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Vermisster tot aufgefunden – Hinweise auf Kannibalismus

Von t-online, dpa, lw

Aktualisiert am 20.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Polizisten stehen vor Einsatzfahrzeugen (Symbolbild): In Berlin wurde ein Verdächtiger in einem Totschlagsfall festgenommen.
Polizisten stehen vor Einsatzfahrzeugen (Symbolbild): In Berlin wurde ein Verdächtiger in einem Totschlagsfall festgenommen. (Quelle: Kirchner-Media/imago-images-bilder)
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Mehr als zwei Monate lang ist ein Mann aus Berlin vermisst worden. Ein Knochenfund gibt letztlich die traurige Gewissheit, dass er tot ist. Der Verdächtige in dem Fall könnte ein grausames Motiv gehabt haben.

Nach dem Fund von Überresten eines seit rund zwei Monaten vermissten Mannes aus Berlin gibt es Hinweise auf Kannibalismus. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Donnerstagabend auf Nachfrage. Zuvor berichteten "Bild" und "B.Z.", es gebe den Verdacht, der Vermisste sei Opfer eines Kannibalen geworden. Der Tatverdächtige kam in Untersuchungshaft. Nach dpa-Informationen ist er Lehrer. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft wollte sich zu weiteren Einzelheiten aus den Ermittlungen nicht äußern.

Rechtsmedizinische Untersuchungen von Knochenteilen, die vor über zehn Tagen im Ortsteil Buch gefunden wurden, hätten ergeben, dass es sich um Knochen des Vermissten handelte, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Da der Tote bisherigen Recherchen zufolge einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, ermittelte eine Mordkommission. Ein Richter erließ am Donnerstag einen Haftbefehl wegen Sexualmordes aus niedrigen Beweggründen gegen den 41-jährigen Deutschen aus Berlin-Pankow. Der "Bild"-Zeitung zufolge verweigere der Verdächtige bislang die Aussage.

Opfer nutzte Dating-Plattformen

Mit Fotos und Hinweisen hatte die Polizei nach dem 44-jährigen Opfer gesucht. Den Angaben zufolge arbeitete der Mann als Monteur im Hochleitungsbau und nutzte verschiedene Dating-Plattformen, um sich sowohl mit Männern als auch mit Frauen zu treffen. Seit dem 5. September 2020 war der Mann spurlos verschwunden.

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Am 8. November entdeckten Spaziergänger beim Gassigehen mit ihrem Hund in einem Waldstück am Buchholzer Graben mehrere Knochen, die von der Gerichtsmedizin sichergestellt wurden. Die Ermittler, die auch mit Spürhunden im Einsatz waren, fanden den Verdächtigen.

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Als spektakuläres Verbrechen in Deutschland war der Fall des "Kannibalen von Rotenburg" aus dem Jahr 2000 bekannt geworden. Der Täter hatte sein späteres Opfer über eine Kontaktanzeige in einem Internet-Forum kennengelernt. Das Landgericht Frankfurt verurteilte den Mörder im Jahr 2006 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

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