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Berlin: Autofahrer rast rücksichtlos durch Tiergarten

Riskante Fahrmanöver  

Autofahrer rast rücksichtlos durch Berlin-Tiergarten

23.06.2021, 15:12 Uhr | dpa

Berlin: Autofahrer rast rücksichtlos durch Tiergarten. Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz: Bei einer rasanten Autofahrt quer durch Berlin-Tiergarten hat ein 60-Jähriger durch riskante Fahrmanöver sich und andere Menschen in Gefahr gebracht.  (Quelle: dpa)

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz: Bei einer rasanten Autofahrt quer durch Berlin-Tiergarten hat ein 60-Jähriger durch riskante Fahrmanöver sich und andere Menschen in Gefahr gebracht. (Quelle: dpa)

Eine wilde Fahrt hat ein 60-Jähriger hinter sich: Er raste durch Berlin-Tiergarten, wendete ohne nach Fußgängern zu schauen und fuhr auf die Gegenfahrbahn. Nur mit viel Glück ist niemandem etwas zugestoßen.

Bei einer rasanten Autofahrt quer durch Berlin-Tiergarten hat ein 60-Jähriger durch riskante Fahrmanöver sich und andere Menschen in Gefahr gebracht. Der Mann habe auf der Stauffenbergstraße aufs Gaspedal getreten und dann beim Wenden an einer Einfahrt der Gedenkstätte Deutscher Widerstand mehrere Menschen ignoriert, die jedoch rechtzeitig zur Seite springen konnten, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Daraufhin sei der 60-Jährige am Dienstagmittag weiter gen Norden in Richtung Tiergartenstraße und dabei mit hoher Geschwindigkeit in den Gegenverkehr gefahren. Ein entgegenkommender Wagen der Bundeswehr mit zwei Feldjägern habe noch ausweichen können.

Wenige Minuten später sei der Mann von Polizisten dabei gesehen worden, wie er an der Heinrich-Von-Gagern-Straße am Bundeskanzleramt auf einem Fahrradschutzstreifen hielt. Beim Versuch, ihn zu kontrollieren, entkam der Mann mit quietschenden Reifen, konnte jedoch nach einem weiteren rasanten Wendemanöver durch zwei Polizeiwagen am Weiterfahren gehindert werden.

Die Beamten beschlagnahmten sowohl den Führerschein als auch die Autoschlüssel des 60-Jährigen. Angaben zum Hintergrund der gefährlichen Fahrt machte die Polizei zunächst nicht. Der Verkehrsermittlungsdienst hat die Ermittlungen übernommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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