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Abschied nach Tokio: Hausding bewirbt sich als Fahnenträger

Berlin  

Abschied nach Tokio: Hausding bewirbt sich als Fahnenträger

25.06.2021, 06:36 Uhr | dpa

Abschied nach Tokio: Hausding bewirbt sich als Fahnenträger. Patrick Hausding

Patrick Hausding, Wasserspringer, spricht. Foto: Andreas Gora/dpa (Quelle: dpa)

Mit einer Bewerbung als Fahnenträger für das deutsche Team bei den Olympischen Spielen in Tokio wurden Wasserspringer Patrick Hausding und die Berliner Athletinnen und Athleten sowie die paralympischen Spitzensportler in Richtung Tokio verabschiedet. "Vielleicht habe ich eine Chance, in den Topf der Kandidaten geworfen zu werden", sagte der 32-Jährige am Donnerstagabend bei der feierlichen Veranstaltung im Veranstaltungszentrum Wannsee der Berliner Sparkasse.

Nach Silber in Peking 2008 und einer Bronzemedaille 2016 in Rio fehlt dem angehenden Lehrer bei seinen vierten Spielen noch das goldene Edelmetall in der Sammlung. Hausding selbst sieht sich gut gerüstet: "Ich hätte letztes Jahr nicht gedacht, dass 2021 so gut werden könnte." Bei den Europameisterschaften in Budapest unterstrich Hausding mit zwei Titeln und zwei dritten Plätzen seine gute Frühform.

Harry Bähr, Olympiastützpunktleiter in Berlin, rechnet mit rund 60 Athleten, die die Hauptstadt bei den vom 23. Juli bis 8. August andauernden Spielen vertreten werden. "Damit kommt jeder zehnte Sportler des Team Deutschlands aus Berlin", sagte Bähr, der 45 bis 50 Berliner Sportler bei den Olympischen Spielen sowie zehn Athleten bei den Paralympischen Spielen vom 24. August bis zum 5. September als "stabile Prognose" bezeichnete.

Eine Wundertüte bleibt für den Stützpunktleiter Diskuswerfer Christoph Harting. "Christoph ist, wie man ihn kennt. Immer für eine Überraschung gut", sagte Bähr über den Olympiasieger von Rio, der sich bisher noch nicht im Wettkampf für Tokio qualifizieren konnte. Im Training würde der unorthodoxe Sportler immer mal wieder einen sehr guten Wurf fabrizieren, der zeigt, dass Harting laut Bähr auch das Potenzial für Tokio hätte: "Aber eine Prognose traue ich mir nicht zu."

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