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Rigaer Straße in Berlin: Vermummte attackieren Polizei mit Pflastersteinen

Rigaer Straße in Berlin  

Vermummte attackieren Polizei mit Pflastersteinen

23.03.2021, 15:23 Uhr | AFP

Rigaer Straße in Berlin: Vermummte attackieren Polizei mit Pflastersteinen. Polizeiwagen fahren durch die Rigaer Straße (Symbolbild): Mehrere Personen attackierten einen Einsatzwagen. (Quelle: imago images/A. Friedrichs)

Polizeiwagen fahren durch die Rigaer Straße (Symbolbild): Mehrere Personen attackierten einen Einsatzwagen. (Quelle: A. Friedrichs/imago images)

In der Nähe des teilbesetzten Hauses in der Rigaer Straße 94 ist ein Polizeiauto angegriffen worden. Rund 30 Vermummte bewarfen das Fahrzeug schreiend mit Pflastersteinen. 

Ein Einsatzfahrzeug der Berliner Polizei ist am Dienstagmorgen im Stadtteil Kreuzberg von Unbekannten angegriffen worden. Das Polizeiauto war in der Rigaer Straße unterwegs, als plötzlich ein Müllsack auf die Straße geworfen wurde und das Auto zum Anhalten zwang, wie die Polizei in Berlin am Dienstag mitteilte. Anschließend erschien laut Polizeiangaben eine Gruppe "vermummter, lautstark schreiender" Unbekannter und bewarf das Polizeiauto mit Steinen. Die Beamten wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Der Einsatzwagen musste vor der Gruppe von 25 bis 30 Menschen rückwärts davonfahren, wendete dann in der Einmündung der Zellestraße und entfernte sich. Die Heckscheibe des Autos wurde komplett zerstört, die Täter flüchteten unerkannt.

Staatsschutz ermittelt

Hinzugerufene Einsatzkräfte fanden am Tatort rund um das teilbesetzte Haus an der Rigaer Straße 94 fast 20 Pflastersteine, die auf das Polizeiauto geworfen worden waren. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, gehe die Polizei von einem linksextremistischen Angriff aus. 

In der Rigaer Straße und der Liebigstraße in Friedrichshain kommt es seit Jahren immer wieder zu Angriffen auf Polizisten. In dem teilbesetzten Haus in der Rigaer Straße 94 hatte sich die Situation zuletzt verschärft, weil Gutachter die Wohnungen betreten wollen, um den Brandschutz zu überprüfen.

Verwendete Quellen:

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