150 Teilnehmern im Maison de France am Kurfürstendamm ging es um zahlreiche Themen, die die Menschen in Berlin bewegen. Viel Raum nahm neben der Wohnungspolitik etwa die Verkehrspolitik ein. Unter anderem befragten die Teilnehmer Wegner zum U-Bahn-Netz, zum Zustand der Radwege, zur Frage, wie man Kreuzungen und Schulwege sicherer machen kann sowie zur Sanierung des Schlangenbader Tunnels.

Die Veranstaltung war die erste der neuen Gesprächsreihe "Kai Wegner vor Ort". Interessierte konnten sich vorher dazu anmelden. In den nächsten Monaten will sich Wegner im Rahmen des Formats auch in anderen Bezirken den Fragen der Berlinerinnen und Berliner stellen.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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